Kompendium · Phantom Blade Zero
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Gewährt eine Chance von 8%, dass Medizin bei der Verwendung nicht verbraucht wird.

Erhöht den Sha-Chi-Entzug von 〔Schwerer Angriff〕-Sha-Chi-Kombos um 8%.

Verringert die Erholungszeit nach einem Abwehrbruch um 15%.

Erhöht den verursachten Schaden abhängig von der während des Angriffs zurückgelegten Entfernung um bis zu 40%.

Nach mehr als 2 aufeinanderfolgenden Treffern innerhalb von 1 Sekunde wird der Gegnern zugefügte Schaden für 2 Sekunden um 15% erhöht. Abklingzeit: 5 Sekunden

Erhöht den verursachten Schaden gegen Gegner um 5%.

Stellt nach erlittenem Abwehrbruch 10% Gesundheit wieder her.

Verringert den erlittenen Schaden und den Sha-Chi-Entzug durch Fernkampfangriffe um 20%.

Erhöht die Heilwirkung von Medizin um 20%.

Verringert den Sha-Chi-Verbrauch beim Blocken mit gedrückt gehaltenem 〔Blocken〕 um 20%.

Erhöht die Beschwörungsdauer um 25%.

Je höher deine Gesundheit, desto höher die Schadensreduktion. Bei voller Gesundheit erreicht sie maximal 20%.

Verringert den erlittenen Feuerschaden um 50% und die Aufbaurate von Verbrennung um 50%.

Vergrößert die Zeitfenster für Paraden und perfekte Ausweichmanöver um 15%.

Erhöht den berittenen Gegnern zugefügten Schaden um 25%.

Blutung und Lebensraub wirken gegen Puppen, Phantome und Goldkörper mit 50% ihrer normalen Stärke.

Verringert den erlittenen Blitzschaden um 50% und die Aufbaurate von Paralyse um 50%.

Beim Einsatz von Medizin wird zufällig einer der folgenden Effekte ausgelöst: 1. Setzt dich und Gegner in der Nähe in Brand. 2. Vergiftet dich und Gegner in der Nähe. 3. Beschwört einen Chaos-Feuerball, der Gegner in der Nähe automatisch angreift. 4. Stellt sofort die gesamte Gesundheit und 50% Sha-Chi wieder her.

Verringert den fortlaufenden Sha-Chi-Verbrauch um 30%, während du 〔Blocken〕 gedrückt hältst, um die Abwehrhaltung beizubehalten.

Verringert deine Wahrscheinlichkeit, Blutung zu erleiden, und die Aufbaurate deiner Blutungsleiste um 50%.

Erhöht die Gesundheit um 15%.

Erhöht den verursachten Schaden und den Sha-Chi-Entzug gegen angreifende Gegner um 7%.

Beim Einsatz von Medizin erholst du dich von Abwehrbruch. Für 3 Sekunden wird kein Sha-Chi verbraucht.

Jeder 〔Schwerer Angriff〕-Angriff, der einen Gegner trifft, baut vorübergehende Schattenfunken auf. Fernkampf-Phantomklingen verbrauchen diese vorübergehenden Schattenfunken zuerst.

Erhöht den Schaden und den Sha-Chi-Entzug von Beschwörungen um 50%.

Folgeangriffe mit Phantomklingen stellen mit einer Chance von 33% 1 Schattenfunken wieder her.

Erhöht den verursachten Schaden gegen Gegner, deren Abwehr durchbrochen wurde, um 7%.

Verringert den Sha-Chi-Verbrauch von 〔Schwerer Angriff〕-Sha-Chi-Kombos um 15%.

Erhöht Sha-Chi um 15%.

Erhöht den Schaden an der Schildhaltbarkeit um 50% und verringert den durch Stachelschilde erlittenen Schaden um 30%.

Verringert den erlittenen Giftschaden um 50%.

Verringert die Geräusche von Schritten und Meuchelangriffen um 50%.

Erhöht den Schaden von Zweihandwaffen um 10%.

Erhöht den Schaden von Einhandwaffen um 10%.

Erhöht den Schaden von Doppelwaffen um 10%.

Feuere wiederholt aus der Distanz. Gegner mit voller Gesundheit erleiden mehr Schaden. Der Besitz genügt, um bestimmte hängende Objekte abzuschießen.

Drücke wiederholt 〔Phantomklingen〕, um bis zu 3 Fernkampfsalven von Wurfmessern zu entfesseln. Eine vollständige Kombo verbraucht 1 Schattenfunken .

Halte 〔Phantomklingen〕 gedrückt, um einen Flammenstrahl zu entfesseln, der Schaden verursacht und Gegner entzündet. Verbraucht kontinuierlich Schattenfunken .

Drücke wiederholt 〔Phantomklingen〕, um bis zu 3 Faustangriffe auszuführen. Eine vollständige Kombo verbraucht 1 Schattenfunken .

Drücke wiederholt 〔Phantomklingen〕, um bis zu 3 Schwungangriffe auf mittlere bis große Distanz auszuführen. Phosphorflammen entzünden Gegner. Eine vollständige Kombo verbraucht 1 Schattenfunken .

Halte 〔Phantomklingen〕 gedrückt, um einen Hochdruck-Wasserstrahl zu verspritzen. Verbraucht fortlaufend Schattenfunken .

Halte 〔Phantomklingen〕 gedrückt, um Wolfskiefer gegen Gegner zu schwingen und ihnen Leben zu entziehen, um Gesundheit wiederherzustellen. Hat keine Wirkung auf Puppen, Goldkörper oder Phantomkörper. Verbraucht 1 Schattenfunken .

Halte 〔Phantomklingen〕 gedrückt, um den Angriff bis zu 2 Stufen aufzuladen. Lasse 〔Phantomklingen〕 los, um einen vernichtenden Spalthieb zu entfesseln. Höhere Aufladungsstufen verursachen mehr Schaden. Verbraucht 1 Schattenfunken .

Halte 〔Phantomklingen〕 gedrückt, um den Schuss aufzuladen. Lasse 〔Phantomklingen〕 los, um einen Pfeil abzufeuern. Verbraucht 1 Schattenfunken . Fügt Gegnern mit voller Gesundheit mehr Schaden zu.

Halte 〔Phantomklingen〕 gedrückt, um Bastion hochzuhalten und alle gegnerischen Angriffe zu blocken. Während Bastion hochgehalten wird, drücke 〔Blocken〕, um Gegner vor dir wegzustoßen. Das Hochhalten von Bastion verbraucht kontinuierlich Sha-Chi, und das Blocken von Angriffen verbraucht zusätzliches Sha-Chi. Wenn das Sha-Chi aufgebraucht ist, zerbricht der Schild. Verbraucht 1 Schattenfunken .

Drücke wiederholt 〔Phantomklingen〕, um bis zu 3 Schläge mit [Donnerschlag-Speerkunst] auszuführen. Die Angriffe verursachen Paralyse und entfesseln Blitze. Eine vollständige Kombo verbraucht 1 Schattenfunken .

Drücke wiederholt 〔Phantomklingen〕, um 2 blaue Schallklingen und 1 rote Schallklingen zu entfesseln. Eine vollständige Kombo verbraucht 1 Schattenfunken .

In Gebieten mit hoher Sha-Chi-Konzentration (wenn das Symbol besonders leuchtet) drücke 〔Phantomklingen〕, um Schwert-und-Schild-Puppen (Anzahl: 1) und Speer-und-Schild-Puppen (Anzahl: 1) zu beschwören. Sie kämpfen bis zu 15 Sekunden lang und verschwinden vorzeitig, wenn sie besiegt werden. Beschwörungen sind nicht stapelbar. Eine erneute Beschwörung ersetzt alle bestehenden Beschwörungen. Verbraucht 2 Schattenfunken .

In Gebieten mit hoher Sha-Chi-Konzentration (wenn das Symbol besonders leuchtet) drücke 〔Phantomklingen〕, um Faust-Bronzemänner (Anzahl: 3) zu beschwören. Sie kämpfen bis zu 15 Sekunden lang und verschwinden vorzeitig, wenn sie besiegt werden. Beschwörungen sind nicht stapelbar. Eine erneute Beschwörung ersetzt alle bestehenden Beschwörungen. Verbraucht 2 Schattenfunken .

Drücke wiederholt 〔Phantomklingen〕, um eine bis zu 3-stufige Hieb-Kombo auf mittlere bis lange Distanz auszuführen. Die Sichelklinge verursacht den höchsten Schaden, während die Kette nur 30% des Schadens der Klinge verursacht. Eine vollständige Kombo verbraucht 1 Schattenfunken .

Schüler der Schwarzwasserbande mit fischkopfförmigen Taucherhelmen und Speeren. Ihre ausladenden Hiebe schlagen wie Wellen ein, während sie mit der Beweglichkeit von Fischen springen. Sie können ihre Speere auch durch die Luft schleudern, um ihre Beute aufzuspießen. Die Taucherhelme dienten ursprünglich ihren Unterwassertechniken. Ihre Fischgestalt sollte Glück bringen, damit sich ihre Träger im Wasser ebenso heimisch fühlten wie Fische. Doch seit sie die Helme den ganzen Tag fest verschlossen tragen, um ihr Sha-Chi zu unterdrücken, sehen ihre Köpfe immer mehr wie die von Fischen aus.

Sprich im Dorf Lu mit Alter Gen. Überquere dann die Steinbrücke und halte nach dem umhergehenden Torwächter Ausschau.

Guhe ist einer der vier Akolythen im Dienst des Hohen Ältesten. Mithilfe einer Vogelscheuche verbirgt er sich in der Dissonanz. In unheimlichen violetten Gewändern nutzt er tödliches Gift als Waffe. Ein Schwung seines Fliegenwedels verbreitet Giftnebel in alle Richtungen, der bis in die Knochen dringt und das Herz zerfrisst. Er kann auch einen giftigen Doppelgänger heraufbeschwören, der dieselben Techniken nutzt. Im Nahkampf bricht Gift aus seinen Ärmeln hervor und verätzt seine Gegner. Das Gift zerfrisst die Organe der Betroffenen und verursacht unerträgliche Schmerzen. Ihre Lebenskraft schwindet stetig, bis sie unter Qualen sterben. Auf Befehl des Hohen Ältesten lebt er im Herzen der Inseln des Meigu-Sees und überwacht den See Tag und Nacht. Jeden, der die Herabkunft der Herrin des Schleiers verhindern könnte, beseitigt er ohne Ausnahme. Sobald sich eine Störung in einer Ritualformation zeigt, geht er unabhängig von der Ursache oder dem, was tatsächlich dahintersteckt, selbst hin, löst sie auf und legt frei, was sich hinter der Fassade verbirgt. Fleisch ist nur Illusion, und alles Leben verfällt irgendwann. Doch wenn die Barmherzige Herrin des Schleiers herabsteigt, wird Gift die Welt überziehen und jeden falschen Schein hinwegnehmen … Nach diesem Tag sehnt Guhe sich.

Hinter dem Riss in der Statue der Herrin liegt der Innenhof eines lange verlassenen Anwesens. In den Ecken stapeln sich zerschlissene Sänften, Opernkostüme und Puppen für Schaustücke. Über dem mittleren Eingang hängt eine halbe Puppe. Eine abnorme dreigesichtige Puppe bewacht diesen Ort. In ihren Masken scheinen drei unterschiedliche Bewusstseine zu wohnen. Stahlmaske ist energisch und entschlossen. Frostmaske ist zaghaft und zögerlich und erschrickt vor jedem Schatten. Chaosmaske schläft noch. Als Soul eindringt, beruft sich Stahlmaske auf das Versprechen des Herolds und greift an. Bei ihren wilden Schwertangriffen nutzt sie die Dissonanz, um im Nu zu verschwinden und an anderer Stelle wieder aufzutauchen. Jeder Hieb ist schnell und grausam. Wird sie bedrängt, entfesselt sie einen mächtigen Angriff und zwingt Soul zum Rückzug. Die Stärke der anderen beiden Gesichter bleibt unbekannt. Wer die Schwächen dieser Puppe durchschaut, könnte sie bei einer erneuten Begegnung endgültig bezwingen.

Eine Schwertpuppe der „Gefäßklasse“, deren Unterschenkel in Klingen statt in Füßen enden. Ihr Körper besteht aus einem Material, das härter als geläutertes Eisen ist, und wurde mit höchster Präzision gefertigt. In ihren Zügen ist noch immer etwas von Bi Taotaos einstigem Gesicht zu erkennen. Ihr schwarzes Haar weht wie früher. In den Händen hält sie ein Paar Sturmschwerter, deren Hieben Wind und Donner folgen. Es scheint erst gestern gewesen zu sein, dass sie die Führung der Baishan-Sekte übernahm. Damals legte sie ihre Scheu ab und schwor, für die Sekte jedem Sturm zu trotzen und sie zu einstiger Größe zurückzuführen. Als sie hörte, dass Huangxing die Perfekte Transzendenz vorantrieb, eilte Bi Taotao durch die Nacht zum Lager des Mandats, um ihn zur Rede zu stellen. Stattdessen geriet sie in eine Falle, die sich von beiden Seiten um sie schloss. Sie glaubte, die Gegenseite halte sich noch an die Regeln des Pfads der Rechtschaffenheit. Sie glaubte, mit ihrem Nachgeben ihre Schülerinnen schützen zu können. Am Ende rettete sie nichts. Die Erinnerungen, die ihr so kostbar waren, wurden ihr Stück für Stück entrissen. Zurück blieb eine leere Hülle ihrer selbst, die man in einen Puppenkörper zwang. Noch immer hält sie die Sturmschwerter in den Händen. Doch in ihrem Inneren herrscht nur Leere. Die Trümmer auf dem Übungsplatz erfüllen sie mit Trauer, doch schon bald vergisst sie, warum sie überhaupt Trauer empfindet. Zuletzt weiß sie nur noch, dass sie etwas unendlich Wichtiges vergessen hat. Während sie unter diesem Verlust leidet, wird ihr plötzlich auch diese Erinnerung entrissen.

Stelle dich Die Hatz, Jäger des Ordens bei Großer Wasserfall. Spare Sha-Chi für die Serie von Fernangriffen.

Puppen, die Schirme mit rasiermesserscharfen Eisenzähnen führen. Wenn sich ihre Schirme drehen, entfesseln sie einen tödlichen Angriff nach dem anderen. Dennoch sind ihre Bewegungen prachtvoll und anmutig, denn die Herrin des Schleiers bevorzugt alles Elegante. Das Bewusstsein, das in diese Puppen übertragen wurde, gehörte einst Darstellerinnen im Anwesen der Trugbilder. Früher tanzten sie in den Höfen mit Seiden- und Papierschirmen, um ihr Publikum zu erfreuen. Heute führen sie für die Herrin einen mörderischen Tanz auf. Es hat ihnen stets ein letzter Schritt gefehlt, um zu Puppen der „Gefäßklasse“ zu werden. Doch das spielt keine Rolle. Der Herrin zu dienen, ist die höchste Ehre, selbst wenn sie dabei in Stücke zerschmettert werden.

Mönche des Kuye-Tempels, die der Transzendenz unterzogen wurden. Sie halten schwere Bronzestäbe mit kunstvollen Verzierungen an beiden Enden. Ihre Stockkunst bleibt geübt und diszipliniert. Jeder Hieb, Schwung, Stoß und weit ausholende Schlag zeugt von Jahren strengen Trainings im Tempel. Das Sha-Chi, das aus dem Turmkern strömt, hält das Sha-Chi in ihren Körpern unter Kontrolle. Doch sobald sie sich zu weit vom Turm entfernen oder etwas dieses Gleichgewicht stört, werden sie zu willenlosen Hüllen, die allein vom Sha-Chi getrieben werden.

Unholde mit Stachelschilden und groben, eisenbeschlagenen Keulen. Ebenso flink wie stark, setzen sie Schild und Keule in eingespieltem Wechsel ein. Wer zu nahe heranstürmt, wird von den Widerhaken des Schildes aufgefangen, ehe die schwere Keule folgt. Einst waren sie Dorfwächter, die sich der Transzendenz unterzogen, um ihr Dorf zu schützen und nachts Wache zu halten. Vom Sha-Chi getrieben, wurden sie zu den Ungeheuern, die ihr eigenes Dorf zerstörten.

Die zerschundenen Körper von Dorfbewohnern, vollständig vom Sha-Chi beherrscht. Eine gescheiterte Transzendenz raubte ihnen Geist und Lebenskraft. Ungezügelte Mordlust treibt sie dazu, mit wilden, unermüdlichen Schwerthieben auf alles vor ihnen einzuschlagen. Die Maskenwanderer zerstörten ihr Dorf. Die Transzendenz, von der sie sich Rettung erhofft hatten, zerstörte alles, was ihnen noch geblieben war.

Betreten Sie den Spiegelwald am Ende des Waldkapitels. Um Hilfe vom Bogenschützen zu erhalten, sammeln Sie zunächst alle 6 Erinnerungen der Leere.

Chaotische Flammen brennen um ihren Körper und winden sich um die Klinge in ihrer Hand. Vor Jahren machte sie ihren eigenen Körper zum Brennstoff und zog die Flammen in sich hinein, um die Macht des Chaos zu erlangen. Seitdem ist sie zwischen unbeherrschbarem Wahnsinn und endlosem Schlaf gefangen. Doch sie gewann die Macht, nach der sie gesucht hatte: unvergleichlich, auf dem höchsten Gipfel der Kampfkunst. So sind die Menschen oft. Sie geben alles auf der Jagd nach höchster Meisterschaft in der Kampfkunst und sehnen sich, sobald sie sie erreicht haben, doch nur nach der Ruhe und Wärme eines gewöhnlichen Lebens. Als sie die Medizin „Drei Seelen als eine“ trank, ließ sie das nicht unberührt. Manchmal fragt sie sich, ob jener kurze Augenblick des Zögerns letztlich dazu führte, dass sie nun in dieser Gestalt gefangen sind.

Bösartige Bogenschützen mit eisenblauen Masken. Ihre Gesichter sind bereits hohl, doch dank der Transzendenz erkennen sie ferne Feinde mit vollkommener Klarheit. Ihre Pfeile fliegen schnell und weit. Sie bevorzugen erhöhte Stellungen und gebündelte Salven, im Vertrauen auf ihre Überzahl. Das Mandat hatte sie ausgesandt, den Sha-Chi-Turm zu bewachen. Als einer ihrer Kameraden schwer verletzt wurde, verstießen sie gegen die Gesetze des Mandats und retteten ihn durch Transzendenz. Wie erwartet, folgten harte Bestrafung und Verfolgung durch das Mandat. Durch ihren Schwur verbunden, gemeinsam zu leben und zu sterben, unterzogen sie sich schließlich alle der Transzendenz.

Gehen Sie von Brunnen der drei Puppen auf Überdachte Brücke. Geh durch die rechte Tür und entferne die roten Fäden. Überqueren Sie die Brücke, drehen Sie nach rechts und nähern sich dem Standort der Statue.

Banditen mit langstieligen Säbeln, die grobe, abgenutzte Rüstungen und dicke Masken zum Unterdrücken des Sha-Chi tragen. Ihre Säbelkunst ist nicht einmal zweitklassig. Lieber werfen sie ihren Gegnern Sand in die Augen, um deren Sicht zu trüben, und warten auf die Gelegenheit, einen tödlichen Hieb zu versetzen. Einst wollten sie dem Mandat beitreten. Sie wussten, dass es ein Geschenk brauchte, um von einem Meister aufgenommen zu werden. Doch egal, wie viele Körbe mit Getreide und Stoff sie auch anboten, niemand wollte sie vor eine Sekte bringen, um dort um Aufnahme zu bitten. Voller Wut töteten sie mehrere Mitglieder des Mandats, flohen tief in die Berge und nutzten die Kraft der Transzendenz, um so zu leben, wie es ihnen gefiel.

Die zerschundenen Körper von Dorfbewohnerinnen, gänzlich vom Sha-Chi beherrscht. Wild hacken und schlagen sie mit ihren Feldhacken um sich. Ihre Kraft ist gering, ihre Hände jedoch sind schnell. Vielleicht glauben sie, noch immer ihrer Arbeit nachzugehen. Sie umklammern die Werkzeuge, mit denen sie ihre Felder bestellten, und erinnern sich dunkel an Ernteerträge und die Preise des täglichen Bedarfs. Doch die Felder liegen längst brach. Es wird keine Herbsternte geben.

Unter der Führung des Obersten Schülers führen die sieben ihre Schwerter wie eines. Sie sind in der Form des Großen Wagens angeordnet, daher der Name Sieben-Sterne-Formation. Nach der Perfekten Transzendenz verband sie das Sha-Chi. Ihre Bewegungen bei Angriff und Rückzug sind vollkommen aufeinander abgestimmt. Die sieben waren stolz auf ihre Aufrichtigkeit. Sie widmeten sich dem Bestrafen des Bösen, dem Wahren der Gerechtigkeit und dem Vervollkommnen ihrer Schwertkunst, ohne sich mit anderen messen zu wollen. Doch der Oberste Schüler verliebte sich in eine Frau aus einer verruchten Sekte und verstieß damit gegen die Regeln des Mandats. Obwohl seine Schwertkunst ihresgleichen suchte und seine vielen Verdienste den Verstoß längst aufgewogen hatten, verweigerte ihm der Bund jeden Aufstieg und drängte ihn immer wieder an den Rand. Er lachte nur darüber und ertrug jede Ungerechtigkeit. Er wollte weder die Frau verraten, die er liebte, noch seine Sekte. Zwischen den unversöhnlichen Wegen der „Rechtschaffenheit“ und des „Bösen“ suchte er einen Weg, den er mit reinem Gewissen gehen konnte. Doch oft hatte er das Gefühl, seinen kleinen Brüdern, die ihm all diese Jahre gefolgt waren, zu viel schuldig zu sein. Sie machten ihrem großen Bruder nie Vorwürfe. Stattdessen brannten sie vor Empörung über das Unrecht, das ihm widerfuhr. Dann zerstörte jener Vorfall … auch den letzten Rest ihrer Achtung vor der Führung des Bundes. Sie erkannten, dass ihr demütiges Nachgeben sie nur zu Spielfiguren machte, die man nach Belieben benutzen und mit Füßen treten konnte. Von Groll verzehrt unterzogen sie sich der Perfekten Transzendenz. Der Bund nahm dies zum Anlass, sie auszuschließen. So wurden sie im Wulin noch unbekannter, besonders ihr Oberster Schüler, der herausragende Schwertkämpfer an der Spitze der Formation.

Durch die Lóng-Säule gelangt Soul an einen Ort, an dem sich Feuer und Dunkelheit vermischen. Die Ruinen von Pavillons brennen endlos im Dunkeln, als wäre eine Katastrophe in ihrem brutalsten Moment eingefroren worden. Inmitten der verbrannten Erde erscheint langsam ein Mann in Schwarz mit goldener Maske. Seine Schritte sind ruhig, sein Auftreten das eines Meisters. All das kommt Soul seltsam vertraut vor. Der Mann in Schwarz führt eine kunstvoll verzierte, leuchtend rote Klinge. Seine Hiebe sind präzise und geübt, seine Bewegungen anmutig wie ein Schatten. Sobald Souls Klinge ihm nahe kommt, weicht er augenblicklich zur Seite aus, sodass der Angriff ins Leere läuft. Wollte er gewinnen, wäre er ein gefürchteter Gegner, doch er hält sich bei jedem Schlag zurück und nutzt den Kampf bewusst dazu, um Soul in der Kampfkunst anzuleiten. Nur wenige auf der Welt beherrschen die Kampfkunst so meisterhaft. Nach der Prüfung fordert der Mann in Schwarz Soul auf, sich den Namen „Bastion von Mó“ zu merken. Offensichtlich stammt dieser geheimnisvolle Meister aus der Bastion von Mó … Könnte er Mó Yuan sein, der Anführer der Bastion von Mó? Könnten die anderen Lóng-Säulen Soul erneut zu ihm führen und weitere Antworten offenbaren?

Schüler der Schwarzwasserbande mit fischkopfförmigen Taucherhelmen. Sie führen schwere Klingen mit abgerundeten Spitzen wie die Blätter eines Ruders. Zum Zustoßen eignen sich diese Waffen kaum. Stattdessen führen sie damit rasche, kraftvolle Hiebe, umhüllt von brodelndem Sha-Chi. Schlagen sie die schweren Klingen auf das Wasser, können sie gewaltige Wellen auf ihre Gegner zutreiben. Anfangs schien die Perfekte Transzendenz nur größere Kraft zu bringen, während ihr Verstand vollkommen klar blieb. Von der Wirkung begeistert, drängten sie auch ihre Freunde dazu, sich ihr zu unterziehen. Sie wollten ihre Reihen stärken und die Maskenwanderer vernichten.

Große Puppen in Frauengestalt, die hölzerne Kinder „gebären“ können. Diese landen auf den Füßen und laufen sofort umher. Niemand wusste, wer das Rezept zuerst verbreitet hatte: Man koche eine Seidenblume, auf der Gebete um ein Kind stehen, in der Medizin des Herolds aus, trinke den Sud und lege sich mit einer roten Blume auf dem Gesicht schlafen. Dann würden Söhne und Töchter gewiss nicht lange auf sich warten lassen. Mit bangem Herzen befolgten sie den Rat. Als sie als Holzpuppen erwachten, waren sie zunächst fassungslos. Doch im nächsten Augenblick wich die Bestürzung heller Freude: Sie konnten „Kinder gebären“, wann immer sie wollten … Hi-hi. Die Herrin erhörte wahrhaftig ihre Gebete!

Puppen in Kindergestalt, stets lebhaft und voller Schabernack. Sie hüpfen fröhlich umher, nur um Unachtsame plötzlich mit einem Schulterstoß oder ein paar schnellen Tritten im Vorbeilaufen zu treffen. Diese Puppen haben eine Gestalt, aber keine feste Substanz. Sie existieren irgendwo zwischen Wirklichkeit und Trugbild. Sie können andere nach Belieben verletzen und bleiben selbst doch unberührbar wie Phantome … Die Kunst, solche Puppen zu erschaffen, dürfte eigentlich nur jenseits der Grenze bekannt sein.

Banditen mit gewissen Kenntnissen in der Flammensäbelkunst und einer Vorliebe für auffälliges Rot. Ihre Rüstung mag grob sein, doch ihre rote Kleidung ist kaum zu übersehen. Oft halten sie sich in der Nähe von Feuerstellen auf. Sobald ein Gegner erscheint, entzünden sie ihre ölgetränkten Klingen und schlagen mit den brennenden Waffen wild um sich. Feuer kann wilde Tiere vertreiben, aber auch den Unterschied zwischen Starken und Schwachen ausgleichen. Sie schöpfen Kraft aus dem Feuer. Die Transzendenz ist für sie nur eine weitere Flamme, die sie nutzen können.

Blau gewandete Schwertkämpfer, deren Gesichter zu leeren Höhlen geworden sind. Schon zuvor waren sie den weiß gewandeten Schülern, die sie befehligten, überlegen. Nach der Perfekten Transzendenz wurde ihre Schwertkunst noch furchterregender: schnell wie der Wind, unerbittlich und treffsicher. Ob freiwillig oder nicht, nach der Transzendenz waren sie Feinde des Mandats und wussten nicht mehr, wohin sie sich wenden sollten. Auch Pangzhen war inzwischen eine tote Stadt. Dort würden sie keine Zuflucht finden. Dennoch sehnten sie sich danach, dem Lager des Mandats zu entkommen und nach Pangzhen zu gelangen, um ihre Heimat ein letztes Mal zu sehen. Vielleicht könnten sie sogar ein paar Nachbarn oder Angehörige retten …

Vollständige Puppen in kräftiger Männergestalt. Sie sind feiner gearbeitet und bestehen aus widerstandsfähigeren Materialien als die Puppen im Dorf. Selbst wenn ihre Körper von Rissen durchzogen sind, brechen sie nicht auseinander. Als würden Fäden sie lenken, verrenken sie sich auf unnatürliche Weise und führen blitzschnell tödliche Schläge aus. Die Puppenbauer nahmen dem übertragenen Bewusstsein die Fähigkeit, Schmerz zu empfinden, bewahrten aber gezielt seine Beharrlichkeit. So wurden diese „Waffen“ noch unerbittlicher und furchtloser, zugleich aber auch kälter und gefühlloser.

Von Kälte gezeichnete Schlächter. Das tödliche Gift in ihren Körpern ist noch nicht verflogen, und schon tragen ihre Klingen beißend kaltes Sha-Chi. Sie bewachen dieses Schneefeld und warten darauf, jeden Eindringling abzuschlachten. Seit Langem kauen sie gefrorenes Fleisch und hungern in jedem Augenblick nach frischer, dampfender Nahrung.

Ein Maskenwanderer, der Soul auf dem Bergpfad immer wieder verspottet. Er trägt eine Jademaske mit grellen, grotesken Farben. Im Kampf kann er gemeinsam mit zwei Doppelgängern kämpfen: Die Jademaske führt Ringe mit verschlagenen, unberechenbaren Bewegungen. Die Goldmaske führt ein Schwert und schlägt tückisch zu. Die Eisenmaske führt eine Klinge mit brutaler Wucht. Finten und echte Angriffe greifen ineinander, während ein unheimliches Grinsen seine tödlichen Absichten verbirgt. Huangxing schickte ihn, um Souls Bewegungen zu überwachen. Doch er sah lediglich belustigt zu, wie Soul vom Fuß des Berges bis zum Gipfel stieg. Sein seltsames, unberechenbares Wesen unterscheidet ihn von den anderen unter Huangxing. Seine vielseitigen Kampfkünste und sonderbaren Techniken lassen sogar vermuten, dass er dieselben Wurzeln wie die Fadenbinder-Sekte hat … Welche Rolle spielt dieser Mann eigentlich unter Huangxing? Doch der Kampf im Schrein schien ihn nicht vollständig besiegt zu haben. Vielleicht hatte er für diesen Fall vorgesorgt.

Violett gekleidete Klingenwächter, die die Perfekte Transzendenz durchlaufen haben und Mondsichelglefen führen. Ein weit ausholender Hieb kann mehrere Gegner zurückstoßen. Ein aufgeladener Schlag von oben hat genug Wucht, um Metall und Stein zu spalten. Während ihre violetten Gewänder wallen, fegen die langen Klingen mit brutaler Kraft über den Boden und hinterlassen Fleisch und Blut. Hundert Schlachten standzuhalten, war einst Schicksal und Ruhm eines Kriegers. Selbst der Tod auf dem Schlachtfeld wäre ein ehrenvolles Ende gewesen. Stattdessen zerrte man sie auf Transzendenztische und verwandelte sie bei lebendigem Leib in unmenschliche Maskenwanderer.

Jagdhundetrainer mit unheimlichen, lächelnden Masken. Sie verstehen wenig von Kampfkunst, fürchten aber keinen Schmerz. Die vielen Narben auf ihren Körpern stammen größtenteils von den Krallen rasender Hunde. Solange sie wilder und furchtloser sind als die Tiere, können sie diese nach Belieben befehligen. Ursprünglich wollten diese Jagdhundetrainer ihre Zähmtechniken mit der Transzendenz verbinden, um Hunde zu retten, die versehentlich die verwesenden Leichen transzendierter Menschen gefressen hatten. Sie wollten deren unbändige Wildheit zügeln. Stattdessen sind die Trainer selbst noch wahnsinniger geworden als ihre Jagdhunde.

Unholde mit kurzer Klinge und Rundschild. Ihre Haltung wirkt überzeugend, bis die Lücken sichtbar werden: zu langsam beim Ausholen, zu hastig beim Zurückziehen. Heben sie den Schild, liegen ihre Beine ungeschützt. Doch ihre flinken Schritte können jedem zum Verhängnis werden, der sich allein auf Kraft verlässt. Kein Meister hat sie diese Formen gelehrt. Sie schauten sie sich an Kampfringen auf Märkten und Rastplätzen der Karawanen ab. Einst hofften sie, genug Geld für einen Lehrer anzusparen. Dann rechneten sie aus, was das Getreide für die Familie und die Medizin für die Alten kosteten, und begruben den Traum … Die Transzendenz dauerte nur Tage, erforderte kein Geld und keine Reise.

Mörder der Fadenbinder mit Großkopfpuppenmasken. Weinende Gesichter, flinke Hände und Füße. Der Eisnebel, den sie versprühen, kann die Glieder anderer einfrieren. Künste unzähliger Wandlungen gleichen ihre schwachen Körper und fehlenden Gliedmaßen aus. Lange trainierten sie in Eis und Schnee und atmeten Kälte, bis sie die Macht beherrschten, einen Gegner augenblicklich einzufrieren. Sie müssen sich nicht mehr niedertreten lassen. Nun sind sie es, die andere niedertreten.

Auf dem ersten Stock des Turms steigen Sie von vorne nach rechts hinunter. Nehmen Sie die linken Treppen auf Hua, tödliche Verlobte.

Musikerpuppen mit Instrumenten aus Eis in den Armen. Unter ihren Fingern werden kalte Töne zu Frostklingen und lassen das Land um sie herum gefrieren. Das in ihnen versiegelte Bewusstsein gehörte einst berühmten Musikern. Mit ihrer Musik verliehen sie Freude und Leid und dem Leben in der Welt der Sterblichen Ausdruck. Nun sind sie in diesen gefrorenen Hüllen gefangen und können nur noch immer wieder Musik des Tötens spielen.

Auf einer Insel im Norden des Meigu-Sees begegnet Soul You Loong erneut. Sein Instinkt hat ihn hierhergeführt. Er hält den kostbaren Loong-Dreizack der Schwarzwasserbande in der Hand, während Sha-Chi aus seinem beschädigten Loong-Helm aufsteigt. Seine einst disziplinierten Techniken sind nun wild und grausam, getrieben von Blutdurst. Selbst die tosenden Wellen scheinen nur noch töten zu wollen. Einst war er ein ungestümer junger Mann und ein mutiger Anführer, der Helden um sich scharte und das Mandat gegen die Maskenwanderer verteidigte. Nun hat ihn das Sha-Chi verschlungen. An seinen letzten Rest klaren Verstandes klammert er sich nur, um hierher zurückzukehren. Doch der Stützpunkt der Schwarzwasserbande ist nicht mehr, was er einmal war. Seine Gefährten sind zu fischköpfigen Ungeheuern geworden und haben sich gegen das Dorf gewandt, das sie einst zu beschützen schworen. Die Dorfbewohner, die ihnen früher Speisen und Getränke brachten, sind entweder geflohen oder wurden gefressen. Er erinnert sich noch an seine Pflicht als Anführer. Doch hier ist niemand mehr, den er beschützen könnte.

Auf dem kargen Boden des Friedhofs nagt Xue an verwesenden Leichen. Ihr hungriger Blick wandert über die Lebenden und Toten in Sichtweite. Während sie ihre Harke wild schwingt, kann sie mehrere Schatten in ihrer eigenen Gestalt herbeirufen. Auf der Flucht im vergangenen Jahr wäre Xue beinahe an Kälte und Hunger gestorben. Zum Glück rettete sie eine Gruppe umherziehender Helden und versprach, sie zu beschützen und in den Kampfkünsten zu unterweisen. Doch diese Versprechen endeten im Kampf gegen Maskenwanderer vor dem Lager. Sie weiß nicht mehr, wer ihr gesagt hatte, sie solle sich gut verstecken, und versprochen hatte, zurückzukehren … Als sie nach ihnen suchte, fand sie nur einige verstümmelte Leichen, deren Gesichter nicht mehr zu erkennen waren. Xue begrub die Leichen, sammelte die verstreuten Dinge ein und wartete still auf die Rückkehr der Helden … Doch ihr Gepäck wurde immer leerer. Etwas Essbares war längst nicht mehr darin. Als der Hunger erneut kam, grub sie die lockere Erde vor sich auf. Eine Stimme in ihrem Kopf sagte ihr, dort ließen sich Gemüsewurzeln und Süßkartoffeln finden …

Schlagen Sie Gu Wanyue, fallen Sie in den Brunnen und folgen Sie Leitern und Brettern auf Brunnen von Wei Sanchuan. Steigen Sie die Außentreppe hinauf, um den Kampf zu beginnen.

Fünf Lóng-Säulen, fünf Begegnungen. Und doch können sie mehr als dreißig Jahre der Trennung nicht aufwiegen. In all diesen zahllosen Tagen und Nächten hat er zu viele der entscheidenden Augenblicke in Souls Leben verpasst. Er hörte ihn nie seine ersten Worte stammeln und sah nie seine ersten Schritte. Nie saß er neben ihm, um ihm Lesen und Schreiben beizubringen oder ihn an die Kampfkunst heranzuführen. Auch die Künste der Bastion von Mó konnte er ihm nicht selbst vermitteln. In der Blutlinie der Bastion liegt zu viel Sha-Chi. Das stellt hohe Anforderungen an den Körper und an die Beherrschung dieser Macht. Ohne jemanden aus der Bastion, der ihn anleitete, musste Soul mehr leiden, als nötig gewesen wäre … Zum Glück ist Soul wohlbehalten herangewachsen. Er steht nun aufrecht vor ihm, und sein Können steht Mó Yuans eigenem in nichts nach. In jeder Bewegung erkennt Mó Yuan die Entbehrungen jener dreißig Jahre, aber auch Souls heutige Suche und seine Zweifel. Soul geht seinen eigenen Weg. Mó Yuan kann ihn in seiner Kunst anleiten und ihm helfen, die Macht in seinem Blut zu beherrschen. Darüber hinaus kann er ihm nur zeigen, dass hinter ihm jemand steht, dessen Fürsorge niemals nachlassen wird. Alles auszusprechen würde ihm nur eine weitere Last aufbürden. Lieber legt er das, was er ihm nicht sagen konnte, in das Wechselspiel seines Schwertwillens. Mögen diese Prüfungen Soul helfen, den Weg vor sich freizumachen.

Mönche mit einer Haut, die wie Messing glänzt. Flink und trittsicher schlagen sie mit wohlbemessener Kraft zu; Fleisch und Knochen werden im Augenblick hart wie Kupfer und Eisen. Sie umkreisen ihre Gegner, suchen nach Lücken und stoßen dann vor und schlagen mit wuchtiger Faust zu. Sie betraten den Sha-Chi-Turm, um ihren Meister vom Kuye-Tempel zu finden, und gerieten in einen Hinterhalt. Als der Sha-Chi-Ofen explodierte, verschlang er die meisten ihrer Mitmönche. Die Überlebenden ereilte kaum ein besseres Los. Mit Sha-Chi durchsetztes flüssiges Kupfer schmiedete ihre Körper hart wie Kupfer und Eisen, verbrannte jedoch ihren Verstand.

Yang-Puppen, die geschickt mit Speeren und Rundschilden aus Messing kämpfen. Ihre Gelenke und ihr Gleichgewicht sind sorgfältig auf heftige Angriffe und eine standfeste Verteidigung abgestimmt. Selbst wenn ihre Schilde zerbrechen, kämpfen sie mit dem Speer in der Hand bis zum Ende. Der Körper einer Puppe ermüdet nie, und das Bewusstsein darin findet niemals Schlaf. In seinem hölzernen Gefängnis bleibt ihm nur, immer wieder den Hass auf seine Gefangenschaft zu durchleben. Sie haben kein Gesicht, das Zorn zeigen könnte, keine Kehle und keine Zunge, um ihrer Qual Ausdruck zu verleihen. Ihr zerrütteter Geist hat sogar vergessen, wie er seinem Elend Luft machen kann. All ihre Wut muss in die Spitzen ihrer Speere fließen.

Schüler des Mandats mit schweren mechanischen Armbrüsten, die meist auf erhöhten Plattformen Wache halten. Schwere Rüstungen und Waffen machen sie langsam. Beim ersten Anzeichen von Gefahr stoßen sie einen schrillen Pfiff aus und eröffnen dann das Feuer. Kommen Gegner zu nahe, schwingen sie die schwere Armbrust wie eine Schlagwaffe. Diese Wachen hatten die tief verwurzelte Verderbtheit des Mandats längst erkannt. Bevor Huangxing die Perfekte Transzendenz einführte, blieb es bei leeren Worten, wenn es darum ging, die alten Missstände zu beseitigen. Danach hatten sie endlich die Macht, sie mit Gewalt auszumerzen.

Ein Mädchen mit einer Großkopfpuppenmaske, deren eine Hälfte strahlend lächelt, während die andere weint. Tag für Tag wartete sie auf ihren Vater, Nacht für Nacht weinte sie in ihr Kissen. Vielleicht tränkten ihre Tränen eine Seite der Maske und verliehen ihr diesen seltsamen Ausdruck aus Freude und Trauer. Ihr Vater wollte sie fern von der Gewalt des Wulin halten und hoffte, dass sie ein friedliches, glückliches Leben führen würde. Vor seinem Tod hinterließ er einen Brief, in dem er sie vor den Verlockungen böser Geister warnte … Doch er erreichte sie nie. Ohne ihren Vater hatte sie kein Zuhause mehr. Sie vertraute den maskierten Mitgliedern der Fadenbinder-Sekte und glaubte, sie könnten ihr helfen, ihn zu finden. Stattdessen unterzogen sie sie der Transzendenz und setzten ihr die Maske auf, die sie nie wieder ablegen sollte. Noch immer sucht sie nach ihrem Vater. Gefunden hat sie aber nur Puppen, die ebenso einsam und hilflos sind wie sie selbst. Sie nennt sie „Freunde“. Gemeinsam halten sie Vorbeiziehende auf und suchen nach Spuren ihrer Angehörigen. Wer ihr etwas antun will, muss zuerst an ihren „Freunden“ vorbei.

Steigen Sie die langen Treppen von Hintergassen-Torbogen nach oben.

Folge von der Glocke an den Terrassen den Fackeln bergauf. Das Wasserrad liegt rechts. Bei ① liegt Zaun A weiter vom Rad entfernt als Zaun B. Von der Mitte beider Zäune führt die berechnete Landung ins untere Feld. Der Absprung in den Hof ist ungeklärt. Folge von der Glocke der blauen Linie zu ②, laufe die Wand hoch und folge oben der blauen Linie bis ③.

Puppen in Gestalt von Dorfältesten, deren Köpfe von einem unheimlichen grünen Leuchten umgeben sind. Sobald sie jemanden sehen, reißen sie sich die Köpfe ab und schmettern sie zu Boden. Kurz darauf zerbersten diese und setzen eine gewaltige Giftwolke frei. Anfangs wehrten sich die Ältesten entschieden dagegen, die Ahnenhalle in einen Tempel der Herrin umzuwandeln. Jeden, der es vorschlug, beschuldigten sie, die Ahnen zu verraten. Als immer mehr Holzpuppen das Dorf bevölkerten, wurden ihre Einwände leiser. Schließlich begannen sie sogar, die roten Blumen anzulegen, die der Herold ihnen geschenkt hatte, bevor sie sich schlafen legten.

Vollständige Puppen in Frauengestalt, geschmeidig und flink. Sie sind feiner gearbeitet und bestehen aus leichteren Materialien als die Puppen im Dorf. Als würden Fäden sie lenken, verdrehen sie Rumpf und Glieder in unmögliche Winkel und führen unvermittelt tödliche Schläge aus. Die Puppenbauer raubten dem Bewusstsein, das sie in diese Körper übertrugen, fast alle Erinnerungen, Gefühle und Menschlichkeit. Geblieben sind nur der Instinkt zum Töten und die Überzeugung, als Waffe geboren worden zu sein.

Baishan-Schülerinnen, die mit zwei Dolchen kämpfen und sich leichtfüßig und flink bewegen. Sie winden sich an ihre Gegner heran und lassen eine Flut von Stichen auf sie niedergehen. Versuche nicht, mit ihrer Schnelligkeit mitzuhalten, sondern warte auf eine Lücke am Ende ihrer Angriffe. Ihre großen Schwestern stritten lange darüber, ob die Perfekte Transzendenz eine finstere Kunst oder ein Segen sei. Die jüngeren Schülerinnen sahen es einfacher: Wenn es niemand mit Gewissheit sagen konnte, warum sollten sie es nicht selbst versuchen? Wie … konnte es nur so weit kommen?

Puppen in Gelehrtengewändern. In ihren Händen halten sie keine Bücher der Weisen, und über ihre Lippen kommen keine Worte der Tugend. Nur Chaotische Flammen strömen aus ihren Mündern, bereit, alles für die Herrin zu verbrennen. Nach mehr als einem Jahrzehnt mühevollen Studiums verließen diese Gelehrten aus einfachen Verhältnissen ihr Dorf und erkannten allmählich die Wahrheit: Mächtige Familien kontrollierten jeden Weg zu Rang und Ansehen. An den Tafeln der Reichen waren ihre hochfliegenden Ziele kaum mehr als ein Anlass zum Spott. Verzweifelt kehrten sie ins Dorf zurück und verehrten die Herrin Tag und Nacht. Selbst im Traum sehnten sie sich danach, dass sie ein reinigendes Feuer herabsenden und die Ungerechtigkeit der Welt niederbrennen möge.

Eine Wahnsinnige, die auf den Bergpfaden des Bergs der Gefangenschaft jeden angreift, der ihr begegnet. Ihre violetten Gewänder sind zerlumpt, ihre Bronzemaske grob und verzogen, ihr graues Haar zerzaust. Sie umklammert eine schwere Stachelkeule und schwingt sie rasend, ohne jede Technik. Als das Mandat und Huangxings Anhänger um einen Pass kämpften, brach Kui Yanyan mitten in den Kampf hinein. Sie erinnert sich nur noch schemenhaft an das tragische Schicksal ihres geliebten Sohnes. Der Junge war zum Maskenwanderer geworden, und die Dorfbewohner schlachteten ihn vor ihren Augen ab. In ihrer Trauer entfernte sie die Transzendenzvorrichtung aus seinem Körper und setzte sie in ihren eigenen ein. Zum Gedenken an ihren Sohn opferte sie das Blut eines ganzen Dorfes. Seitdem irrt sie auf der Suche nach Medizin umher und klammert sich an den Wahn, ihren Sohn zurückholen zu können … Diese Schreie und das Klirren der Klingen … Jemand ist wieder gekommen, um ihr Kind zu töten … Das, worum sie bis zum Tod kämpfen, muss die Wundermedizin sein, die ihr eigen Fleisch und Blut retten kann … Sie hebt die Stachelkeule und stürzt sich ins Klirren der Klingen.

Transzendierte Feuerbogenschützen des Mandats, die plötzlich einen Regen aus Feuerpfeilen entfesseln und den Boden in ein Flammenmeer verwandeln können. Bei Feuerangriffen ist der richtige Zeitpunkt entscheidend: Man muss den günstigen Wind nutzen und auf trockene Bedingungen warten. Feuerbogenschützen lesen die Lage, erkennen eine Gelegenheit und ergreifen sie. Als das Mandat in innere Streitigkeiten verfiel, war es daher kein Wunder, dass sie sofort auf die Seite jener wechselten, die die Perfekte Transzendenz durchlaufen hatten.

Puppen in Gestalt alter Männer, deren Gesichter vor Qual verzerrt sind. Vielleicht ging etwas schief, als das Bewusstsein der Dorfbewohner in sie übertragen wurde. Bevor das Dorf dem Verfall anheimfiel, stritten seine Bewohner oft darüber, wer die Maskenwanderer vertrieben hatte. Manche schrieben es den Helden des Mandats zu, andere sagten, die Herrin habe sie beschützt. Die friedliebenden Alten griffen dann stets ein: Die Herrin habe die Helden des Mandats geschickt, um sie alle zu retten. Mit der Zeit zogen immer mehr Puppen durch das Dorf, während immer weniger Bewohner wach blieben. Nun erscheinen selbst beim erbittertsten Streit nur noch groteske Puppen, um zu schlichten. Sie reißen sich die Köpfe ab und schleudern sie nach den Streitenden.

Mönche des Kuye-Tempels, die der Transzendenz unterzogen wurden und nun im Sha-Chi-Turm Wache halten. Tag für Tag ergießt sich glühend heißes, flüssiges Eisen über ihre Körper. Doch sie bleiben reglos, als seien sie ein Teil des Stahlturms selbst geworden. Dringen Lebende ein, treibt das Sha-Chi sie zum Handeln. Dann entfesseln sie jene Fausttechniken zur Dämonenbezwingung, die sie einst übten. In letzter Zeit wurde Pangzhen von seltsamen Erscheinungen heimgesucht. Zuerst kam es zu dem Vorfall im Anwesen der Trugbilder, dann breitete sich die Schlafkrankheit aus. Als Gläubige von seltsamen Geräuschen aus dem Sha-Chi-Turm berichteten, verließen die Mönche den Kuye-Tempel, um deren Ursprung zu untersuchen.

Fleisch und Rüstung sind aufgerissen, doch sein zerschundener Körper fällt nicht. Durch den Blutnebel klappen zwei Stahlarme aus dem Rücken der Hatz hervor und greifen ein weiteres Paar glänzender Kettensicheln. Seine vier Arme schlagen abwechselnd zu oder schleudern alle vier Sensen zugleich, schnellen vor und zurück, ohne erkennbare Folge. Ihr Zug kann die Erde erschüttern und Druckwellen entfesseln. Selbst im Rückzug vermag er noch tödlich zuzuschlagen. So außergewöhnlich sind die Ergebnisse der Transzendenz an den Schattenwächtern des Ordens: Ungeheuer, die dem neuen Schattenfürsten treu bleiben, wie grotesk ihre Veränderungen auch sein mögen. Die Hatz bemerkt nicht, wie unablässig der Ruf nach Blutvergießen in seinem Kopf schreit. Das Abschlachten von Maskenwanderern und Kämpfern des Mandats bringt ihm keine Befriedigung … Er gibt seiner Beute die Schuld. Dieser Meister Soul ist schwieriger zu fassen als alle zuvor und muss ihm gewiss auch größere Jagdfreuden bereiten. Doch ist der Jäger nicht selbst längst zur Beute seiner Begierden geworden?

Mönche des Kuye-Tempels, deren Körper wie aus Gold gegossen wirken. Ihre Säbel glänzen kalt. Eisenringe säumen die Klingenrücken und klirren bei jedem Schwung. Nachdem man sie der Transzendenz unterzogen hatte, vertrieben sie mit dem letzten Rest ihres Verstandes jene, die den Eingriff vorgenommen hatten. Dann schlossen sie sich selbst im Sha-Chi-Turm ein.

Das sengende Sha-Chi im großen Turm hat diese Mönche zu lebenden „Goldmännern“ geschmiedet. Wenn sie ihre Kunst einsetzen, wird ihr Fleisch wie rotes Gold, unempfindlich gegen Klingen und Speere. Ihre Fäuste schlagen mit unvergleichlicher Wucht zu. Doch Angriffe mit schweren Waffen wie Großäxten können ihre Haltung stören und ihr schützendes Sha-Chi durchbrechen.

Mörder der Fadenbinder mit einer Großkopfpuppenmaske. Im Kampf schütteln sie ihre Rasseltrommeln, um ihre Gefährten zu stärken, und tanzen und lachen im Takt. Ihr Lachen klingt hohl und verzerrt, als würden sie einem bösen Geist zujubeln und zu ihm beten. Nach der Lehre der Fadenbinder waren Rasseltrommeln einst Ritualgegenstände, bevor sie zu Kinderspielzeug wurden. Diese Mörder glauben, dass Kinder mit ihren reinen Herzen besonders empfänglich für das Übernatürliche sind und die seltsame Kraft erwecken können, die in den Trommeln versiegelt ist. Deshalb nehmen sie jahrelang Mittel ein, durch die sich Körper und Geist in einen kindlichen Zustand zurückentwickeln. Ihre Rasseltrommeln haben tatsächlich eine gewisse seltsame Kraft erlangt. Sie selbst aber sind gebrechlich geworden und kaum noch zum Kampf geeignet. Zur Verteidigung bleibt ihnen nur ein waghalsiger Kopfstoß, bevor sie kehrtmachen und fliehen.

Wahnsinnige Frauen, die geschickt mit Dolchen umgehen und sich schnell und leichtfüßig bewegen. Im Blocken sind sie ungeübt und lassen sich selten auf einen direkten Schlagabtausch ein. Stattdessen weichen sie instinktiv zur Seite und schleudern in einem Augenblick mehrere Dolche. Diese Klingen waren vielleicht einst unter ihren Kopfkissen versteckt und dienten ausschließlich der Selbstverteidigung. Die Transzendenz hat all ihre Angst in Mordlust verwandelt, die sich gegen die Lebenden richtet.

Nachdem er die Tigerkanone beiseitegelegt hat, entfesselt Lei Dang einen wilden einarmigen Kampfstil. Seine Faustschläge können Berge erschüttern und schicken Kraftwellen wie Klingen nach vorn. Mit ungeheurer Wucht kann er auch auf den Boden schlagen, seinen Gegner aus dem Gleichgewicht bringen und dessen Blößen offenlegen. Springt er hoch in die Luft und kracht mit der Wucht des Donners herab, lässt sich der Angriff nur vermeiden, indem man das Gelände nutzt, um sich in Sicherheit zu bringen. Lei Dang weiß nun, dass er die echte Medizin des Tricksters genommen hat. Jeder Teil von Leng Tus Plan griff in den nächsten, und alle, die darin verstrickt waren, saßen von Anfang an in der Falle. Doch Soul könnte die eine Ausnahme sein, die einzige Unbekannte in einem vorherbestimmten Ausgang und die letzte Hoffnung zahlloser gewöhnlicher Menschen. Vielleicht kann er auch das Strahlende Herz für Schattenfürst Zuo erlangen. Wenn Lei Dang vor seinem Tod noch ein letztes Mal gegen seinen alten Freund Soul antreten kann, das weithin bekannte ehemalige Schattenedikt „Schwarze Narbe“, wird er nichts bereuen.

Biegen Sie nach links an der Glocke Gesetzlosenfalle und überqueren Sie die Höhle. Mit DIE ZERBROCHENE KLINGE DES FANATIKERS können Sie Jing Ye aus der Ferne angreifen, während Sie trinken.

Die ranghöchste Schülerin der Baishan-Sekte und erste Schülerin Bi Taotaos. Als Soul Wu Lengshuang am Ort der Gefangenschaft begegnete, war ihre Maske bereits gesprungen. Sie kämpfte darum, das Sha-Chi zu unterdrücken, das in ihr aufwallte. Mit ihrem biegsamen Schwert, geschmeidig und doch unnachgiebig, bewahrte sie ihre gewohnte Anmut und Würde. Wie Bi Taotao war Wu Lengshuang davon überzeugt, dass sowohl die Perfekte Transzendenz als auch die Transzendenz unorthodoxe Künste seien. Nachdem ihre Meisterin verschwunden war, machte sie sich auf die Suche nach ihr und der Wahrheit. Hätte sie es nicht mit eigenen Augen gesehen, hätte sie nie geglaubt, dass ihre Mitschülerinnen in Maskenwanderer und Puppen verwandelt worden waren. Nachdem sie die Wahrheit aufgedeckt hatte, wurde auch sie verwandelt. Selbst als ihr Sha-Chi außer Kontrolle geriet, sorgte sie sich noch um ihre Meisterin, die ans Ende des Bergpfads gebracht worden war. Einst war sie die Tochter eines wohlhabenden Kaufmanns. Doch als sie die Wirren der Welt sah, beschloss sie, die Kampfkunst zu erlernen. Die Geschmeidigkeit, die sie sich beim Tanzen angeeignet hatte, verwandelte sich unter dem Einfluss des Sha-Chi in rasende Schwertangriffe. Einst war sie die ranghöchste Schülerin der Baishan-Sekte. Nun konnte sie weder ihre Sekte beschützen noch ihren Älteren unter die Augen treten. Ihr Körper war verwandelt, ihr Herz gequält. Geblieben waren ihr nur Treue und Trauer.

Gehen Sie von Huang-Anwesen – Kreuzung zur Straße, wo die Feinde kämpfen.

Hansui ist einer der vier Akolythen im Dienst des Hohen Ältesten. Mithilfe des Kristallaugapfels verbirgt er sich in der Dissonanz. Er trägt blassblaue Gewänder und hält einen Fliegenwedel in der Hand. Eis ist seine tödliche Waffe. Ein Schwung des Wedels lässt zerklüftete Gletscher aus dem Boden hervorbrechen, während sich Reihen von Eisspitzen nach außen ausbreiten. Er kann auch beißende Winde heraufbeschwören und das ganze Gelände in ein Schneefeld verwandeln. Auf Befehl des Hohen Ältesten überwacht Hansui das Karmesin-Anwesen, damit der Kristallaugapfel nicht den Besitzer wechselt. Um ganz sicherzugehen, gab er freiwillig einen Teil seines Bewusstseins her, den der Hohe Älteste in dem Augapfel versiegelte. So kann er sich durch dieses Auge in der Dissonanz verbergen. Der Herold ahnte etwas, konnte die Verbindung jedoch nicht durchtrennen. Also setzte er den Augapfel in den Körper des Puppenplünderers ein. Hansuis Bewusstsein war nun an die Kreatur gebunden. Stirbt der Puppenplünderer, wird auch Hansui darunter leiden. Glücklicherweise ist der Puppenplünderer ein Versuchsobjekt, das selbst von Klingen durchbohrt nicht starb. Diese beinahe unsterbliche Lebenskraft fasziniert Hansui ganz besonders. Leben und Tod, Erblühen und Verfall vergehen in einem Augenblick. Doch wenn die Barmherzige Herrin herabsteigt, wird ewiger Frost die Welt in Eis versiegeln, und allem unter dem Himmel wird Ewigkeit zuteil … Nach diesem Tag sehnt Hansui sich.

Puppen, denen ein schlichtes, ehrliches Lächeln ins Gesicht geschnitzt wurde. Etwas anderes als lächeln können sie nicht mehr. Sie lächeln, wenn sie auf Feldrainen oder Steinwegen stürzen, sich mit Schlamm beschmieren und ihre hölzernen Körper Risse bekommen. Sie lächeln, wenn sie sich auf die Lebenden stürzen, als würden unsichtbare Fäden sie lenken.

Ketten aus kaltem Eisen fesseln die Füße des Brechers, und ein gewaltiger Hammer ist an seine Hand gekettet. Ein Arm und ein Bein sind von kräftigen Muskeln durchzogen, die andere Seite ist verkümmert und schwach. Mit diesem ungleichen Körper geboren und von Natur aus stur, trainierte er nur seine stärkere Seite und wurde mit jedem Jahr furchterregender. Die meisten sind bei seinem Anblick zu eingeschüchtert, um das gesichtslose Wesen auf seinen Schultern zu bemerken. Dieses Wesen ist die Säge. Auf dem Nacken des Brechers sitzend, schneidet er mit einer Knochensäge immer wieder in dessen Fleisch. Mit dem Schmerz treibt er ihn in Raserei und lässt ihn hemmungslos auf seine Gegner zustürmen. Dabei erklingt unablässig das schrille, wahnsinnige Lachen der Säge. Es lässt jedem, der es hört, schon vor dem Kampf einen Schauer über den Rücken laufen. Der Brecher hingegen wird mit jedem Lachen nur noch wilder.

Ein Kampfkünstler, der mit Eisenhandschuhen kämpft, und der große Bruder von Eisenfieber. Sein Körper ist gewaltig, sein Gesicht streng. In Ruhe steht er fest wie ein Berg, seine Faustschläge treffen mit ungeheurer Wucht. Gemeinsam mit Jadetänzerin bildet er die junge Herrin Mu Xiaokui aus und beschützt sie. Dabei sind die beiden vollkommen aufeinander eingespielt. Die Fehden seiner Sekte waren beigelegt, doch unter der Oberfläche des Wulin brodelte es weiter. Eisendämon wollte sich aus diesen Wirren zurückziehen. Dann erreichte ihn die Einladung des Ordens. Dessen „Regeln“ überzeugten ihn, sich ihm anzuschließen. Im Orden übernahm Eisendämon den Schutz der jungen Herrin. Die Schwachen zu beschützen und seine Fäuste gegen die Starken zu erheben, war schon immer der Weg seiner Kampfkunst gewesen. Mit der Zeit wuchs seine Verbundenheit nur noch. In Xiaokui erkennt er ein aufrichtiges, gütiges Herz und die Kraft, andere zu führen. Sie ist es wert, mit dem eigenen Leben beschützt zu werden. Er wird alles tun, um ihr beim Heranwachsen zur Seite zu stehen. Nun ist der alte Schattenfürst tot, und Soul, eines der Schattenedikte, hat sich vom Orden losgesagt. Der Orden ist in Aufruhr. Eisendämon beklagt das Geschehene, will aber kein Urteil fällen. Die Entscheidung der jungen Herrin ist auch seine.

Wächterinnen der Baishan-Sekte, die die Perfekte Transzendenz durchlaufen haben. Sie tragen kegelförmige Hüte und wallende violette Gewänder. Selbst mit ihren hohl gewordenen Gesichtern bleiben sie schnell und tödlich mit dem Schwert. Ihre Bewegungen gleichen einem Vogel, der über den Himmel schießt. Einst vertrauten sie ihren Mitschülerinnen so sehr, dass sie ihnen den Rücken zukehrten, überzeugt, zusammenzustehen. Doch die Klinge kam trotzdem von hinten. Vielleicht waren die Maskenwanderer vor ihnen nie die größte Gefahr.

Sängerinnenpuppen in schneeweißen Gewändern, ihr Haar so blass wie Reif. Mit scharfen Klauen und verdrehten Bewegungen fallen sie über die Lebenden her. Ihre einst schönen Stimmen sind zu durchdringenden Schreien geworden, die eine bittere Kälte tragen. Sie kann jedem, der sie hört, das Blut gefrieren lassen. Die Medizin, die sie davor bewahren sollte, zu Puppen zu werden, machte sie stattdessen zu Puppen unter fremder Kontrolle. Die Phantomkünste, der Gesang und der Tanz, mit denen sie einst ihren Lebensunterhalt verdienten, sind allesamt zu erbarmungslosen Mitteln des Tötens geworden.

Wilde Vögel mit zerzaustem Gefieder und faulender Haut. Seit sie sich von den Leichen jener ernähren, die durch Sha-Chi verwandelt wurden, sind sie unnatürlich groß geworden. Das Sha-Chi hat ihre Instinkte als Aasfresser verdorben und treibt sie dazu, die Lebenden anzugreifen. Sie hacken mit ihren Schnäbeln und reißen mit ihren Krallen, gierig nach frischem Fleisch.

Yang-Puppen mit Handkanonen aus einer Legierung. Ihre rechte Hand ist vollständig durch eine Schusswaffe ersetzt. Den Gegner zu vernichten, ist der einzige Sinn ihres Daseins. Sie erinnern an einen alten Freund von Soul. Nachdem dieser seinen rechten Arm verloren hatte, setzte auch er eine Kanone an dessen Stelle. Doch Souls alter Freund war ein Mensch aus Fleisch und Blut, mit Gefühlen und Ehre … Niemand sollte zu einer solchen Mordwaffe werden.

Schüler der Schwarzwasserbande, die sich der Transzendenz unterzogen, um sich besser im Wasser bewegen zu können. Neben Kiemenspalten entwickelten sie hervorquellende Augen, breite Mäuler, dicke Lippen und blaugrüne Schuppen. Sie sehen aus wie Fische. Dank dieser Veränderungen können sie sich geschickt unter Wasser verbergen und durch das Wasser entkommen. Mit grotesken Gebärden verspotten sie ihre Feinde, bevor sie ihre Gefährten zu einem gemeinsamen Angriff zusammenrufen. Inzwischen findet man diese Wesen in fast jedem größeren Teich. Selbst sie haben wohl vergessen, wie sie einst damit prahlten, dem Mandat zu helfen und die Welt von den Maskenwanderern zu befreien.

Unholde, die nach verbranntem Fleisch und Verwesung stinken. Ihre blauschwarzen Körper sind gegen die sengenden Chaotischen Flammen unempfindlich geworden. Verrenkten und verdrehten Leibes schleudern sie mit aller Kraft Flaschen brennenden Öls, jede von Chaotischen Flammen erfasst. Diese Unholde verehren jene Chaotische Flamme. In endlosem Wahnsinn verloren, finden sie nur in ihrem Feuer die Wärme und den Frieden wieder, die sie einst gemeinsam am Herd kannten.

Auf der hohen Plattform fangen drei Schüler einen roten Faden mit ihren Schwertspitzen auf und ziehen den Obersten Schüler daran empor, bis er kopfüber in der Luft hängt. Von den Fäden gezogen schwingt er die Klinge in seinen Händen, wie eine Puppe, die sich von ihren Fäden loszureißen versucht. Wie ein Gespenst versprüht er unzählige messerscharfe rote Fäden aus den schwarzen Höhlungen seines Gesichts. Sie winden sich durch die Luft und schneiden hindurch wie blutige Tränen. Einst liebte er eine Frau aus einer verruchten Sekte. Die Führung des Mandats duldete ihre Liebe nicht und trennte das Paar mit einem einzigen Befehl. Der Oberste Schüler hatte kaum etwas außer seiner Schwertformation gekannt. Was wusste er schon von Intrigen? Zum ersten Mal in seinem Leben lehnte er sich unbeholfen gegen seine Sekte auf. Dafür konnte er nur hilflos zusehen, wie seine Liebste gefoltert und mit Wunden übersät wurde. Selbst seine unvergleichliche Schwertformation konnte diejenige nicht beschützen, die er beschützen wollte. Als sein Herz gebrochen war, blieb kaum etwas, dessen Verlust er noch fürchtete. Alles, was ihm geblieben war, vertraute er den Fäden an. Was macht es schon, wenn er wie eine Puppe kopfüber hängt? Wenigstens würden sie die Fäden dieser Puppe selbst in den Händen halten.

Yang-Puppen mit Speer und Schild, umhüllt von einer gespenstisch violetten Aura. Ihre Schilde zeigen ein zorniges Gesicht mit weit aufgerissenem Maul, das ihre Gegner einschüchtern soll. Ihre Verteidigung steht fest wie eine Eisenmauer, und aus dem Schildmaul können Chaotische Flammen hervorbrechen. Ihre Speerkunst ist grausam und unberechenbar. Selbst wenn sich Risse über ihre Körper ziehen, weichen sie nicht zurück. Durch erbarmungslose Prüfungen ausgewählt und zu Waffen ausgebildet, haben sie die Gefühle aus ihrem menschlichen Leben längst verloren. Was von ihrem zerrütteten Bewusstsein bleibt, wird von einem einzigen, unerschütterlichen Glauben getragen: Wenn die Herrin herabsteigt, wird sie ihnen neue Körper schenken, mit denen sie die neue Welt betreten können.

Eine Frau, die vor einem verfallenen Musikhaus umhergeht und Tag und Nacht ohne Rast die Zither in ihren Armen spielt. Das Instrument scheint beinahe lebendig. Seine klingenden Töne verleihen ihrem angestauten Groll und ihrer Empörung eine Stimme und ergießen sie über jedes Lebewesen, das sich hierher verirrt. Einst war Yan’er eine berühmte Zitherspielerin, die jedes Publikum in ihren Bann zog. Sie glaubte, bei einem großen Helden die wahre Liebe gefunden zu haben, und trug sogar sein Kind. Doch auf sie wartete die Klinge eines Meuchelmörders … Im ausschweifenden Leben dieses Sektenführers des Mandats war nie Platz für das Glück, auf das eine einfache Musikerin hoffen konnte. Nachdem Yan’er der Katastrophe nur knapp entkommen war, nahm der Hohe Älteste sie auf und gab ihr den Namen Yan Qiansui. Doch was er wirklich wollte, war das Kind in ihrem Leib. In seinen Augen war ihr ungeborenes Kind nur eine Opfergabe, die den Übergang beschleunigen sollte. Als Yan Qiansui die Wahrheit hinter dem Tod ihres Kindes erfuhr, lebte ihr Körper noch, doch innerlich war sie tot. Dennoch schien sie nur vor der Wahrheit fliehen zu können. Nur die Zither, die ihr stets zur Seite geblieben war, konnte ihr ein wenig Trost spenden. Sie ließ sie in einem flüchtigen Traum von vergangener Pracht versinken und nach einer Erlösung suchen, die nie existiert hatte.

Eine anmutige Musikerinnenpuppe, die eine Zither in den Armen hält. Unter ihren klaren, hellen Klängen verbirgt sich aber etwas Tödliches. Musik, die zum Töten bestimmt ist, kann nicht länger im Einklang bleiben. Deshalb wirft das Blocken ihrer blauen Schallwellen die nachhallenden Töne auf sie zurück. Als die Seuche durch Pangzhen zog, flohen die meisten ihrer Mitmusikerinnen. Sie hatten niemanden mehr, an den sie sich wenden konnten. Ein Mann hatte versprochen, sie abzuholen, damit sie gemeinsam fliehen könnten. Sie klammerten sich an die Zithern, von denen ihr Lebensunterhalt abhing, und warteten und warteten … Doch derjenige, nach dem sie sich sehnten, kam nie. Stattdessen ereilte sie die verbotene Kunst der Seelenversetzung.

Ein gesichtsloser Mann in violetten Gewändern prescht auf der Hauptstraße hinter seinen Zielen her. Er gehört zu den Auftragsmördern des Ordens und versteht sich darauf, seine Ziele aufzuspüren und zuzuschlagen, wenn ihre Wachsamkeit nachlässt. Aus der Ferne schießt er selbst im vollen Galopp mit tödlicher Präzision und stimmt seine Angriffe nahtlos mit denen seiner Gefährten ab. Im Nahkampf nutzt er den Schwung seines anstürmenden Pferdes, um seine Doppelklinge mit kraftvollen, weit ausholenden Hieben zu schwingen. Wer zu seiner Beute erklärt wurde, bemerkt ihn oft erst, wenn die Schüsse ihn schon niederstrecken. Selbst wenn sie irgendwie entkommen sollten, bedeutet das nur, dass die Jagd des Ordens gerade erst begonnen hat.

Schwebende Köpfe von Yin-Puppen, deren Gesichter zu grotesken Formen verzerrt sind. In ihren zertrümmerten Schädeln brennen unaufhörlich Chaotische Flammen. Die Schrecken der Dissonanz verbrannten ihre Körper und zwangen das darin gefangene Bewusstsein, etwas zu erblicken, das alles vernichten könnte. Seitdem sind sie für immer in Wahn und Verwirrung gefangen. Fast ohne Pause kreischen sie, verzweifelt darauf bedacht, den grauenhaften Abgrund, den sie einst erblickten, in den Geist jedes lebenden Menschen zu zwingen, dem sie begegnen.

Schattenattentäter der Fadenbinder-Sekte, die mit seltsamen, unberechenbaren Techniken kämpfen. Mal stützen sie ihre Klingen auf den Boden und gleiten dicht darüber vorwärts. Dann springen sie plötzlich in die Luft und stoßen mit ihren Zwillingsklingen aus verdrehten, unnatürlichen Winkeln zu. In Raserei geraten, reißen sie sich rücksichtslos das lange Schwert aus dem Scheitel und schlagen mit raschen, grausamen Hieben um sich. Sie polieren ihre Klingen mit dem Blut der Besiegten oder lassen ihr eigenes Blut in die Erde sickern.

Diebe mit grellbunten, lächelnden Masken. Sie gehen waghalsig vor und fordern ihre Gegner mit frechen Gesten heraus. Sie tragen mehrere Feuerdornen bei sich, die sie rasch hintereinander werfen, während sie ihre Feinde verspotten. Kurz nach dem Aufprall explodieren die Sprengkörper mit lautem Getöse und hinterlassen ein sengendes Flammenmeer.

Schüler der Schwarzwasserbande, die Eistechniken mit der Transzendenz verbinden. Sie führen Halbmondsicheln, die bei jedem Schwung bittere Kälte hinter sich herziehen. Geschickt verbergen sie ihre Anwesenheit im Schnee und warten auf die Gelegenheit, ihre Beute aus dem Hinterhalt anzugreifen. Einst waren sie begeisterte Eisfischer, die Jahre in eisigen Gewässern verbrachten. Nun sind sie zu furchterregenden Jägern im Schnee geworden. Schlage mit dem Loong-Dreizack auf den Schnee, um ihre Tarnung zu brechen und sie sichtbar zu machen.

Huangxings persönliche Elitewachen tragen Schwarz und führen breite, schwere Klingen. Ihre Techniken sind wild und überwältigend. Mit bloßer Kraft brechen sie durch die Geschicklichkeit ihrer Gegner. Sie bewegen sich wie Geister, verschwinden im Nu und tauchen erst wieder auf, wenn ihre Klingen bereits auf die Köpfe ihrer Gegner niederfahren. Von Natur aus sind sie ehrlich und umgänglich und begegnen anderen selten mit Härte. Zehn Jahre lang dienten sie dem Pfad der Rechtschaffenheit und blieben doch weitgehend unbekannt. Redegewandte Opportunisten hingegen strichen die Verdienste und das Lob ein. Längst hatten sie sich daran gewöhnt. Bis jene Gefährten, mit denen sie Kämpfe auf Leben und Tod bestanden hatten, einer nach dem anderen an Wunden und Krankheiten starben, während sie auf Verstärkung warteten, die nie kam.

Das Phantomreich verblasst, und Sha-Chi strömt hervor. Der Spiegelwald ist in Eis und Schnee versiegelt. Der Frost verschluckt jeden Laut und lässt den Wald still und reglos zurück. Der Baum, in dem Bai Chilian einst lebte, ist nun leer. An ihre Stelle ist die Chaospuppe getreten, die damals im Rissanwesen erschien. Dieser bitterkalte Ort ist ihr vollkommenes Refugium, denn eines ihrer Bewusstseine fürchtet Hitze und sehnt sich nach Kälte. Die drei Gesichter der Puppe streiten ohne Ende. Doch sobald sie die bis in die Knochen eisige Chaosklinge führen, handeln sie wie eins. Abwechselnd übernehmen die drei den Körper. Mal ist die Klinge von Frost bedeckt, mal von Chaotischen Flammen umwunden, mal glänzt sie wie Stahl. Für einen Augenblick scheint es, als wären sie wieder dieselben wie vor zwanzig Jahren. Auch sie zogen einst Seite an Seite durch das Wulin, die Schwerter in der Hand und voller jugendlichem Tatendrang. Dann wurde eine von ihnen ängstlich, und eine andere fiel in einen Schlaf, aus dem sie nie wieder erwachte. Schließlich verschmolzen alle drei zu einer einzigen Gestalt und erlitten unerträgliche Qualen, ohne einen Augenblick Ruhe zu finden. Sie flohen hierher, weil sie hofften, der Kontrolle des Herolds zu entkommen. Doch während sie nun kämpfen, wird der brennende Schmerz in ihrem Körper unerträglich. Das Gefühl, gefesselt zu sein, wächst immer weiter. Als hätte der Herold einen Mechanismus in ihnen verborgen, der nun danach drängt, die drei auseinanderzureißen …

Yang-Puppen mit schweren Hellebarden und scharfen Klingen statt Füßen. Diese gleiten über den Boden wie über Eis und lassen sie gleitend und wirbelnd plötzlich angreifen. Dabei treiben sie die bis in die Knochen dringende Kälte, die sich an ihren Hellebarden gesammelt hat, in ihre Gegner. Sie alle entschieden sich freiwillig dafür, zu Puppen zu werden. Ihre Körper aus Fleisch und Blut waren im Kampf für die Herrin bereits zugrunde gerichtet worden. Also warfen sie sie ab und setzten das Töten mit unerschütterlicher Hingabe in kalten Hüllen fort, die niemals bluten oder ermüden.

Wahnsinnige in roten Gewändern, die entsetzliche Großklingen tragen. Ihre Körper wirken hager und gebeugt, doch wenn sie diese schweren Waffen schwingen, entfesseln sie eine unheimliche Kraft. Jeder Hieb zerreißt die Luft. In ihren Angriffen liegen weder Form noch Disziplin, nur der wilde Drang, alles Lebendige vor ihnen zu zermalmen. Auf das Mandat war kein Verlass. Ebenso wenig auf Familie, Freunde, Geliebte, Götter oder Buddhas. Also legten sie sich auf den Transzendenztisch. Sie hofften, sich allein mit ihren Händen und einer Klinge einen Weg durch diese hoffnungslose Welt zu bahnen.

Schüler der Schwarzwasserbande mit Kraken um den Hals. Ihre Tritte sind wild und brutal. Sie tragen eigens angefertigte Sprenggeschosse. Sobald ein Ziel getroffen wird, fächern sich Blitze auf, lähmen seine Glieder augenblicklich und halten es an Ort und Stelle fest. Die Nachricht vom Wüten der Maskenwanderer brachte ihr Blut in Wallung. Mit der Transzendenz und selbst gefertigter Munition wollten sie die Maskenwanderer vollständig vernichten.

Wenn sie die Stahlklinge führt, überzieht Frost die Schneide, und Eis hängt von ihrem Rücken. Sie ruft Wind und Schnee herbei und stößt die Klinge in die Erde, um eine gewaltige Schneewelle aufzutürmen. Ein Kälteschwall lässt alles, was er berührt, augenblicklich erstarren. Blut und Meridiane gefrieren. Als mittlere Schwester war sie anhänglich und verließ sich in allem auf ihre große und ihre kleine Schwester. Schon als Kind liebte sie das Eis. Seine Oberfläche war klar wie ein Spiegel und zeigte ihre reinen Augen. Das Eis schalt sie nie. Es hörte nur zu. Allmählich begann sie, die Welt zu fürchten, doch niemals das Eis. Seinem kalten Schimmer folgend betrat sie das Reich des Frosts und wurde eins mit dem Eis. Von da an fürchtete sie jede Wärme der Welt. Später überwand sie ihre Angst zum ersten und einzigen Mal. Sie trank die brühend heiße Medizin in der Hoffnung, wieder mit ihren Schwestern vereint zu sein. Sie fertigte eine Stoffpuppe mit drei lächelnden Köpfen. Drei Seelen als eine, ganz so, wie sie einander versprochen hatten, sich niemals zu trennen. Ihre Worte wurden zur Prophezeiung. Irgendwie wurde aus der Puppe das entstellte Wesen, das sie heute ist. Seit zwanzig Jahren können die Schwestern sich nicht mehr voneinander lösen. Das Feuer ihrer kleinen Schwester verbrennt unablässig ihre Haut und treibt sie immer tiefer in Wahnsinn und Angst. Drei Schwestern, deren Wesen einander einst ergänzten: Wie konnte ihre Verbundenheit in einem einzigen Körper zu solcher Qual werden?

Ein Sägerad mit Geisterfratze bricht aus seinem Körper hervor und verschmilzt mit der Fliegenden Guillotine. Sein Geist verdichtet sich zu einem Phantomreich. Darin erhebt sich eine gewaltige Statue der Herrin des Schleiers. Sie offenbart das höchste Geheimnis, das er brennend zu ergründen sucht, und die überwältigende Macht, die er an sich reißen will. Zugleich verbirgt sie die wahre Statue im Schrein und den Blick des darin versiegelten Moji. Das Sägerad kreischt und dreht sich. Er hat seine menschliche Gestalt abgelegt, und offenbar auch den letzten Rest seiner Menschlichkeit. Er war es, der Moji in der Statue versiegelte, um zu beweisen, dass er recht hatte. Moji sollte zusehen, wie das Mandat verrottet, und das neue Wulin bezeugen, das Huangxing erschaffen wird. Das Sägerad kreischt und dreht sich. Schuld, Wut und Groll, die ihm von seiner Menschlichkeit geblieben waren, scheinen zu verfliegen. Die Macht, die er sucht, ist so gewaltig. Was macht es da schon, seinen Körper und seine Menschlichkeit zu opfern, um sie zu erlangen? Das Sägerad kreischt und dreht sich. Er gibt sich rasendem Gemetzel hin und muss endlich nicht mehr der Statue in seinem Herzen gegenübertreten. Moji würde ihn so niemals akzeptieren. Nun braucht er diese Anerkennung nicht mehr.

Elitekämpfer unter Huangxing. Schwarze Eisenmasken mit Goldlinien verbergen ihre Gesichter. Über ihren Rüstungen tragen sie braune Pelze, mit denen sie auf ihren Wegen durch die Berge mit Gras und Bäumen verschmelzen. Sie beherrschen Bogen und Schwert. Bringen ihre Pfeile die Beute nicht zu Fall, rücken sie näher und gehen zum Nahkampf über. Einst gehörten sie zum Mandat. Von dessen Heuchelei angewidert, hatten sie sich längst aufs Land zurückgezogen. Als Huangxing sie zurückrief, durchliefen sie mit ihm die Perfekte Transzendenz. Sie hofften, ihm zu helfen, die Gerechtigkeit zu wahren und jede Verderbnis und Ungerechtigkeit auszurotten … Die Pfeile, die einst Hasen und Wildgänse erlegten, haben nun lebende Menschen im Blick.

Rot gekleidete Schüler des Pfads der Rechtschaffenheit, die die Techniken der Sekte des Scharlachmessers mit der Perfekten Transzendenz verbinden. Mit Blut als Katalysator entfesseln sie unter donnerndem Gebrüll blutrotes Sha-Chi. Es versetzt nahe Kämpfer, die die Perfekte Transzendenz durchlaufen haben, in Raserei. Einige weniger begabte Schwertkämpfer und solche, die erst spät mit der Kampfkunst begonnen hatten, fürchteten, die Perfekte Transzendenz allein würde nicht genügen, um sich von ihresgleichen abzuheben. Stattdessen wandten sie sich diesen Techniken zu und gewannen so größere Kraft und eine eigene Gefolgschaft. Als die entweichende Blutaura ihre Kleider rot zu färben begann, wechselten sie einfach zu karmesinroten Gewändern. Den Blutgestank können sie jedoch nicht verbergen.

Auf dem Gipfel des Bergs der Gefangenschaft, im Tempel der Herrin des Schleiers, herrscht Huangxing. Einst war er eine der drei Säulen von Kunlun, nun ist er der Drahtzieher hinter der Perfekten Transzendenz. Er trägt einen Maskenhelm. Sein linker Arm besteht vom Ellbogen abwärts aus kunstvoller Mechanik. Mit ihm setzt er die Fliegende Guillotine aus der Ferne ein oder zieht sein Schwert für den Nahkampf. Seine Angriffe sind wuchtig und unerbittlich. Unzählige Gegner der Perfekten Transzendenz sind durch seine Hand gestorben. Mit ihrem Blut will er einen neuen Weg bahnen. Die Führung des Mandats ist verdorben, seine Schüler sind schwach. Wer Macht hat, besitzt keine Entschlossenheit, und wer entschlossen ist, hat keine Macht. Yuyin klammert sich an die Regeln des Wulin, während Moji schmerzhaft naiv ist. Diese Missstände haben das Blutvergießen verlängert und zahllose Menschen sinnlos in den Tod geschickt. Er verbündete sich mit Meister Bai, um gegen Yuyin und die Melodie zu intrigieren. Im Lager setzte er die Perfekte Transzendenz durch, nahm mit seinen Elitekämpfern den Berg der Gefangenschaft ein und zeigte keinem seiner Gegner Gnade, nicht einmal Moji. Ein neues Wulin, eine neue Phantomwelt entfaltet sich vor ihm. Es gibt keinen Grund, auf die Knochen unter seinen Füßen hinabzublicken.

Wan Jun, ein gewaltiger Hammerkämpfer, bewacht das Lager des Mandats. Sein Körper ist von den Narben der Perfekten Transzendenz gezeichnet. Sein Goldkürbis kann mit jedem Schlag Fels zertrümmern und den Boden erschüttern. Die Menschen fürchteten Wan Juns Kraft und verspotteten seinen langsamen Verstand. Nur bei den Tauben, die sich auf seinen Armen niederließen, fand er Gesellschaft. Huangxing schalt ihn, weil er solche Kraft an Vögel verschwendete. Er lehrte ihn die Perfekte Transzendenz und versprach, sie werde seinen Verstand schärfen und ihn zu einem im ganzen Wulin bewunderten Krieger machen. Noch nie hatte jemand so viel von Wan Jun erwartet. Von da an folgte er Huangxing bedingungslos. Selbst als das Sha-Chi seinen Verstand trübte, blieb er am Lagertor und führte dessen Befehle aus. Das Lager liegt nun in Trümmern, doch die Tauben verweilen noch immer bei ihm. Als Soul ihn schließlich besiegt, durchzuckt ein Gedanke seinen schwindenden Verstand: Huangxings Versprechen, die Perfekte Transzendenz habe keinen Preis, war eine Lüge.

Ein rasender, überheblicher Hüne mit einer Maske aus zusammengeflicktem Alteisen und einer breiten Axt in der Hand. Getrocknetes Blut verkrustet die schwere Schneide. Ihre Schläge sind wuchtig und brutal, jeder einzelne voller Wahnsinn. Früher folgte er seinem leichtsinnigen großen Bruder und brachte stillschweigend in Ordnung, was dieser angerichtet hatte. Er vergaß nie die Lehre ihrer Mutter: Sie waren Brüder desselben Blutes und sollten einander helfen. Selbst nach der Transzendenz hatte er das nicht ganz vergessen. Warum also hatte sein eigener Bruder nicht einmal zurückgeblickt, als das Mandat ihn gefangen nahm? Später stand er als Wache in einem Lager des Mandats. Und das Mandat, das einst hoch über ihnen gestanden und sie beide gejagt hatte, war längst zu Maskenwanderern verkommen, kaum anders als er selbst … In dieser Welt gibt es kein Richtig und kein Falsch mehr. Jeder sollte nur sich selbst treu bleiben.

Ein Meister der Flammenklinge in Gewändern mit Feuermustern. Die Maske, die einst seine Brandnarben verbarg, bedeckt nun ein hohles Gesicht und unterdrückt das rasende Sha-Chi der Transzendenz. Seine Klinge braucht keine äußere Flamme: Das Feuer entspringt dem Stahl selbst, und jeder weite Hieb entfesselt ein loderndes Inferno. Vor Jahren überlebte Zhu Yuan ein Schlachtfeld, das in Flammen aufging. Er sah, wie selbst die schnellsten Klingen und die dichtesten Pfeilsalven in der Feuersbrunst verschwanden. Fasziniert von dieser alles verzehrenden Macht widmete er sich dem Studium des Feuers und härtete seine Schwertkunst in dessen Hitze. Selbst Verbrennungen am ganzen Körper konnten ihn nicht von seinem Streben abbringen, die Flammen zu beherrschen. Die Öfen des Sha-Chi-Turms brennen Tag und Nacht. Unablässig fließt geschmolzenes Metall. Mit einer hier zurückgelassenen Vorrichtung wurde Zhu Yuan verwandelt. Sein Körper konnte nun extremer Hitze standhalten, und seine Klingenkunst erreichte neue Höhen. Er rang mit den Flammen, bis es ihm endlich gelang, Feuer und Klinge zu vereinen und das Feuer durch Sha-Chi zu beherrschen.

Löwentanzlehrlinge mit Löwenköpfen, deren Kampfkunst aus den Bewegungen des Löwentanzes hervorging. Im Kampf springen und stürmen sie in Gestalt eines Glück verheißenden Löwen umher. Plötzlich können sie wie wilde Bestien Flammen aus seinem Maul speien. Der Löwentanz soll den Geist des Tänzers in den eines Löwen verwandeln. Die Transzendenz sperrt diesen Geist stattdessen unter dem Löwenkopf ein und richtet ihn aufs Töten. Während ihr Geist allmählich verkümmert, schrumpfen auch ihre Körper. Im Kampf verlieren sie oft die Orientierung und geraten durcheinander. Manchmal können sie Freund und Feind nicht mehr unterscheiden und greifen ihre eigenen Gefährten an.

Mönche des Kuye-Tempels, die nun nur noch als Wächter des Sha-Chi-Turms dienen. Ihre verwitterten Mönchsstäbe, mit denen Kriegermönche einst ihre Gegner bezwangen, sind im Lauf der Jahre dunkel und abgenutzt geworden. Jetzt führen sie mit brutaler Kraft Hiebe, Schwünge, Stöße und weite Schläge gegen jeden lebenden Eindringling aus. Erst als das Sha-Chi sie verschlang, erkannten sie die Wahrheit: Jeder ungewisse Hinweis, dem sie gefolgt waren, gehörte zu einer Falle, die sie in den Turm locken sollte.

Von Spiegelwald – Eingang springen Sie auf die Plattform und herausfordern Eisenfieber.

Heiler mit blutbefleckten Masken. Anstelle ihrer Arme tragen sie Ranken, mit denen sie Schülerinnen Sha-Chi und Lebenskraft entziehen, um sich selbst und Maskenwanderer zu heilen. Nur den Lebenden können sie nicht mehr helfen. Haben sie ihre Arme abgetrennt, um die Transzendenz zu durchlaufen, oder suchten sie nach der Transzendenz, um sich nach dem Verlust ihrer Arme zu verbessern? Sie haben es vergessen, und es kümmert sie nicht mehr. Diese Heiler haben ihr Herz verloren und sich der Süße von Blut und Lebenskraft hingegeben.

Berittene Banditen mit langstieligen Säbeln, Rundschilden und Langbögen. Vom Pferderücken aus bedrängen sie ihre Gegner mit brutalen Hieben und können selbst im Galopp rasch mehrere Pfeile abschießen. Auch ohne Pferd können sie sich mit ihren Waffen verteidigen. Dabei kämpfen sie genauso brutal und ungeschliffen wie die geschickteren Banditen. Wie ihr Anführer beneideten sie die Schüler des Mandats, die zu Pferd durch die Berge patrouillierten. Sie glaubten, ein Pferd würde auch ihr eigenes Ansehen steigern. Immer wieder stahlen sie Pferde von Karawanen und Poststationen. Mit ihren neuen Reittieren wurden ihre Überfälle und Raubzüge erfolgreicher als je zuvor.

Um die Bodyguard-Phase freizuschalten, sammeln Sie alle 5 Bänder in Dorf Lu vor dem Kampf mit Mu Xiaokui. Erfüllen Sie die zeitlichen Eingaben während des Kampfes.

Puppen in Gestalt von Dorffrauen mit fein geschnitzten Gesichtern. Vor etwa zwei Jahren tauchten sie hin und wieder im Dorf auf. Damals waren sie weder so beschädigt noch so unheimlich, und sie stürzten sich auch nicht auf die Lebenden, um sie zu kratzen. Die meisten Erwachsenen machten einen weiten Bogen um diese seltsamen Wesen. Neugierige Kinder hingegen scharten sich um sie und riefen manchmal lachend: „Dorfschönheit!“ Und manchmal hob die Dorfschönheit eine Hand und tätschelte einem Kind den Kopf.

Schattenwächter-Musketiere des Ordens, die sich häufig an hohen Dachvorsprüngen und auf Dächern verbergen. Ihre Waffen haben eine außergewöhnliche Reichweite. Damit schalten sie Gegner aus großer Entfernung mit präzisen Schüssen aus oder nehmen sie nach kurzem Zielen mit raschen Schussfolgen unter konzentriertes Feuer. Anders als ihre auf den Nahkampf bedachten Gefährten besitzen diese im Schatten lauernden Auftragsmörder weit mehr Geduld und Skrupellosigkeit. Schweigend warten sie auf den richtigen Augenblick und ziehen dann mit tödlicher Präzision den Abzug.

Bombenträger, die durch den Sha-Chi-Turm streifen und nach etwas suchen, das ihr aufwallendes Sha-Chi unterdrücken könnte. Die gewaltigen Bomben auf ihren Rücken machen jeden Schritt schwer. Doch sobald sie einen Feind sehen, treibt das Sha-Chi sie zur Verfolgung, um mit ihm gemeinsam unterzugehen. Feuerangriffe können ihre Bomben vorzeitig zur Explosion bringen. Einst gehörten sie der Himmelsdonner-Sekte an und rühmten sich ihres Erfindungsgeists. Insgeheim verspotteten sie Schwertkämpfer, die nichts von Schießpulver und ausgeklügelten Maschinen verstanden. In ihren Bomben konnten sie sowohl Schießpulver als auch Sha-Chi speichern … Als die Schattenseiten der Transzendenz sichtbar wurden, war es bereits zu spät.

Unvollständige Yang-Puppen ohne Oberkörper und Kopf, nur mit Hüften und Beinen. Dennoch treten und trampeln sie um sich und stürmen blindlings voran. Kaum ein Rest Bewusstsein ist in ihnen verblieben. Nur der Überlebensinstinkt hält diese zerstörten Körper noch in Bewegung.

Unholde in zerlumpten gelben Gewändern, die grobe, mit Eisenspitzen besetzte Keulen schwingen. Sie springen hoch, um ihre Waffe mit voller Wucht niederfahren zu lassen, oder wirbeln sie in einer Folge brutaler Hiebe. Die gelben Gewänder kennzeichneten einst die Arbeiter des Dorfes: leicht zu erkennen und nach Belieben herumzukommandieren. Heute bellt ihnen niemand mehr Befehle zu. Nur das immer dunklere Rot auf ihren Masken zeugt von ihren zahllosen Gräueltaten.

Baishan-Späherinnen, die die Perfekte Transzendenz durchlaufen haben. Wild und tödlich setzen sie mächtige Beintechniken ein und bewegen sich wie der Wind in den Kampf hinein und wieder hinaus. Mit Handarmbrüsten bewaffnet, sind sie Meister der Scharmützel und schießen ihre Bolzen in dem Moment ab, in dem sie den Weg eines Feindes kreuzen oder sich in dessen toten Winkel schleichen. Die Perfekte Transzendenz mag verborgene Risiken bergen, doch Gefahr ist ihnen nicht fremd. Feindliche Reihen auskundschaften, Informationen überbringen, an Orte vordringen, von denen nur wenige zurückkehren … Jeder Schritt durch das Wulin ist voller Gefahren. Wenn sie nicht bereit sind, Risiken einzugehen, wie sollen sie dann die Baishan-Sekte schützen, die um ihr Überleben kämpft?

Schwertkämpfer, die die Perfekte Transzendenz durchlaufen haben. Sie sind flink auf den Beinen und erfahren im Umgang mit der Klinge. Ihre beiden Schwerter führen sie mit fließender Präzision, ein Schlag geht nahtlos in den nächsten über. Wenn sie durch die Luft wirbeln und sich überschlagen, zucken sie wie violette Blitze über den Himmel. Jede Bewegung ist tödlich. Sie hatten die wachsende Spannung im Lager gespürt, sie jedoch als gewöhnliche Streitigkeiten unter den Ihren abgetan. Selbst als die inneren Kämpfe um sie herum zunahmen, glaubten sie, dem Chaos entgehen zu können, solange sie sich selbst treu blieben. Erst als sie gewaltsam auf den Transzendenztisch gefesselt wurden, verstanden sie es endlich. In einer Welt, die bereits auseinanderfällt, kann niemand unberührt bleiben.

Kräftig gebaute Unholde, deren Glieder von mächtigem Sha-Chi durchströmt sind. Sie stürmen an vorderster Front und schwingen ihre Zwillingsäxte hemmungslos. Packt sie im Kampf der Hunger, saugen sie Blut und Lebenskraft aus ihrer Umgebung auf. Nicht einmal ihre Gefährten bleiben verschont. Einst waren sie die Stützen ihres Dorfes. Die Alten sparten ihnen das wenige Getreide und Fleisch auf. Als die Maskenwanderer kamen, standen sie mit ihren Äxten ganz vorn. Als man die Transzendenz anbot, meldeten sie sich zuerst. Mit der Zeit wurde das Fleisch der Dorfbewohner zur Nahrung, ohne die sie nicht mehr leben konnten.

Eine Frau mit kühlem Gesichtsausdruck. Unter jedem Fuß trägt sie eine lange Klinge der Dämonensägen. Mit geschmeidigen Beinen führt sie die beiden Waffen, bewegt sich blitzschnell und setzt unvergleichliche Hiebe. Gemeinsam mit Eisendämon bildet sie die junge Herrin Mu Xiaokui aus und beschützt sie. Dabei sind die beiden vollkommen aufeinander eingespielt. Jadetänzerin war eine Waise, die der Schattenfürst einst aus höchster Gefahr rettete. Später nannte die kleine Mu Xiaokui sie „Schwester“ und versprach, ihre Familie zu sein. Da erwachte Zuneigung in dieser Frau, die ihr Herz stets kühl und verschlossen gehalten hatte. Aus der Pflicht einer Leibwächterin wurden bald tiefe Fürsorge und Treue. Auf dem Übungsplatz ist sie unerbittlich mit der jungen Herrin. Abseits davon zeigt sie ihr geduldig, auf welche Punkte sie drücken muss, um die Schmerzen in ihren Knöcheln zu lindern. Jedes Geschenk der jungen Herrin bewahrt sie still auf. Vielleicht hat sie sogar mehr Tage an ihrer Seite verbracht als der Schattenfürst selbst. Nach dem Tod des alten Schattenfürsten Mu regten sich verborgene Kräfte im Orden, und auch im Wulin folgte eine unerwartete Wendung auf die nächste. Niemand weiß besser als Jadetänzerin, wie schwer die Last auf den Schultern der jungen Herrin wiegt. Mehr noch als um die Zukunft des Ordens fürchtet sie um deren Leben.

Von Haus der Grünen Schlange überqueren Sie die Steinbrücke und die Feuerwerkstraße. Halten Sie rechts, um die beiden Puppen zu erreichen, und gehen dann unter das Vorfahren-Halle-Platz.

Überqueren Sie die roten Fäden in TAL DES WEINENDEN BACHS. Warten Sie, bis sich die Feinde gegeneinander bekämpfen, bevor sie Gezackter Stahl, der rasende Unhold nähern.

Mit FLAMMENMÄHNE zurück auf Pavillon des Wissens – Kreuzung. Brennen Sie die Dornen auf den treibenden Treppen, überqueren Sie die Bretter in das Haus, gehen Sie durch Mandatsunterkünfte und steigen Sie wieder auf die Treppe.

Berittene Schattenwächter des Ordens stürmen auf der Hauptstraße frontal auf ihre Gegner zu. Mit Doppelklingen in den Händen stürmen sie ihren Gegnern voller Mordlust entgegen. Sie sind auf Frontalangriffe spezialisiert und nutzen den Schwung ihrer galoppierenden Pferde, um die Entfernung im Nu zu überwinden. Ihren Gegnern bleibt kaum eine Chance auszuweichen. Schattenwächter haben keine Namen, nur Decknamen. Die Gedankensiegel in ihren Körpern zwingen sie, dem Schattenfürsten bedingungslos zu dienen. Diesmal hat der neue Schattenfürst sie ausgesandt, um Soul abzufangen und zu töten. Sie werden nicht aufhören, bis eine der beiden Seiten tot ist.

Baishan-Wächterinnen, die die Perfekte Transzendenz durchlaufen haben. Mit einer schnellen Bewegung der Handgelenke wirbeln ihre Zwillingsdolche wie verstreute Blüten, während kurze Klingen zwischen den Schlagabtauschen wie Meteore aufblitzen. Ihre einst anmutigen, geschmeidigen Bewegungen sind geblieben, nun jedoch durch eine kühlere und entschlossenere Schärfe verfeinert. Sie erlebten die Unruhen der Baishan-Sekte, sahen die von Dugu Linghe verursachte Tragödie und wie Bi Taotao in der Krise die Führung übernahm. Der Weg zur Wiederherstellung der Sekte war lang und beschwerlich. Sie schworen, ihrer Sektenführerin beizustehen und die drei Säulen von Kunlun im Kampf gegen die Maskenwanderer zu unterstützen … Doch wohin sind die drei Säulen verschwunden? Und standen sie ihnen jemals ebenso zur Seite?

Dies ist in Wahrheit das Puppengefäß, mit dem Meng Hua, einst eine der „Elf“, durch das Reich des Erwachens wandelt. Um ein Gefäß zu schaffen, das ihr Bewusstsein und ihre Macht vollständig tragen konnte, arbeitete der Herold mehr als dreihundert Tage und schlachtete zahllose Dorfbewohner und Meister des Wulin ab. Das Haar besteht aus roten Fäden und ist mit kunstvollem Goldschmuck verziert. Jedes Detail wurde gestaltet, um der Herrin des Schleiers zu gefallen. Niemand weiß, ob „Verschleierte Blüte“ nur ein anderer Name für Meng Hua ist, ihre Identität bewusst verbergen soll oder gewählt wurde, um den wahren Namen der Herrin nicht auszusprechen. Fest steht nur, dass die Verehrung der „Barmherzigen Herrin des Blütenschleiers, die vom Leid erlöst“ erst vor zwei oder drei Jahren begann. Seit Jahren ist das Wulin in Aufruhr. Maskenwanderer wüten, während das Mandat verdorben und schwach ist. Einfache Leute haben niemanden, auf den sie sich verlassen können. Ihre eigenen Bemühungen wirken umso machtloser. Und je hoffnungsloser die Welt wird, desto kostbarer erscheinen Meng Huas Wohltaten. Die Herrin des Schleiers, die in Träumen erscheint, ist gütig, mitfühlend und wunderschön. Sie spendet Trost, weist den Weg und besitzt gewiss grenzenlose Macht, um die Menschen aus diesem hoffnungslosen Zeitalter zu führen. Wer am Ende seines Weges steht, weiß sich an „Gnade“ und „Wunder“ zu klammern. Für diejenigen, die sich noch nicht unterworfen haben, genügt es, das Feuer ihrer Verzweiflung weiter anzufachen. Das Leiden selbst wird sie lehren, in die Knie zu gehen. Doch der Glaube war nie das Ziel der Herrin des Schleiers. In ihrem einstigen Kampf gegen Inanis zerstreute sich ihr Bewusstsein in den Tiefen der Dissonanz. Die formlose Verderbnis, deren einziger Instinkt es ist, alles zu verschlingen, formte es neu. Einst versuchte sie, sich der Verderbnis zu widersetzen. Doch zwei Wesen von gleicher Gier können sich nicht selbst verschlingen. Wie sollte also eines das andere verschlingen? Stattdessen verschmolzen sie, vollkommen miteinander vereinbar und zum Vorteil beider. Sie sehnt sich danach, ins Reich des Erwachens zurückzukehren und die zahllosen Leben darin zu manipulieren. Der Instinkt der Verderbnis hingegen ist es, alles zu verschlingen und zu einem Teil ihrer selbst zu machen. Ob sie nach ihrer Rückkehr die Welt langsam verzehrt und mit ihren Bewohnern spielt oder eine gewaltige Katastrophe entfesselt, die alles auslöscht … Sie und die Verderbnis sind nun eins. Was als Nächstes geschieht, liegt ganz in ihrer Hand.

Erfahrene Banditen mit langstieligen Säbeln, Schilden und Langbögen. Keine dieser Waffen beherrschen sie meisterhaft, doch ihre Rücksichtslosigkeit genügt, um sich an allen dreien zu versuchen. Ihr grober, unorthodoxer Kampfstil kann überraschend brutal sein. Bietet sich eine Gelegenheit, ziehen sie ihre Bögen und schießen einen Pfeil ab. Lass dich von ihrem Spott nicht dazu verleiten, unbedacht vorzustürmen. Wenn sie mit ihren Säbeln auf die Schilde schlagen, ist das zugleich eine Herausforderung und ein Signal an ihre Gefährten, dich zu umringen. Denn was wären sie schon für „Meister“, wenn sie keine Schar von Gefolgsleuten hätten, mit der sie sich aufspielen könnten?

Schwertkämpfer in weißen Gewändern, einst für ihre anmutige, fließende Schwertkunst bekannt. Die Transzendenz machte sie schneller und stärker, aber auch grausamer und wahnsinniger. Sie umwickeln Hals und Oberkörper häufig mit Stoff, um die Zeichen der Transzendenz zu verbergen. Doch während ihre Gesichter nach und nach zu leeren Höhlen werden, lässt sich die Wahrheit nicht länger verbergen: Sie sind keine Menschen mehr.

Hagere, flinke Diebe, die einst geschickt Mauern erklommen und über Dächer liefen. Nun nutzen sie dieselben Fähigkeiten für Hinterhalte und um sich zu verbergen. Die Wurfmesser, die sie einst für ihre Einbrüche schärften, sind zu tödlichen Waffen geworden, die auf Kehlen zielen. Sie unterzogen sich einst der Transzendenz in der Hoffnung, reiche Haushalte auszurauben und armen Familien helfen zu können. Die komischen, lächelnden Masken auf ihren Gesichtern sollen zugleich das Sha-Chi unterdrücken und sie „harmlos“ wirken lassen. Doch am Ende verfielen sie dem Wahnsinn. Als die lächelnden Masken fleckig und schwarz wurden, ließen sie ihre Träger nur noch unheimlicher erscheinen.

Blau gewandete Lanzenkämpfer, deren Gesichter zu leeren Höhlen geworden sind. Mit gesenkten Speeren stürmen sie zu Pferd heran und legen die ganze Wucht des Galopps in jeden tödlichen Stoß. Wird ihr Ansturm durch einen Angriff gebremst, wenden sie ihre Pferde und schlagen zurück. So ist es schwer, an sie heranzukommen. Viele verdankten ihre blauen Gewänder eher ihren Beziehungen als ihrem Können. Doch mit den Gewändern kamen auch Scham und Unzufriedenheit … Manche wandten sich der Perfekten Transzendenz zu, in der Hoffnung, sich ihrer Stellung würdig zu erweisen.

Ein Mörder der Fadenbinder-Sekte mit einer Großkopfpuppenmaske. Das Lächeln auf der Maske wirkt neben der gewaltigen Klinge, die er führt, umso unheimlicher und furchterregender. Sie glauben abergläubisch an die Techniken der Zentralen Ebenen. Diese Masken sollen das Leben verlängern, das Böse abwehren und die Rückwirkungen der Transzendenz unterdrücken. Ebenso fest glauben sie, dass darstellende Künste und Akrobatik göttliche Macht in den Körper leiten können. Deshalb übernahmen sie deren Bewegungen in ihre Kampfkunst und entwickelten eine wilde, ungeordnete Schwertkunst, bei der Klingen wie Klauen und Reißzähne aufblitzen. Ob diese unorthodoxen Praktiken tatsächlich solche übernatürliche Macht besitzen, weiß niemand. Gewiss ist nur, dass ihre Körper nach und nach verkümmerten, bis sie kaum größer als Kinder waren.

Huangxings Elitewachen führen kurze Klingen und sind für ihre schnellen, unberechenbaren Schritte bekannt. Im Kampf schleudern sie Wurfmesser aus der Bewegung heraus. Mit Geheimkünsten können sie sich den Blicken entziehen und ohne Vorwarnung wieder auftauchen. Die Perfekte Transzendenz gab ihnen die nötige Kraft. Nie wieder würden sie sich von unfähigen Anführern aufhalten lassen, eitlen und korrupten Menschen schmeicheln oder Heuchlern, die ihre Macht missbrauchten, ihren Wert beweisen müssen. Also legten sie glänzende goldene Masken an und beschlossen, die Verderbtheit ein für alle Mal aus dem Pfad der Rechtschaffenheit zu reißen.

Lei Dang ist ein Gesandter des Ordens, breitschultrig und beeindruckend, von aufrechtem, besonnenem Wesen und unerschütterlicher Treue. Einst verlor er auf einer Mission seinen rechten Arm und wurde von Soul gerettet. Später setzte er eine Tigerkanone an die Stelle seines verlorenen Arms. Aufgeladen brüllt sie wie ein Tiger und entfaltet verheerende Feuerkraft. Nun ist er auf Befehl des neuen Schattenfürsten Zuo Shang nach Pangzhen gekommen, um den lange vorbereiteten Plan des Herolds zu vereiteln. Dieser könnte die gesamte Phantomwelt erschüttern. Als der ehemalige Schattenfürst Mu plötzlich ermordet wurde und sich Soul als Täter herausstellte, konnte Lei Dang es kaum glauben. Soul war sein Gefährte aus zahllosen Kämpfen auf Leben und Tod. Pflicht und Vernunft hätten verlangt, ihn beim ersten Wiedersehen festzunehmen. Doch angesichts der Lage und ihrer tiefen Verbundenheit hielt er sich letztlich zurück. Stattdessen zeigte er Soul einen Weg zum Anwesen der Trugbilder. Doch so besonnen Lei Dang auch war, jede seiner Handlungen war in Zuo Shangs Berechnungen längst berücksichtigt.

Schüler der Schwarzwasserbande, die für das Angeln leben. Im Kampf ziehen sie mit ihren Angelruten allerlei Unrat aus dem Wasser und schleudern ihn auf ihre Gegner. Ursprünglich traten sie der Schwarzwasserbande nur bei, um Zugang zu ihren hervorragenden Fischgründen zu erhalten. Später begeisterten sie sich jedoch für die Idee, mit ihren durch die Transzendenz veränderten Körpern dem Pfad der Rechtschaffenheit zu dienen. Wäre alles anders gekommen, säßen sie vielleicht immer noch an Bord ihres ramponierten kleinen Bootes, würden ihre Tage mit Angeln und Garnelenfang verbringen und bei Gelegenheit ein paar Gläschen trinken.

Diese Unholde tragen grobe Speere mit Widerhaken und streifen um Lagerfeuer. Scheitert ein direkter Angriff, entzünden sie ihre Speerspitzen und greifen mit brennenden Klingen an. Sie sind gefährlicher als die anderen blau gekleideten Unholde. Um stärker zu werden und sich besser schützen zu können, gaben sie bei der Transzendenz mehr auf als die anderen.

Tief in den Ruinen des Phantomillusionisten steht ein weiß gekleideter Klingenmeister in Wind und Schnee, eine göttliche Waffe in der Hand. Er trägt eine leichte Rüstung aus dem Norden und Gewänder, die weißer sind als Schnee. Sein Gesicht ist bereits halb zerstört und durch die finstere Intrige des Hohen Ältesten in Schatten gehüllt. Seine Hiebe spalten Stein und durchschneiden Wolken. Er ist schnell wie ein Gespenst, jeder Schlag trägt gewaltige Kraft. Seine lange Klinge zerreißt die Luft und hinterlässt Frost. In seinen Jahren im nördlichen Wulin hatte er selten einen ebenbürtigen Gegner gefunden. Von Natur aus stolz folgte er seinem eigenen Rachekodex und streckte mit Weißschatten zahllose böse und ketzerische Gegner nieder. Auf der Suche nach seinem vermissten Sohn zog er allein nach Süden. Nach drei Jahren erreichte er die Gefrorenen Lande, nur um zu erfahren, dass sein Sohn dort bereits gestorben war. Trauer und Zorn verzehrten ihn. Er schwor, jeden Feind zu vernichten, ohne zu ahnen, dass sein rasendes Gemetzel ihn bereits in die Falle des Hohen Ältesten geführt hatte. Von mehreren Künsten gebunden wurde er zu einer Puppe, die Puppe Nr. 99 bewacht. Der endlose Wind und Schnee zermürben, was von seinem Körper geblieben ist, während der Tod seines Sohnes sein Herz ohne Ende quält. Glücklicherweise hat er jemanden gefunden, dem er diese Aufgabe anvertrauen kann. Jemanden, der an seiner Stelle die Ungeheuer erschlägt und den Tod seines Sohnes rächt.

Gehen Sie von Hintergassen-Rastplatz durch das zweite Stockwerk des schmalen Hauses, gehen Sie zum Hof und nehmen Sie die Zipline auf Teich des schwindenden Liedes. Von den 3 ZIP-Linien in den Hinterstraßen, benutzen Sie die auf der Karte gezeigte. Vom Boden an seinem unteren Ende folgen Sie der Teellinie etwa 140 m bis zur Teichglocke.

Diebe, die von Giftnebel umhüllt sind. Auch ihre Wurfmesser sind mit demselben Gift bestrichen. Sie nutzen das Wasser als Versteck und warten auf die Gelegenheit, aus dem Hinterhalt zuzuschlagen. Vor Jahren ging ein Diebstahl schief. Auf ihrer panischen Flucht stürzten sie in stehendes, verseuchtes Wasser. Eine seltsame Krankheit befiel sie und ließ ihre Körper verfaulen und giftig werden. Die Transzendenz konnte die Fäulnis in ihren Organen nicht aufhalten. Doch wenigstens spüren sie die Schmerzen nicht mehr. Unter ihren lächerlich lächelnden Masken bleiben nun kaum mehr als verrottende, wahnsinnige Körper.

Der Anführer der Maskenwanderer, die vor den Docks am seichten Wasser lauern. In rote Gewänder gekleidet und mit einer karmesinroten Klinge bewegt er sich unheimlich und unberechenbar. Sein Klagen ruft einen Blutnebel herbei, in dem Verzweiflung Gestalt annimmt. Die sechs an seiner Seite geraten bei diesem Laut in Raserei. Ihr Sha-Chi schwillt an, und einer nach dem anderen stürzt sich in den Kampf. Alle sieben stammten aus Pangzhen und lernten unter demselben Meister. Jin war der Jüngste. Als er erfuhr, dass seine leibliche Mutter durch Unrecht ums Leben gekommen war, trennte er sich einen Finger ab, um seine Schwester zu beschützen. Damit gewann er die Zuneigung seiner großen Brüder. Später erfuhren sie, dass sein Vater und seine Tante seine Schwester Xiu verachteten. Aus Furcht vor Jin ließen sie ihren Zorn stattdessen an Xius Dienerin aus, und ihre Grausamkeit wurde von Tag zu Tag schlimmer. Die gebrechliche Xiu wurde bald schwer krank, und die Brüder waren empört. Sie fanden Seelenversetzungswasser, um Xius Leid zu lindern, und schworen: Sollten sie es je zu etwas bringen, würden sie die Geschwister beschützen und Gerechtigkeit für sie suchen. Sollte einer der Brüder fallen, würden die anderen für seine Familie sorgen. Doch keiner von ihnen besaß außergewöhnliches Talent. Also trainierten sie Tag und Nacht und unterzogen sich schließlich gemeinsam der Transzendenz. Noch bevor sie sich einen Namen machen konnten, breitete sich eine seltsame Krankheit in der Stadt aus. Sie versuchten heimzukehren, doch ihre durch die Transzendenz veränderten Körper konnten dem Sha-Chi nicht standhalten, das den Meigu-See bedeckte. Die Gesichter ihrer Angehörigen verschwammen langsam hinter Blutdurst und Wahnsinn … Sie waren nur wenige Li von zu Hause entfernt und würden doch nie zurückkehren.

Unholde, die zerbrochene Steine als Waffen einsetzen. Da sie wissen, dass sie einen Feind nicht im offenen Kampf überwältigen können, verstecken sie sich hinter anderen und warten auf ihre Gelegenheit. Ihr Wurf ist ungenau, doch ein Angriff von hinten kann trotzdem gefährlich werden. Mit der List und Zähigkeit von Unkraut überlebten sie Hunger und Prügel. Die Kindheit, in der sie spielerisch Steine durch die Dorfgassen warfen, ist längst vergangen. Vielleicht war ihr letzter Rest Unschuld die Hoffnung, durch Transzendenz doch noch etwas aus sich machen zu können.

Ein Mörder der Fadenbinder-Sekte mit einer Großkopfpuppenmaske. Das stählerne Windrad in seinen Händen dreht sich von selbst. Oft hält er es kopfüber vor sich und nutzt seinen Schwung für weite Hiebe und Schnitte. Seine Bewegungen gleichen denen eines Kindes. Er hüpft und huscht umher und summt gelegentlich undeutlich vor sich hin. Diese Mörder glauben fest daran, dass Kinder selbst für böse Gedanken nicht bestraft werden. Deshalb tragen sie seit Jahren die Masken, ahmen die Worte und Taten von Kindern nach und lassen Körper wie Geist verkümmern. Statt sich zu schämen, sind sie stolz darauf. Sie sind überzeugt, ihrer wiedergewonnenen Jugend einen Schritt näher zu sein.

Ein Elite-Schwertkämpfer unter Huangxing. Sein breiter, tief ins Gesicht gezogener Strohhut verbirgt die falsche Miene darunter. Er führt den Banditentöter, eine raue, fleckige Klinge, deren weit ausholende Hiebe mit der Wucht eines stürzenden Berges treffen. Einst zog er mit seiner Klinge durch die Ödlande und lieferte den Maskenwanderern eine blutige Schlacht nach der anderen. Doch so sehr seine Klinge jeden Maskenwanderer niederstrecken konnte, gegen die Verderbtheit und den Verfall der Führung des Mandats vermochte sie nichts. Sie hielten Vorräte zurück, sahen ihre Schüler sterben und schwelgten im Überfluss, während sich an der Front die Leichen türmten. Das Überleben des Mandats, seine Ideale und sein Ruhm waren nur Spielfiguren ihrer Intrigen. Mit jeder Enttäuschung schwand sein Eifer, das Mandat zu verteidigen. Bis Meister Huangxing, eine der drei Säulen von Kunlun, mit eiserner Hand und seinem Schwert die stinkende Verderbtheit im Lager offenlegte. Er führte seine Anhänger an, um die tief verwurzelten Missstände zu beseitigen. Das Feuer in seinem Herzen, das lange geruht hatte, brannte wieder. Das Mandat konnte noch erneuert werden, und diese Hoffnung war nicht fern. Sie lag in den Händen des Mannes, dem er zu folgen gewählt hatte: Meister Huangxing.

Schlächter, die sich der Transzendenz unterzogen haben. Die Kupfermasken, die ihr Sha-Chi unterdrücken, hängen schief vor ihren Gesichtern. So können sie jederzeit ungehindert fressen. Mit ihren Eisenhaken ziehen sie entfernte Gegner in die Reichweite ihrer Hackbeile. Der Unrat, den sie erbrechen, hüllt sie in giftige Dämpfe. Wenn sie Fleischbrocken verschlingen, sammeln sie neue Kraft für ihren nächsten mörderischen Angriff. Wenn die Vorräte ausgehen, wird Menschenfleisch zur feinsten Speise. Doch inzwischen ist selbst das knapp. Nur noch ausgehungerte, rasende Hunde harren neben ihren Hackblöcken aus und warten auf ihren Anteil an den Resten und Knochen.

Transzendierte Speerkämpfer des Mandats, deren Gesichter zu leeren Höhlen geworden sind. Jeder Schwung, jede Abwehr, jeder Stoß und jeder Aufwärtshieb ist schnell und präzise. Wie schwer es doch ist, rechtschaffen zu bleiben. Niederlagen, Verletzungen, Angst, Erschöpfung … So viele Hindernisse trieben sie zu einer schnellen Lösung, in dem Glauben, damit ihr Schicksal wenden zu können.

Zarte, fein gearbeitete Sängerinnenpuppen. Von der Wange bis zum Hals klafft ein entsetzlicher Hohlraum. Er wurde von ihren verzweifelten Hilfeschreien aufgerissen, als man ihr Bewusstsein in ihnen einschloss. Ihre einst schönen Stimmen sind zu heiseren Schreien geworden. Immer wieder greifen sie an ihre Kehlen und finden nur die klaffende Leere. Von Verwirrung und Schmerz getrieben, fallen sie mit ihren Klauen über die Lebenden her. Sie versuchen, deren Kehlen aufzureißen und ihre verlorenen Stimmen aus dem warmen Fleisch darin zurückzuholen.

Ein Bogenschütze, der sich auf der Insel östlich des Meigu-Sees verbirgt. Trotz seiner Verletzungen ist er noch immer ein Meister mit Bogen und Schwert. In der Bewegung bauschen sich seine Gewänder, im Stillstand bleibt seine Haltung fest. Doch eine seltsame Macht ist in seinen Körper eingedrungen. Zwischen ihm und seinem Bogen sind mehrere scharlachrote Karmesinaugen gewachsen. Ein Gedanke genügt, und blutrote Todesstrahlen durchbohren die Luft, ohne dass er die Sehne spannen muss. Dieser Meister der Federbogen-Sekte zog einst voller Ehrgeiz durch die Welt und jagte Maskenwanderer. Als er ins Lager zurückkehrte, fand er seine Mitschüler durch die Perfekte Transzendenz entstellt und in ihrem Wesen verändert vor. Sie wollten auch ihn dazu zwingen. Er kämpfte sich frei und brach auf, um Huangxing zu finden, eine Erklärung zu verlangen und ihn selbst um den Preis seines Lebens aufzuhalten. Ein Wulin, das von solchem Blutdurst verzehrt wurde, war nie die Zukunft, die er seiner Tochter versprochen hatte. Der Perfekten Transzendenz entkam er, nicht aber dem seltsamen Wesen, das tief in der Dissonanz lauerte. Die Karmesinaugen, die sich längst auf seinem Bogen verborgen hatten, beobachteten die Kraft in seinem Blut. Während er sich noch von seinen Verletzungen erholte, bohrten sie sich in sein Fleisch und seine Knochen. Er klammert sich an seinen letzten Atemzug und wartet auf jemanden, der sein Vertrauen verdient. Und auf jemanden, der ihm ein Ende setzt.

In seiner Jugend war Zuo Shang Souls engster Freund und wie dieser ein Adoptivsohn von Schattenfürst Mu. Außergewöhnlich begabt und von sanftem Wesen, besaß er eine für sein Alter ungewöhnliche Gelassenheit und dachte tiefgründiger als die meisten seiner Altersgenossen. Neben Souls Ungestüm und Ungezügeltheit wirkte Zuo Shang schon damals bemerkenswert gefestigt und besonnen. In seinen freien Stunden vertiefte sich Zuo Shang in Geheimberichte und bildete sich sein eigenes Urteil über die Geschehnisse im Wulin. Im Kampf waren er und Soul ebenbürtig. Seine Schritte waren leicht und flink, seine Schwertführung anmutig und präzise. Selbst mit einem hölzernen Übungsschwert bewegte er sich wie vom Wind getragen, fließend wie die Wolken. Von ihren gemeinsamen Tagen auf der Straße bis zur Ausbildung Seite an Seite im Orden hatten Zuo Shang und Soul einander in ihren schwächsten Momenten erlebt und einander heranwachsen sehen. Mit den Jahren wurde ihre Bindung nur tiefer … Wer hätte ahnen können, dass sie eines Tages die Klingen gegeneinander richten würden?

Sie besiegen Meister Bi Yuan von der Tianxuan-Sekte und Meister Bi Hai vom Kuye-Tempel. Im Haus neben dem Wrack des mechanischen Monsters, angreifen Sie die Überreste, die gegen das Monster kämpfen. Dann steigen Sie von Brunnen der drei Puppen ab.

Die Verstrickungen des Wulin sollten auf die Weise des Wulin gelöst werden. Wie soll man erkennen, was wirklich im Herzen seines Gegners liegt, wenn man nicht alles gibt? Chang Hong ruft sein geliebtes Pferd. Ein Schwung seines Speers bewegt Wind und Wolken, und Blitze antworten. Reiter und Pferd bewegen sich wie eins. Unter donnernden Hufen stürmen sie voran. Sein Speer fährt herab und treibt Blitze in die Erde. Sie winden sich wie silberne Schlangen über den Boden und lassen dem Gegner kaum Raum zum Ausweichen. Im Schlagabtausch prallen Blitze und Klingenschatten immer wieder aufeinander, bis Souls Dolch an Chang Hongs Hals liegt. Obwohl er besiegt ist, spürt Chang Hong, wie eine Last von seinem Herzen fällt. Dies ist noch immer der Soul, den er kennt, mit unvermindertem Kampfgeist. In diesem Kampf hat Soul bewiesen, dass er entschlossen ist, alles allein zu tragen. Es gibt nichts mehr zu sagen. Chang Hong verabschiedet sich von seinem alten Freund, schultert seinen Speer und steigt auf sein Pferd. Unter Wiehern und rollendem Donner reitet er davon. Die Schwere in seinem Herzen ist verflogen.

Er nahm den Namen „Leng Tu“ an, kleidete sich wie „Leng Tu“ und wurde schließlich in jeder Hinsicht zu „Leng Tu“, noch grausamer und wahnsinniger als das Original. Anfangs musste er nur Leng Tus Worte und Verhalten nachahmen. Doch jede Lüge erforderte eine weitere, um sie zu vertuschen, und als die Tarnung nicht mehr standhielt, blieb ihm nichts anderes übrig, als alle zum Schweigen zu bringen, die den wahren Leng Tu kannten. Lügen und Blut häuften sich. Grausamkeit wurde zur Gewohnheit, und die Maske wurde zu seinem wahren Gesicht. Mit dieser Grausamkeit wollte er der Herrin des Schleiers gefallen. Die Herrin, die er verehrt, ist kaltherzig und erfreut sich am Leid anderer. Was keinem Zweck dient, ist für sie nutzlos. Kann er sie nicht zufriedenstellen, hat er keinen Wert und könnte jederzeit fallengelassen werden. Er wird niemals zulassen, dass er nutzlos wird. Die Viper der sieben Gifte hatte dieses Leid einst nur zu gut kennengelernt. In jenem lichtlosen Gefängnis aus Illusionen wurden all sein Talent, seine Güte und seine Treue zu nichts zermalmt. Er konnte sich nur durch endlose Qualen am Leben festklammern, gänzlich der Gnade anderer ausgeliefert. Nun ist er durch und durch „Leng Tu“. Er verbreitet die falschen Lehren der Herrin des Schleiers und führt Puppenexperimente an zahllosen Kampfkünstlern des Wulin und gewöhnlichen Menschen durch. Er genießt ihren verzweifelten Kampf in den Puppen und will, dass sie leiden, wie einst die Viper der sieben Gifte litt. Er vertauschte sogar Stillgift und Schweigegift und vergiftete damit Lei Dang vom Orden. Im Namen „Leng Tus“ wiederholte er so dieselbe Intrige, die einst die Viper der sieben Gifte vernichtet hatte. Trotz all seiner Sünden gibt er der Herrin des Schleiers alles, was er hat, solange diese Sünden ihr dienen. Vielleicht war die Viper der sieben Gifte dazu bestimmt, dieses schreckliche Schicksal zu erleiden. Wenn nicht, wer sonst hätte dieser Gläubige, der zu Füßen der Herrin des Schleiers kriecht, werden können?

Unholde, die nach Verwesung stinken. Ihr Fleisch ist krankhaft blauschwarz, bis auf einen tief karmesinroten Fleck über dem Herzen. Mit zwei Äxten hacken sie wild um sich. In ihrer Raserei schneiden sie sich sogar die Handgelenke auf und verspritzen ihr giftiges Blut. Die meisten sind die zerschundenen Überreste fehlgeschlagener Transzendenzen, in die Schlucht geworfen und dem Verfall überlassen. Dann gelangten die Dorfbewohner an diese lebensrettenden roten Fäden und banden sie um ihre Körper und Masken. Auf unerklärliche Weise begannen die faulenden Leichen tatsächlich wieder, sich zu bewegen.

Wahnsinnige Frauen mit Flaschen voll Lampenöl. Ihre durch Transzendenz veränderten Hände fürchten das Feuer nicht mehr. So schleudern sie ungehindert Flammen um sich und verbrennen damit die Lebenden. Sie müssen nicht länger jeden Tropfen Lampenöl zählen. Die Fehlschläge der Transzendenz liefern mehr Brandöl, als sie je verbrauchen könnten – genug, um die Nacht in ein Flammenmeer zu verwandeln.

Eine Puppe, die unter dem Karmesin-Anwesen eingesperrt ist. Fleisch und Klingen, die aus ihrem Körper ragen, sind unentwirrbar miteinander verwachsen. Ein Großschwert durchbohrt ihre Wirbelsäule, und eine gewaltige Sense aus einer Metalllegierung ersetzt ihren linken Arm. Inmitten dieses entstellten Fleisches sitzt ein filigraner Kristallaugapfel, der hier grotesk fehl am Platz wirkt. Er ist einer der beiden Kristallaugäpfel, mit denen sich Puppe Nr. 99 erwecken lässt. Beim Anblick von allem, was lebt, schwingt der Plünderer seine Sense in wilden Hieben und rollt seinen massigen Körper nach vorne, um seine Beute zu zermalmen. Seine Bewegungen sind langsam und unbeholfen, ohne jede Technik. Dennoch strömt Sha-Chi aus ihm hervor. Er ist ein Versuchsobjekt des Herolds, geschaffen aus den Überresten eines stämmigen Muskelmannes mithilfe von Puppentechniken und den Künsten der Fadenbinder. Doch das Experiment geriet außer Kontrolle: Der Körper schwoll an und verformte sich unaufhaltsam. Keine noch so große Zahl an Masken konnte das in ihm tobende Sha-Chi bändigen. Selbst ein Großschwert, das seinen Leib durchbohrte, vermochte ihn nicht zu töten. Also sperrte der Herold ihn unter dem Karmesin-Anwesen ein, um dort ausrangierte Puppen und unerwünschte Anhänger des Pfads der Rechtschaffenheit zu beseitigen. Vielleicht weil die Menschen aus dem Wulin noch immer ihre Lebenskraft in sich tragen, hat der Plünderer einen besonderen Hunger nach ihnen entwickelt.

Elitekämpfer des Ordens in roten Gewändern. Ihre Doppelklingen sind mit einem besonderen Phosphorpulver behandelt. Ihre Hiebe reißen Fleisch auf und entzünden entlang der Wunden unheimliche grüne Phosphorflammen. Oft kämpfen sie an der Seite von Donnerbüchsen-Schattenwächtern. Mit Feuer aus der Ferne und Angriffen aus nächster Nähe überwältigen sie ihre Beute. Wer zwischen sie gerät, hat kaum Zeit zum Atemholen, bevor ihn die Strafe des Ordens in Phosphorflammen ereilt.

Unvollständige Yang-Puppen, die sich auf ihren Armen fortbewegen. Sie huschen auf unnatürliche Weise über den Boden, ehe sie sich auf ihre Feinde stürzen. Vielleicht gehörte das Bewusstsein, das in ihnen gefangen ist, einst Kampfkünstlern und verleiht ihnen diese Wildheit. Doch von ihrer Vergangenheit lässt sich nichts mehr zurückholen. Nun unterscheiden sie sich nicht mehr von rasenden Hunden.

Das Schießpulver der Himmelsdonner-Sekte war bereits verheerend. Doch einigen Schülern genügte es nicht. Sie mischten Gift hinein und machten es noch tödlicher. Mit der Zeit forderte das Gift seinen Tribut. Bei den am schwersten Betroffenen wurde die Haut grün, und eiternde Geschwüre überzogen ihre Körper. Verzweifelt auf der Suche nach Heilung verbanden sie die Transzendenz mit Gift. In den „Bomben“ auf ihren Rücken wollten sie sowohl Giftgas als auch Sha-Chi speichern. Am Ende machten sie sich selbst nur zu einer weiteren der „neuen Waffen“ der Himmelsdonner-Sekte.

Erst als die Säge heruntergeschlagen wird, zeigt sich die Wahrheit: Der Brecher hat keinen Kopf. Die Sehnen und Blutgefäße in seinem Hals winden sich wie die Ringe eines alten Baumes. Das Fleisch zuckt, als suche es nach dem Kopf, den er vor langer Zeit verloren hat. Ohne die Kontrolle der Säge wird der Brecher nur noch wilder. Sha-Chi brodelt durch seinen Körper, seine Haut glüht rot, und schwarzer Rauch steigt aus seinem Fleisch. Von der Säge befreit, scheint er eine Fessel abgestreift zu haben. Er lässt all den Schmerz und die Wut der vergangenen Jahre los und bemerkt nicht, dass die Kapuze, die seinen abgetrennten Hals verbarg, herabgefallen ist. Er hat sogar vergessen, dass er kopflos ist. Vielleicht wird er niemals fallen, solange er es nicht erkennt. Als Soul ihn schließlich besiegt, stürzt sein Körper auf das Eis. In der Spiegelung darunter blickt ihm sein leerer Hals entgegen. Plötzlich erfüllt ihn eine durchdringende Kälte. Seit Jahren hat er keine Kälte mehr gespürt, hat all diese Zeit wie im Nebel verbracht. Man kann also auch ohne Kopf leben? Dieser Gedanke kommt ihm erst ganz am Ende. Bevor er weiter darüber nachdenken kann, ereilt ihn der Tod.

Wahnsinnige, gehüllt in schmutzige weiße Gewänder. Rote Fäden durchziehen ihr grünschwarzes Fleisch und reichen bis hinauf zur Maske. Mit steifen, brutalen Bewegungen schwingen sie lange Hellebarden. Ein einziger schwungvoller Hieb stößt jeden zurück, der ihnen zu nahe kommt. Seit der Transzendenz verfaulen und zerfallen ihre Körper von Tag zu Tag … Die Vergangenheit, an der sie so verzweifelt festhalten wollten, schwindet mit ihnen: ein schützendes Dach über dem Kopf, eine Mahlzeit auf dem Herd, der Name eines Kindes … Nichts davon lässt sich zurückholen.

Hunde, die durch das Fressen verwesender Leichen Transzendierter verwildert sind. Ihr Fell ist stellenweise ausgefallen und legt zerfetztes, blutrotes Fleisch frei. Oft streifen sie in Rudeln umher, bewegen sich mit erschreckender Geschwindigkeit und stürzen sich unter wildem Gebell plötzlich aus dem Schatten hervor. Einst zerfleischten sie für ihre Herren Maskenwanderer. Später lernten sie, stattdessen ihre Herren zu zerfleischen.

Weiche dem Griff im Nahkampf aus. Tritt aus der Angriffslinie, sobald der Gegner nach dir greift. Pariere den blau aufleuchtenden Schlag unmittelbar vor dem Treffer. Der Gegner weicht seitlich aus. Richte dich neu aus, bevor du nachsetzt.

Noch immer tanzt er inmitten der Flammen, wie einst unter dem Jubel der Menge, um das Böse zu vertreiben und den Menschen Segen zu bringen. Auf dem Höhepunkt des Kampfes steht er auf den Pflaumenblütenpfählen und stößt einen langgezogenen Ruf aus, um seine Schüler zum gemeinsamen Tanz zu rufen. Alle Löwentanzlehrlinge hier sind der Perfekten Transzendenz zum Opfer gefallen und haben den Verstand verloren. Sie verwandeln die Kunst des Löwentanzes in tödliche Techniken und stürmen auf Soul zu. Doch Soul besiegt sie einen nach dem anderen und nimmt den Löwenkopf an sich. Hinter seiner Maske sieht er, wie Soul auf die hohen Pfähle springt und als Löwentänzer kämpft. In ihm erkennt er die Hoffnung, dass die Kunst fortbestehen wird. Der Pflücker des Grüns, auf den er gewartet hat, ist endlich gekommen, um an seiner Seite den letzten Tanz zu vollführen. Als der Tanz sein Ende erreicht, setzt Soul Flames Löwenkopf auf. Die leuchtenden Augen des Löwen begegnen Flames Blick, und im selben Augenblick befreit sich sein eigener Wille von der Kontrolle der Maske. Flame weiß, dass sein Leben fast vorüber ist. Vor ihm steht ein neuer Löwentänzer. In jenen Augen sammelt sich die geistige Kraft von Himmel und Erde. Der Großmeister kann endlich in Frieden gehen. Mit dem Löwenkopf vertraut er Soul die Kunst des Löwentanzes und den Willen an, das Böse zu vertreiben.

Rot erblüht der Horizont, als senkte die Herrin ihren Blick. Unter diesem herrlichen Schein sammeln sich die roten und grünen Seidenstoffe um Bai Chilian und verflechten sich zu vier riesigen Pythons. Sie richten sich wie Skorpione auf und wirbeln wie Sägen. Mal schlagen sie zu und ziehen sich zurück, auf eine Lücke wartend; mal schießen sie aus der Erde empor und bilden eine Formation, die sie schützt. Nur wenn man die Schlangenformation durchbricht, kann man sie zu Fall bringen. Einst war ihr Leben weniger wert als Gras. Am Rande des Todes erblickte sie in einem verschwommenen Traum die Herrin. Die Herrin schenkte ihr einen roten Seidenfaden, der einer Schlange glich und sie zugleich an sie band. So verlängerte sie ihr Leben und ließ sie von den Toten zurückkehren. Also schlang Bai Chilian ihren Feinden Schlangen um die Kehlen und ließ sie sich Stück für Stück enger ziehen, bis ihre Opfer einen langen Tod voller Angst und Schmerzen starben. So einfach. So befriedigend. Und doch nicht genug! Nur die Herrin kann dieses Wulin wahrhaft von seinem Unrat reinigen … Doch wie konnte sie nur so nutzlos sein? Gefangen an einem Ort wie diesem … sie verdient diese Qual … Opfere die Schlangen. Opfere ihren Körper. Opfere alles … Was bleibt ihr noch, das sie der Herrin geben könnte? Was kann sie opfern, um wahre Erlösung zu erlangen?

Blau gewandete Speerkämpfer, deren Gesichter zu leeren Höhlen geworden sind. Einst befehligten sie die weiß gewandeten Schüler. Ihre Speerkunst war meisterhaft, jede Bewegung wohlüberlegt. Ein einziger gerader Stoß zur Kehle konnte ihren Schülern genug Stoff für zwei Wochen Übung geben. Als die Folgen der Perfekten Transzendenz immer schwerer wogen, wussten sie, dass ihre Tage gezählt waren. Sie beschlossen, nach Pangzhen zu ziehen und mit ihren veränderten Kräften so viele Maskenwanderer wie möglich zu töten. Auch hatten sie sich vorgenommen, ihrem Leben ein Ende zu setzen, bevor sie zu seelenlosen Hüllen wurden. Doch als sie ihre Speere gegen sich selbst richteten und die kalten Spitzen an ihren Kehlen spürten, zögerten einige für einen kurzen Augenblick …

Vor Jahren gaben sie und Soul einander ein Versprechen: Sollten sie je die Klingen kreuzen, würde keiner von beiden sich zurückhalten. In diesem Kampf bewegt sie sich blitzschnell, stößt vor und weicht zurück, ohne eine Blöße zu zeigen. Kraft sammelt sich in beiden Armen. Jeder Schlag ist fest und kontrolliert. Die Techniken von Jadetänzerin und Eisendämon vereinen sich in ihr und machen sie beinahe unaufhaltsam. Sorgfältig ordnet sie die Trauer um ihren Vater, Souls rätselhaften Aufbruch, die sich anbahnenden Veränderungen im Orden und die Sorge der Menschen um sie herum. Sie zwingt sich, ruhig zu bleiben und die richtige Entscheidung zu treffen. Sobald die Angelegenheiten des Ordens geregelt sind, will sie Soul gegenübertreten und eine Antwort verlangen. Sie wird mit aller Kraft gegen ihn kämpfen, damit er begreift, wie wütend und verunsichert sie ist: über seine Heimlichtuerei, seinen wortlosen Abschied und seinen selbstgerechten Entschluss, jede Last allein zu tragen. Als die Klingen aufeinanderprallen und Funken sprühen, scheint für einen Augenblick alles stillzustehen. In diesem Moment findet sie ihre Antwort. Vor ihr steht noch immer der Soul, den sie kannte. Genau wie sie hat er sich nicht verändert. Selbst wenn er sich weigert, ihr etwas zu erklären, wird sie die Wahrheit und ihre Antworten selbst finden.

Yin-Puppen mit Schwertern und Rundschilden aus Messing, die jede Schwäche ihrer Gegner erkennen. Geschickt lenken sie Angriffe mit dem Schild ab und kontern sofort mit ausgefeilten, vielseitigen Techniken. Als die Dorfbewohner diese Puppen zum ersten Mal mit Messingschwertern gegen Maskenwanderer kämpfen sahen, hielten sie es für ein Wunder. Die Waffen ähnelten rituellen Gerätschaften, und so glaubten sie, den Schutz der Herrin leibhaftig vor sich zu sehen. Sie ahnten nicht, dass in jeder Puppe das Bewusstsein eines Kämpfers des Mandats steckte, der jahrelang gegen Maskenwanderer gekämpft hatte … Das Wunder, das sie so dankbar verehrten, war nur ein Schauspiel, das die Puppenbauer inszeniert hatten.

Von Reif bedeckte Pulverfässer. Scharfe Eiszapfen überziehen ihre Köpfe und die gewaltigen Eisbomben auf ihren Rücken. Sha-Chi treibt sie dazu, blind auf alles Lebendige zuzustürmen. In einer Explosion tödlicher Kälte vernichten sie sich selbst und ihr Ziel. Werden sie von Feuer getroffen, gerät das Sha-Chi in ihrem Inneren augenblicklich außer Kontrolle und lässt sie explodieren. Einst versuchten sie, mit extremer Kälte die brennenden Qualen der Transzendenz zu unterdrücken. Am Ende drang die Kälte in ihre Knochen, und Sha-Chi verschlang ihren Verstand. Fleisch und Geist wurden in diesen eisigen Hüllen eingeschlossen.

Ab vom Schatzkeller des Schmugglers zum Hof. Überqueren Sie den Steinbogen, erreichen Sie Schmugglertunnel – Eingang und betreten Sie die Klarinlage, um die Begegnung auszulösen.

Ein Mörder der Fadenbinder-Sekte, der die Trauerhalle im Anwesen der Trugbilder bewacht. Er trägt einen Regenumhang aus Stroh und mehrere übereinandergestapelte karmesinrote Masken auf dem Kopf. Sein kräftiger Körper ist leichenblass. In den Händen hält er eine Doppelklinge namens Karmesinrote Knochenklinge, eine grausame Reliquie, die ihm so kostbar ist wie sein eigenes Mark. Qiu Feng ist von Natur aus grob und blutgierig. Er glaubt, dass darstellende Künste das Böse abwehren können, und ahmt sie unbeholfen nach. Er übernimmt die Schritte der Kämpfer aus der Oper und die Bewegungen von Darstellern, die Reißzähne aus dem Mund hervorschnellen lassen. Sogar seine eigenen Masken versieht er mit Reißzähnen. Er ist fest davon überzeugt, dass all dies seine Techniken stärker macht. Als er das Anwesen betrat, schlachtete er sämtliche Darsteller der Nuo-Oper ab und nahm ihre Masken des Roten Richters als Schätze an sich. Da er nicht alle zugleich im Gesicht tragen konnte, stapelte er sie auf seinem Kopf. Auch das Schwertschlucken und den Feuerlauf ahmte er nach. Er trieb sich eine lange Klinge direkt in den Schädel, um mit seiner vermeintlichen Unverwundbarkeit zu prahlen. Wendet sich der Kampf gegen ihn, zieht er die Klinge aus seinem Schädel, lässt die Masken darüberfallen und schwingt sie mit der Wucht eines jäh losbrechenden Sturms. Ein solcher Wahnsinniger folgt dem Herold nicht aus Treue. Er giert nach dem Blut mächtiger Gegner, um seine Masken und seinen Strohumhang ganz damit rot zu färben. Als er erfuhr, dass der unbesiegte „Meister Soul“ das Anwesen betreten hatte, wartete er voller Vorfreude auf dessen Weg. Doch diesmal war es sein eigenes Blut, das die Masken und den Strohumhang rot färbte.

Die Auftragsmörder des Ordens sind hervorragend ausgebildet und erbarmungslos effizient. Mit breiten Doppelklingen führen sie unerbittliche Angriffe aus, um ihre Gegner im Nahkampf zu überwältigen. Die Gesichter der Schattenwächter haben keinerlei Züge, nur schwarze, hohle Leere. Doch sie tragen keine Masken und teilen auch nicht den blutrünstigen Wahnsinn der Maskenwanderer. Sie sind kaum mehr als violette Schatten, die im Dunkeln lauern und spurlos kommen und gehen. In letzter Zeit scheinen diese Schatten jedoch immer häufiger im Wulin aufzutauchen.

Steigen Sie die Treppe von Südtorbrücke in PANGZHEN. Ausrüstung Flammenschutz vor der Herausforderung des Kapitäns.

Mönche des Kuye-Tempels, die der Transzendenz unterzogen wurden und nun nur noch als Wächter des Sha-Chi-Turms dienen. Ihre Waffen sind Neunringklingen, die mit ihren stählernen Körpern verschmolzen zu sein scheinen. Ihre großen Brüder hatten den Sha-Chi-Turm betreten, um ihn zu untersuchen, waren aber nicht zurückgekehrt. Das bereitete ihnen große Sorge. Der Turm war einst ein Ort der Transzendenz gewesen, und noch immer befanden sich viele seltsame Vorrichtungen darin. Wenn jemand mit bösen Absichten sie nutzte, könnten die Folgen verheerend sein … Beunruhigt betraten sie den Turm, um ihre Brüder zu suchen.

Die goldene Maske verbarg das Phosphorfeuer, das am Gedankensiegel nagte, und schien es sogar noch heißer brennen zu lassen. Am Ende blieb vom Gedankensiegel nur ein schwacher Rest. Innen war es längst ausgebrannt. Dann setzte derjenige, der hinter allem stand, leise die Fäden in Bewegung. Noch bevor Blaze es bemerkte, rissen die Dochtfäden, die sein Ich zusammenhielten, einer nach dem anderen. Das Gedankensiegel zerfiel zu Asche. Plötzlich schlugen gewaltige Flammen empor und brachen durch seinen Schädel. Von ihm blieb nur ein fahles grünes Feuer, das an seinem Körper haftete. Der sengende Schmerz breitete sich wie eine Seuche in all seinen Gliedern aus und machte sein Bewusstsein zum Brennstoff des Phosphorfeuers. Auf dem Höhepunkt des Brennens ergriff ihn eine seltsame Kälte, die bis in die Knochen drang. Doch was von seinem Körper geblieben war, hielt stand und versprühte nach Belieben Phosphorfeuer. Es war, als hätte die Linderung eines unerträglichen Juckreizes einen Hauch von Lust geweckt. „Siehst du? Hat der Wanderheiler dich etwa belogen?“ Die Stimme hallte durch das, was von seinem Geist geblieben war … Ja. Die Maske konnte tatsächlich dabei helfen, Sha-Chi zu beherrschen … Nur hatte nie er selbst davon profitiert, sondern derjenige, der die Fäden zog.

Gehen Sie zu Pangzhen-Brücke – Aussichtspunkt und herausfordern Sie Hua Qianxiao auf der Brücke.

Elitekämpfer des „Ordens“. Sie tragen Kupferhelme und Rüstungen und führen Donnerbüchsen mit Tigerköpfen. Aus dem Maul des Tigers ragen drei Läufe, mit denen sie auch beim Ausweichen und in Bewegung rasche Schussfolgen abfeuern können. Ihre Feuerkraft ist gewaltig. Im Nahkampf schwingen sie ihre Schusswaffen wie schwere Hämmer und schlagen mit großer Wucht und Geschwindigkeit zu. Sie treten häufig zusammen mit den Wildfeuer-Schattenwächtern auf und decken deren Klingenangriffe mit ihrem Feuer, sodass ihre Beute kaum entkommen kann.

Unholde, die breite Schilde umklammern. Mit einer Kraft, die ihre Gestalt kaum vermuten lässt, rammen sie diese Schilde in ihre Feinde und stürmen rücksichtslos voran. Mächtige Waffen wie Großäxte können ihre Schilde rasch zerbrechen. Die Transzendenz nahm ihnen Gesichter und Verstand. Nur zwei Befehle sind noch in ihren Geist eingebrannt: Alles vor ihnen aufhalten und das Dorf hinter ihnen schützen. Auch wenn dort längst kein Dorf mehr steht.

Fahren Sie vor dem Außenposten vorbei und bewaffnen Sie GEZACKTER STAHL für den Kampf gegen Peng Meng.

Eine Mondsichelglefenpuppe der „Gefäßklasse“, die den Übungsplatz im Anwesen der Trugbilder bewacht. Groß und eindrucksvoll steht sie in ihrer prächtigen Rüstung da, das weiße Haar weht hinter ihr. Sie führt eine äußerst schwere, langstielige Mondsichelglefe mit eingravierten Loong-Motiven. Ihre Techniken verbinden Spalthiebe, weite Schwünge, Blocken, Anheben, Drehen und Zustoßen. Sobald sich eine Lücke bietet, hakt sie die Klinge um den Hals ihres Gegners und umkreist ihn. Blaues Licht wirbelt entlang der Klinge und sammelt sich zu einem kräftigen Windstoß, während der Schaft hinter sie schwingt, bevor sie die Waffe wuchtig niederfahren lässt. Bevor der Herold sie zur Puppe machte, besaß sie außergewöhnliches Talent für die Kampfkunst und bewunderte die heldenhaften Generäle der Bühne. Ihr Meister gab ihr die Mondsichelglefe: Der Klingenrücken war der Himmel, die Schneide die Erde, die Spitze der Herrscher und der Schaft der Meister. Von da an wurde die Waffe ihr ganzes Leben. Ihre Kunst wuchs stetig, bis ihr schließlich niemand mehr einen würdigen Kampf bieten konnte. Als der Herold sie zur Puppe machte, spürte sie kaum Schmerz. Auch danach schien sich wenig verändert zu haben. Es war, als seien jene, die unter ihrer Klinge fielen, nun einfach Puppen statt Menschen. Noch immer versteht sie die Wut der Anhänger des Pfads der Rechtschaffenheit nicht. Warum verurteilen sie ihre grausamen Gemetzel, während kaum jemand die Maskenwanderer dafür verurteilt, dass sie dasselbe tun? Doch deren Wut zu verstehen, interessiert sie auch nicht. Nur wer sie besiegen kann, ist es wert, verstanden zu werden.

Von Haus der Grünen Schlange betreten Sie das Haus hinter Ihnen links. Entfernen, durch die doppelten Türen ausgehen, links abbiegen und bis zum Ende der Straße folgen.

Damals beherrschte jede der drei Schwestern eine andere Kunst. Mit ganzer Hingabe verfeinerten sie ihre Fähigkeiten und meisterten jede ihre gewählte Kunst. Sie wählte jene Stahlklinge aus dunklem Eisen als Zeichen ihrer Entschlossenheit. Tag und Nacht übte sie das Ziehen und Zuschlagen, bis ihre Kunst Berge spalten und Fels zerbrechen konnte. Doch keine Meisterschaft mit der Klinge vermochte ihre beiden kleinen Schwestern zu retten: Die zweite verlor sich in einem Reich der Kälte, die dritte wurde von Geisterfeuer verdorben. Beide waren für immer verändert. Als die drei in einem Körper erwachten, erkannte sie, dass sie in die Intrige des Herolds geraten war. Sie selbst hatte die zweite Schwester überredet, die Medizin zu trinken, und sie der dritten eingeflößt. Ihr verzweifelter Wunsch, die beiden zu retten, hatte nun alle drei vergiftet und in den Abgrund gezogen. Gefangen in einer einzigen Hülle, wurden die Schwestern Tag und Nacht gequält. Die Reue verzehrte sie. Der Herold sagte einst, wenn sie Soul töteten, könnten sie auf drei Gefäße verteilt werden und jede einen eigenen Platz finden. Nun wogt das Sha-Chi in ihr. Sie will nur die Sünde jenes Tages sühnen und der Qual entkommen, einen Körper zu teilen. Sie umklammert die Stahlklinge, die Berge spalten und Stein durchtrennen kann, und schlägt zu, entschlossen, bis zum letzten Atemzug zu kämpfen.

Folgen Sie der Geschichte PANGZHEN bis zum Löwen-Tänzer. Achten Sie auf die Kopfschlinge, Stampf und Feueratmung.

Ein Elite-Schattenwächter, der das Haus der Weißen Schlange bewacht. Wer in den Wirbel seiner Äxte gerät, stirbt unter qualvollen Schmerzen. Daher trägt er seinen Namen. Er ist in Grün gekleidet, und wenn er sich bewegt, breiten sich seine Gewänder wie die Flügel eines Nachtfalters aus. Die Spaltenden Zwillingsäxte in seinen Händen blitzen beim Drehen auf, seine Angriffe sind unerbittlich. Doch selbst nach zahllosen Kämpfen bleiben seine Gewänder makellos. Er bleibt stets gelassen. Gegen starke Gegner untersucht und zerlegt er ruhig deren Techniken. Gegen die Schwachen ist seine Gelassenheit keine Gnade, sondern Gleichgültigkeit. So sichert er sein Überleben. Das Leben anderer bedeutet ihm nichts. Er wägt nur ab, wie sich die Lage auf seinen eigenen Vorstoß oder Rückzug auswirkt. Bevor Zuo Shang Schattenfürst wurde, war Herzdurchbohrer ein unauffälliger Schattenwächter. Nach seiner Machtübernahme vertraute Zuo Shang ihm die Bewachung des Hauses der Weißen Schlange an. War es seine Gelassenheit, die ihm Zuo Shangs Vertrauen einbrachte, oder eine „besondere Vereinbarung“? Und ist Herzdurchbohrers Schicksal bereits Teil von Zuo Shangs Plan?

Lei Ting ist eine der vier Akolythen im Dienst des Hohen Ältesten. Mithilfe einer Vogelscheuche verbirgt sie sich in der Dissonanz. Sie trägt dunkelgrüne Gewänder und hält einen Fliegenwedel in der Hand. Blitze sind ihre tödliche Waffe. Ein Schwung des Wedels lässt Blitzsäulen vom Himmel niederfahren. Sie kann mit den Blitzen dahinschnellen und eine kreisförmige Blitzformation um sich ausbreiten, die alles in ihrer Nähe trifft. Zunächst befahl ihr der Hohe Älteste, sich nach Pangzhen einzuschleichen und den Herold zu überwachen. Doch die Fadenbinder waren zu gut bewacht, als dass sie eine Gelegenheit gefunden hätte. Später wandte sie sich auf seinen Befehl dem Banyan mit Menschengesicht zu, an dem immer wieder seltsame Erscheinungen auftraten. Der Baum ist voller Sha-Chi. Wenn sie einen Weg findet, diese Macht an sich zu reißen, könnte sie damit den Riss öffnen und die Herabkunft der Herrin beschleunigen … Die Gesetze der Menschen sind viel zu nachsichtig. Doch wenn die Barmherzige Herrin herabsteigt, wird der göttliche Donner der Neun Himmel über alles richten. Falsche Grundsätze werden zerbrechen, Sünden bestraft werden, und absolute Gerechtigkeit wird die Welt neu formen … Daran glaubt Lei Ting ohne jeden Zweifel.

Sammeln Sie alle 6 Erinnerungen an die Feuerfliege. Prüfen Sie den Nebel im Hauptgebäude unter Tempel der blauen Glühwürmchen. Bei Grube der zerbrochenen Puppen – Eingang springt neben die Fischerpuppe.

Puppen, die von Kopf bis Fuß mit Gold überzogen sind. Vom Ellbogen abwärts ersetzen gewaltige Handstacheln ihre beiden Unterarme. Das Bewusstsein, das in ihnen versiegelt ist, gehörte einst Schülern des Mandats, die vor der Statue der Herrin knieten. Die Fadenbinder ließen sie einen Blick auf etwas weit Größeres in der Dissonanz werfen. Zuerst überwältigten sie Furcht und Ehrfurcht. Danach blieb ihrem zerrütteten Geist nur noch Hingabe. Um diesem verdrehten Glauben zu dienen, rissen sie ihre schwachen Puppenarme ab und ersetzten sie durch tödliche Stacheln. Sie töten jeden, der die Herabkunft der Herrin verhindern könnte. Sie gossen sich sogar flüssiges Gold über die Körper und formten sich zu Gestalten, von denen sie hofften, dass sie ihr gefielen. All das für das kleinste Zeichen ihrer Gunst.

Wahnsinnige Frauen mit zwei Spitzhacken, schnell im Ansturm und grausam in ihren unablässigen Angriffen. Maskenwanderer zerstörten ihr Dorf. Nachdem ihre Liebsten abgeschlachtet worden waren, hatten sie nichts mehr zu verlieren. Als ein Nachbardorf Freiwillige aufrief, sich der Transzendenz zu unterziehen und gemeinsam gegen die Ungeheuer zu kämpfen, zogen sie zusammen los: mit ihren Brunnenhacken und notdürftig gefertigten Eisenrüstungen.

Eine geheimnisvolle Frau in Rot, die einst auf dem Taubenschlagturm erschien. Ihre Schwertkunst ist leicht und anmutig, doch Sha-Chi hat ihr Gesicht bereits zu einer verzerrten Höhlung ausgebrannt. Ein Rest Verstand ist ihr geblieben. Sie verharrt auf dem Turm, als warte sie auf jemanden, der ihr wichtig ist. Als sie gegen Soul kämpfte, wollte sie daher nicht ihre ganze Kraft einsetzen. Vom Sha-Chi getrieben konnte sie sich kaum beherrschen. Sie stammte aus einer verruchten Sekte und verliebte sich in den Obersten Schüler einer Sekte des Mandats. Die Führung des Mandats konnte die Sekte, der sie angehörte, nicht dulden. Ihre Liebe wurde zum Vorwand, sie zu verfolgen. Man unterwarf sie einer Demütigung nach der anderen und ließ sie dann scheinheilig am Leben. Wie widersinnig. Dieselben Anführer wollten sich unmenschlichen Wesen nicht entgegenstellen, scheuten aber keine Mühe, gegen eine kleine Sekte vorzugehen, die abgeschieden lebte. Sie erklärten sich selbst zum Pfad der Rechtschaffenheit und besaßen doch nicht einen Bruchteil des Mutes und der Aufrichtigkeit ihrer Schüler. Um zu überleben und sich zu rächen, unterzog sie sich der Transzendenz. Doch wenn sie nun auf dem Turm steht und auf das verwüstete Lager des Mandats hinabblickt, fragt sie sich dann, ob alles umsonst war? Oder bereut sie nichts von der Liebe und dem Hass, die ihr Leben bestimmten?

Handverlesene Schattenwächter unmittelbar unter Zuo Shangs Befehl. Von Kopf bis Fuß ganz in Weiß gekleidet, sind sie kühl, gefasst und lassen sich selbst im Kampf nicht aus der Ruhe bringen. Im Nahkampf sind sie tödlich und beherrschen Angriff wie Verteidigung. Zwischen schnellen, entschlossenen Klingenhieben feuern sie ihre Pistolen ab. Ob nah oder fern, ihre unerbittlichen Angriffe lassen kaum eine Lücke. In den gefährlichen Straßen von Pangzhen führen sie Patrouillen wie Schatten an. Sie riegeln Straßen ab und besetzen Höfe, um die gesamte Stadt unter die Kontrolle des Schattenfürsten Zuo Shang zu bringen.

Puppenzitherspielerinnen in weißen Gewändern, mit weißem Haar und Zithern im Arm, umgeben von kaltem Nebel. Ihre Musik birgt tödliche Gefahr. Wer die blauen Schallwellen blockt, die sie aussenden, lenkt die nachhallenden Töne gegen sie zurück. Zunächst brachten ihnen Angehörige des Wulin einige Phantomkünste bei. Schnee tanzte von ihren Saiten und verlieh ihren Darbietungen neuen Glanz. Dann kamen ein paar Silberstücke, genug, um sie dazu zu bewegen, Lieder und Texte für die Herrin zu verfassen. Zuletzt kamen eine Rezeptur und eine Schale Medizin. „Trinkt das, dann werdet ihr nicht von der seltsamen Krankheit befallen und zu Puppen.“

Wahnsinnige Frauen in ramponierten Rüstungen, die mit ihren Speeren heftig zustoßen, weit ausschwingen und zuschlagen. Ihre Techniken sind wild, ihr Sha-Chi ist beißend kalt. Gewöhnliche Menschen können sich ihnen nicht nähern. Wer den richtigen Augenblick abpasst und ihnen den Speer entreißt, kann ihn gegen sie wenden. Einst übten sie die Speerkunst beim Mandat, trugen Rüstungen und stellten sich den Maskenwanderern entgegen. Als das Mandat die Perfekte Transzendenz vorantrieb, unterzogen sie sich ihr ohne Zögern.

Weiche dem Griff im Nahkampf aus. Tritt aus der Angriffslinie, sobald der Gegner nach dir greift. Der Gegner kann aufgeladene Angriffe bestrafen. Lade erst auf, während er sich von einem Angriff erholt. Der Gegner kann Fernangriffe kontern. Reagiert er auf den ersten Schuss, wechsle die Position und schieße nach seinem nächsten Fehlschlag. Der Gegner kann deine Deckung brechen. Lass beim Ausholen für einen schweren Schlag Platz zum Ausweichen.

Der „Wahre Lóng“, den Zuo Shang beherrscht, ist aus reinem Gold gegossen, mit einem majestätischen Loong-Kopf und dicht aneinanderliegenden goldenen Schuppen. Durch die geheimnisvolle Kraft des Strahlenden Herzens scheint er nicht nur der Zersetzung durch die Verderbnis standzuhalten, sondern auch das Bewusstsein in seinem Inneren vor ihren Rückwirkungen zu schützen. Mit diesem Körper will Zuo Shang die alles verschlingende Verderbnis beherrschen. Alles kann zu einer Figur seines Spiels werden: die wütende Verderbnis, die meisterhafte Puppenkunst des Herolds und das aus Dissonanzsplittern geschaffene Strahlende Herz … Zusammen bilden sie ein Spiel ohne jede Schwachstelle. Die Katastrophe naht. Jemand muss das Unheil zähmen und in eine Macht verwandeln, die die Welt nutzen kann. Da nur er wagt, dies zu denken und zu tun, und es auch vollbringen kann, wird er diese Gabe nicht ungenutzt lassen. Deshalb hat Zuo Shang das Hohle Herz gewählt. Kein Gefühl darf seinen Plan beeinflussen. Im Ringen zwischen Lóng und der Verderbnis würden Zögern, Mitleid und persönliche Bindungen nur die Präzision jedes Zuges beeinträchtigen. Deshalb kann er auch Souls Entscheidung nicht verstehen. Soul besitzt dasselbe Talent für die Kampfkunst und nimmt doch die Welt, wie sie kommt. Er hat kein Verlangen, den Ursprung seiner Macht zu ergründen oder sie zu beherrschen. Um seine menschlichen Gefühle und Begierden zu bewahren, wählt er lieber das Verdorbene Herz und lebt nur noch sechsundsechzig Tage … Würde er tatsächlich den einzigen Gegner verlieren, der ihm ebenbürtig ist, könnte Zuo Shang eine gewisse Leere empfinden … Oder vielleicht hatte er, von dem Moment an, als er begann, seine Pläne zu schmieden, bereits die Möglichkeit verloren, einen „Seelenverwandten“ zu haben.

Der Dolch, den die Vier Äxte benutzten, als sie Blutsbrüderschaft schworen. Sie vertrauten ihn dem Pavillon des Wissens als Beweis für ihren Bund an. Die Vier Äxte waren im gesamten Wulin berüchtigt, von allen gefürchtet und verabscheut. Doch ihr Ruf beruhte auf Verleumdungen, die das Mandat nach einem einzigen Akt der Gerechtigkeit vor Jahren verbreitet hatte. Peng Meng, der Älteste der vier, wiederholte später denselben Fehler. Seine drei geschworenen Brüder wurden von Kämpfern des Mandats zu Tode gehackt, nur er allein entkam. Was ihm noch an Glauben an das Mandat geblieben war, starb an jenem Tag mit ihnen.

Warum sollte sich eigen Fleisch und Blut gegeneinander wenden? Ein einziger fehlgeleiteter Gedanke, und der Wahnsinn folgt.

Wer fliehen konnte, war längst fort. Die Zurückgebliebenen fielen in tiefen Schlaf, manche in ihren Betten, andere über ihre Schreibtische gesunken. Kein Rufen, kein Schütteln konnte sie wecken. Später verschwanden selbst die Schlafenden. Die Betten standen leer, die Schreibtische verlassen, als hätten diese Häuser nie etwas anderes beherbergt als Wind und Staub.

Eine unerträglich bittere Schlangengallenblase, aus der langsam bittere Galle sickert. Ihre Herrin fürchtet Einsamkeit, Schmerz und das Vergessen. Sie muss die fehlenden Teile rasch finden und an ihre Seite zurückkehren.

Der Löwenkopf erhebt sich und sammelt spirituelle Kraft, um das Böse zu bannen und Himmel und Erde Frieden zu bringen. Doch heute trägt das Böse Menschenhaut. Statt aus der Halle zu fliehen, hat es am Festmahl Platz genommen.

Briefe, Testamente, Notizen, Manuskripte … Alles, was mit den Geheimnissen der „Vier Äxte“ zusammenhängt, lässt sich in diesem Band sammeln. Verstreute Spuren und verborgene Fäden greifen ineinander, bestätigen sich gegenseitig, bis sie gemeinsam die Wahrheit offenbaren und die zu Unrecht Beschuldigten entlasten.

Sie weiß, dass die Stimme tief im Brunnen eine Illusion ist, und nimmt doch jedes verhallende Echo für die Stimme ihres Geliebten. Bitte um Bitte, Schluchzen um Schluchzen … Andere mag man täuschen … doch wie könnte sie sich selbst betrügen?

Das Erbe antreten, Bestrebungen weiterverfolgen und alles Gelernte einsetzen, um der Sekte einen Platz im Wulin zu erkämpfen. Wird dieses Streben von Generation zu Generation weitergetragen, kann eine Sekte einen Ruhm begründen, der hundert Jahre überdauert … So hätte es zumindest sein sollen.

Ein Faustfragment aus den Panzerhandschuhen des Eisendämons, das noch immer unbeugsamen Kampfgeist in sich trägt. Diese Fäuste wurden nur gegen würdige Gegner erhoben, um diejenigen zu beschützen, die es wert waren, beschützt zu werden.

Ruhm mag wie Feuer brennen und jede Motte versengen, die er anlockt. Doch wer kann hoffen aufzusteigen, ohne alles aufs Spiel zu setzen?

Ein Löwenkopf zum Üben, der nur aus einem Eisengestell besteht und durch den Mechanismus einer Feuerwaffe zusätzlich beschwert wird. Er trägt weder Bemalung noch Bronzeplatten, geschweige denn eine leuchtende Löwenmähne. Erst wer mit diesem schweren, kalten Eisengestell die Majestät und den Geist eines lodernden Löwen zum Leben erweckt, hat die Kunst des Löwentanzes wahrhaft gemeistert.

Ein angeschwollener Giftbeutel. Was in ihm brodelt, ist nicht bloß Gift, sondern die Qual, weder leben noch sterben zu können.

Wo ist Moji? Im Lager verstummen allmählich die Fragen nach ihm, und niemand wagt eine Antwort. Doch manche warten noch immer, warten darauf, dass er das Blatt wendet; andere fliehen noch immer, fliehen jenem Hoffnungsschimmer entgegen.

„Es scheint erst gestern gewesen zu sein, dass die Säulen von Kunlun im ganzen Wulin berühmt waren. Doch nun ist nur noch Huangxing übrig, um das Mandat bei der Verteidigung des Lagers anzuführen. Er hat eine Klinge namens ‚Perfekte Transzendenz‘ ergriffen und damit eine Kluft weiter aufgerissen, die schon seit Langem innerhalb des Mandats bestand.“

Ein abgebrochenes Schwanzglied, das noch immer zittert und ein leises, verzweifeltes Rasseln von sich gibt – als flehte es um jemandes willen.

Der Denker bereiste das gesamte Wulin. Unvoreingenommen ging er allem auf den Grund und übersah dabei nicht einmal die kleinste namenlose Sekte. Als er ebenso plötzlich verschwand, wie er gekommen war, hatte er sämtliche Geheimnisse und die verborgenen Grundlagen der Sekten in diesem Band festgehalten.

Eine Gruppe von Wulin-Wanderern entführte den Sohn und die Tochter des Schmieds und zwang ihn, einen Gegenstand zu schmieden, der ein „Herz“ ersetzen konnte. Der Schmied konnte einen solchen Gegenstand nicht schmieden und bat einen ihm bekannten Daoisten um Rat. Doch auch dieser wusste keine Antwort. Am folgenden Abend kehrte der Daoist von der Reise gezeichnet zurück, begleitet vom Sohn und der Tochter des Schmieds. Er hatte sie befreit. Der Schmied dankte ihm überschwänglich und floh noch in derselben Nacht mit seinen Kindern. Alle halbfertigen Stücke, die er unter Zwang angefertigt hatte, warf er tief ins Ofenfeuer.

Jeder unterwegs angenommene Auftrag, jede heimlich untersuchte Angelegenheit und manche Rätsel des Wulin, denen sonst niemand nachgehen wollte, sind hier verzeichnet. Wenn du bei einem seltsamen Fall einmal nicht weißt, wo du anfangen sollst, sieh diese alten Aufzeichnungen noch einmal durch. Zwischen den Zeilen wartet vielleicht der eine oder andere Hinweis.

Letztendlich gehört das Wulin denen, die nach uns kommen. Doch wer zur älteren Generation gehört und das Schicksal anderer im Herzen trägt, kann nicht einfach tatenlos zusehen, wenn die Welt in Aufruhr ist. Einige unserer Nachfolger sind bereits in der langen Nacht verloren gegangen, während andere ihre Flügel noch nicht gefunden haben. Jemand muss bereit sein, das Letzte von sich selbst zu verbrennen – und sei es nur, um einen ersten Strahl des Morgenlichts zu entfachen, der die Dunkelheit durchbricht.

Am Ende des Weges klammern sich einige noch immer an die Vergangenheit. Anderen hat diese unruhige Zeit den Stolz genommen, sodass sie ihre Waffen beiseitegelegt haben. Die böse Macht, die das Dorf verschlingt, gewährt keine Atempause. Ohne einen Kampf bis zum Tod scheint es keinen anderen Weg zu geben als den Abstieg und den Untergang.

Nach dem Tod ihrer Mutter nahm der Vater jedes Wort seiner Konkubine zu Herzen. Doch so oft seine Kinder auch zu ihm sprachen, von ihnen wollte er kein Wort hören.

Material zum Seelenschmieden von ABGRUNDGLOCKE.

Ein Fragment, geboren aus hoffnungslosem Warten. Diese Sehnsucht hatte sich bis ins Mark verwurzelt und breitete sich noch in den Knochen aus, als das Fleisch längst verrottet war.

Jene Katastrophe begann im Dunkel tief in der Dissonanz. Doch sie endete nicht mit den Wahnreden von Irren oder den Bruchstücken zerfallener Texte. Nun lauert sie hinter einem „Riss“ im Reich des Erwachens und wirft ihren Schatten über das „Herz des Sees“.

Ein Sutra, das über viele Jahre den Duft von Sandelholz angenommen hat. Seine Seiten enthalten Meister Bi Hais sorgfältige Anmerkungen zu jeder einzelnen Zeile sowie mehrere Seiten mit Gedanken des Daoisten Bi Di. Seine Lehre lässt sich so zusammenfassen: Leidende retten und die Menschen zum Guten führen. Acht einfache Worte, leicht gesagt, doch schwer in die Tat umzusetzen.

Maskenwanderer können dieses Land mühelos zerstören, und das Mandat kann sich zurückziehen, wenn alles verloren ist. Doch wie können diejenigen, die seit Generationen von diesem Land großgezogen wurden, ihre Heimat im Stich lassen, ihre Liebsten zurücklassen, die vielleicht nie wieder erwachen, oder gegen Holzpuppen kämpfen, die denen ähneln, die ihnen am meisten am Herzen liegen?

Noch heute vermischen manche Tiersehnen mit Hanf, drehen sie zu Schnüren und wachsen und trocknen sie dann wiederholt im Schatten, um Bogensehnen herzustellen. Die Kunst der älteren Bogenschützengeneration, Bogensehnen herzustellen, ist nicht verloren gegangen.

Sie sammelt Geheimnisse aus dem gesamten Wulin und spielt mit den Herzen derer, die von Wut und Besessenheit getrieben sind. Die Wirtin des Güldenen Lotus scheint überall Augen zu haben und Einfluss auszuüben. Doch nur wenige in der Welt wissen, dass das Einzige, was sie wahrhaft begehrt, die Sicherheit ihrer Tochter ist.

Ein paar zerknitterte Seiten, über das Land verstreut. Sie bewahren die Erinnerung an die Tage, die sie mit zusammengebissenen Zähnen durchgestanden hatten, und sind der Beweis dafür, dass auch sie einst hart darum gekämpft hatten, sich ein Leben in dieser Welt aufzubauen.

Verfall, Verletzung, Feigheit, Erschöpfung … Ein Augenblick genügt, um zu fallen … doch dem Pfad der Rechtschaffenheit zu folgen ist niemals leicht. Das erfordert hartes Training und Ausdauer, mitunter sogar die Entschlossenheit, alte Bande zu durchtrennen und das Schwert gegen einstige Mitschüler zu richten.

Der Wald spiegelt den Wald wider, und die Spiegel spiegeln die Spiegel wider. Überall begegnet sie ihrem eigenen Abbild. Kein Weg führt aus diesem Gefängnis, in dem Tag und Nacht miteinander verschmelzen.

Erhöht den Abwehrbruch für 30 Sekunden um 10% und stellt 20% Gesundheit wieder her.

Stellt 20% Gesundheit wieder her. Erhöht den Aufbau von Verbrennung, Paralyse, Einfrieren und Blutung bei Gegnern für 15 Sekunden um 50%.

Stellt über 6 Sekunden ungefähr 60% Gesundheit und 60% Sha-Chi wieder her. Ein erlittener Treffer unterbricht die Regeneration.

Stellt 70% Gesundheit wieder her. Erhöht die natürliche Sha-Chi-Regenerationsrate für 5 Sekunden um 50%.

Stellt 50% Gesundheit wieder her und gewährt für 1 Sekunde Immateriell. Währenddessen kann dich kein Angriff treffen.

Erhöht den Schaden von 〔Schwerer Angriff〕-Sha-Chi-Kombos für 15 Sekunden um 20% und stellt 20% Gesundheit wieder her, setzt dich jedoch in Brand.

Verringert den erlittenen Schaden für 15 Sekunden um 20% und stellt über 10 Sekunden insgesamt 40% Gesundheit wieder her.

Erhöht den Gegnern zugefügten Schaden für 30 Sekunden um 10% und stellt 20% Gesundheit wieder her.

Stellt die Gesundheit vollständig wieder her.

Stellt 20% Gesundheit wieder her. Wenn keine Anwendungen mehr übrig sind, stellt das Besiegen eines beliebigen Gegners 1 Anwendung wieder her.

Verringert den Sha-Chi-Verbrauch für 15 Sekunden um 30% und stellt in dieser Zeit insgesamt 30% Gesundheit wieder her.

Stellt 40% Gesundheit wieder her.

Erzeugt 15 Sekunden lang kontinuierlich Sha-Chi und stellt in dieser Zeit insgesamt 30% Gesundheit wieder her.

Erhöht den Schaden von Phantomklingen für 15 Sekunden um 10% und stellt 20% Gesundheit wieder her.

Stellt 30% Gesundheit wieder her. Liegt die Gesundheit unter 35%, werden zusätzliche 30% Gesundheit wiederhergestellt.

Beseitigt alle Statuseffekte. Erhöht die Statusresistenz für 15 Sekunden um 75% und stellt in dieser Zeit insgesamt 20% Gesundheit wieder her.

Stellt über 10 Sekunden hinweg 60% Gesundheit wieder her.

Die Schlagzeilen für Jugendliche Die erste Waffe-Schranke wird beim Eintritt in den Paragraphen der entsprechenden Rolle überprüft, die erste Woche der Erwachsenen Seele beginnt mit BLUTROT.

Jeder Treffer baut beim Gegner [Dämonenaura-Erosion] auf. Wenn die [Dämonenaura-Erosion]-Leiste voll ist, bricht die angesammelte Dämonenaura hervor und verringert die Gesundheit des Gegners.

Verringert den Sha-Chi-Verbrauch beim Blocken von Angriffen, doch parieren ist nicht möglich.

Nimm mit 〔Blocken〕+〔Schwerer Angriff〕 eine Abwehrhaltung ein, die gegnerische Nahkampfangriffe blockt und kontert. Je stärker der eingehende Angriff, desto mächtiger der Konter. Kann schwarz aufblitzende Angriffe nicht kontern.

〔Schwerer Angriff〕-Kombos hinterlassen [Rote Spinnenlilien] auf dem Boden. Gegner, die sich in den Blumen befinden, haben eine verringerte Bewegungsgeschwindigkeit und verlieren kontinuierlich Sha-Chi. Nach 3 Sekunden explodieren die [Roten Spinnenlilien] und fügen Gegnern in diesem Bereich über einen kurzen Zeitraum Schaden zu.

Ein erfolgreicher Treffer verursacht Blutung und füllt die Blutungsleiste des Gegners. Sobald die Leiste voll ist, wird Blutverlust ausgelöst. Hat keine Wirkung auf Puppen, Goldkörper oder Phantomkörper.

Drücke 〔Blocken〕+〔Schwerer Angriff〕, um einen [Schluck] zu nehmen, wodurch Sha-Chi wiederhergestellt wird und du in den Zustand Beschwipst wechselst. Angriffe werden zu [Fliegendes Schwert]-Angriffen, deren Schaden mit zunehmender Entfernung abnimmt. Nach 15 Sekunden kehrt Soul in den Zustand Nüchtern zurück. Halte 〔Blocken〕+〔Schwerer Angriff〕 gedrückt, um die durch [Schluck] wiederhergestellte Sha-Chi-Menge zu erhöhen.

Drücke 〔Blocken〕+〔Schwerer Angriff〕, um Sha-Chi zu verbrauchen und für 10 Sekunden in den Zustand [Pirolgesang] zu wechseln. Solange dieser Zustand aktiv ist, entfesselt jeder 〔Schwerer Angriff〕-Angriff eine Luft zerreißende Klingenwelle, die so durchdringend ist wie der Schrei eines Pirols.

Lasse auf einen beliebigen 〔Schwerer Angriff〕-Angriff 〔Leichter Angriff〕 folgen, um einen Hieb im Zurückweichen auszuführen, der Gegnern Leben entzieht und Gesundheit wiederherstellt. Falls wiederherstellbare Gesundheit verbleibt, erhöht sich die wiederhergestellte Menge. Der lebensentziehende Effekt gilt nicht für Puppen, Goldkörper oder Phantomkörper.

〔Kraftschub〕 Verbraucht 1 Feuer , um einen blendenden Tanz von Zwillingsklingen zu entfesseln. Dieser Angriff kann nicht geblockt werden.

〔Kraftschub〕 Verbraucht 1 Feuer , um eine Reihe von Schlägen mit der Langklinge zu entfesseln, die Kraft und Schnelligkeit kombinieren. Dieser Angriff kann nicht geblockt werden.

〔Kraftschub〕 Verbraucht 1 Feuer , um Fegende Klinge auszuführen und den Gegner mit schnellen Hieben anzugreifen. Dieser Angriff kann nicht geblockt werden.

Drücke 〔Blocken〕+〔Schwerer Angriff〕, um die Karmesinviper kontinuierlich um Soul kreisen zu lassen. Während sie kreist, verbraucht die Kurzklinge kontinuierlich Sha-Chi. Die Klinge wird automatisch zurückgerufen, wenn das Sha-Chi nicht ausreicht. Drücke 〔Blocken〕+〔Schwerer Angriff〕 erneut, um sie manuell zurückzurufen.

Das Wechseln zu dieser Waffe oder das Parieren des blau aufblitzenden Angriffs eines Gegners lässt Soul ein kurzes Stück nach vorne stürmen.
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