Monster · Phantom Blade Zero
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Schüler der Schwarzwasserbande mit fischkopfförmigen Taucherhelmen und Speeren. Ihre ausladenden Hiebe schlagen wie Wellen ein, während sie mit der Beweglichkeit von Fischen springen. Sie können ihre Speere auch durch die Luft schleudern, um ihre Beute aufzuspießen. Die Taucherhelme dienten ursprünglich ihren Unterwassertechniken. Ihre Fischgestalt sollte Glück bringen, damit sich ihre Träger im Wasser ebenso heimisch fühlten wie Fische. Doch seit sie die Helme den ganzen Tag fest verschlossen tragen, um ihr Sha-Chi zu unterdrücken, sehen ihre Köpfe immer mehr wie die von Fischen aus.

Puppen, die Schirme mit rasiermesserscharfen Eisenzähnen führen. Wenn sich ihre Schirme drehen, entfesseln sie einen tödlichen Angriff nach dem anderen. Dennoch sind ihre Bewegungen prachtvoll und anmutig, denn die Herrin des Schleiers bevorzugt alles Elegante. Das Bewusstsein, das in diese Puppen übertragen wurde, gehörte einst Darstellerinnen im Anwesen der Trugbilder. Früher tanzten sie in den Höfen mit Seiden- und Papierschirmen, um ihr Publikum zu erfreuen. Heute führen sie für die Herrin einen mörderischen Tanz auf. Es hat ihnen stets ein letzter Schritt gefehlt, um zu Puppen der „Gefäßklasse“ zu werden. Doch das spielt keine Rolle. Der Herrin zu dienen, ist die höchste Ehre, selbst wenn sie dabei in Stücke zerschmettert werden.

Mönche des Kuye-Tempels, die der Transzendenz unterzogen wurden. Sie halten schwere Bronzestäbe mit kunstvollen Verzierungen an beiden Enden. Ihre Stockkunst bleibt geübt und diszipliniert. Jeder Hieb, Schwung, Stoß und weit ausholende Schlag zeugt von Jahren strengen Trainings im Tempel. Das Sha-Chi, das aus dem Turmkern strömt, hält das Sha-Chi in ihren Körpern unter Kontrolle. Doch sobald sie sich zu weit vom Turm entfernen oder etwas dieses Gleichgewicht stört, werden sie zu willenlosen Hüllen, die allein vom Sha-Chi getrieben werden.

Unholde mit Stachelschilden und groben, eisenbeschlagenen Keulen. Ebenso flink wie stark, setzen sie Schild und Keule in eingespieltem Wechsel ein. Wer zu nahe heranstürmt, wird von den Widerhaken des Schildes aufgefangen, ehe die schwere Keule folgt. Einst waren sie Dorfwächter, die sich der Transzendenz unterzogen, um ihr Dorf zu schützen und nachts Wache zu halten. Vom Sha-Chi getrieben, wurden sie zu den Ungeheuern, die ihr eigenes Dorf zerstörten.

Die zerschundenen Körper von Dorfbewohnern, vollständig vom Sha-Chi beherrscht. Eine gescheiterte Transzendenz raubte ihnen Geist und Lebenskraft. Ungezügelte Mordlust treibt sie dazu, mit wilden, unermüdlichen Schwerthieben auf alles vor ihnen einzuschlagen. Die Maskenwanderer zerstörten ihr Dorf. Die Transzendenz, von der sie sich Rettung erhofft hatten, zerstörte alles, was ihnen noch geblieben war.

Bösartige Bogenschützen mit eisenblauen Masken. Ihre Gesichter sind bereits hohl, doch dank der Transzendenz erkennen sie ferne Feinde mit vollkommener Klarheit. Ihre Pfeile fliegen schnell und weit. Sie bevorzugen erhöhte Stellungen und gebündelte Salven, im Vertrauen auf ihre Überzahl. Das Mandat hatte sie ausgesandt, den Sha-Chi-Turm zu bewachen. Als einer ihrer Kameraden schwer verletzt wurde, verstießen sie gegen die Gesetze des Mandats und retteten ihn durch Transzendenz. Wie erwartet, folgten harte Bestrafung und Verfolgung durch das Mandat. Durch ihren Schwur verbunden, gemeinsam zu leben und zu sterben, unterzogen sie sich schließlich alle der Transzendenz.

Banditen mit langstieligen Säbeln, die grobe, abgenutzte Rüstungen und dicke Masken zum Unterdrücken des Sha-Chi tragen. Ihre Säbelkunst ist nicht einmal zweitklassig. Lieber werfen sie ihren Gegnern Sand in die Augen, um deren Sicht zu trüben, und warten auf die Gelegenheit, einen tödlichen Hieb zu versetzen. Einst wollten sie dem Mandat beitreten. Sie wussten, dass es ein Geschenk brauchte, um von einem Meister aufgenommen zu werden. Doch egal, wie viele Körbe mit Getreide und Stoff sie auch anboten, niemand wollte sie vor eine Sekte bringen, um dort um Aufnahme zu bitten. Voller Wut töteten sie mehrere Mitglieder des Mandats, flohen tief in die Berge und nutzten die Kraft der Transzendenz, um so zu leben, wie es ihnen gefiel.

Die zerschundenen Körper von Dorfbewohnerinnen, gänzlich vom Sha-Chi beherrscht. Wild hacken und schlagen sie mit ihren Feldhacken um sich. Ihre Kraft ist gering, ihre Hände jedoch sind schnell. Vielleicht glauben sie, noch immer ihrer Arbeit nachzugehen. Sie umklammern die Werkzeuge, mit denen sie ihre Felder bestellten, und erinnern sich dunkel an Ernteerträge und die Preise des täglichen Bedarfs. Doch die Felder liegen längst brach. Es wird keine Herbsternte geben.

Schüler der Schwarzwasserbande mit fischkopfförmigen Taucherhelmen. Sie führen schwere Klingen mit abgerundeten Spitzen wie die Blätter eines Ruders. Zum Zustoßen eignen sich diese Waffen kaum. Stattdessen führen sie damit rasche, kraftvolle Hiebe, umhüllt von brodelndem Sha-Chi. Schlagen sie die schweren Klingen auf das Wasser, können sie gewaltige Wellen auf ihre Gegner zutreiben. Anfangs schien die Perfekte Transzendenz nur größere Kraft zu bringen, während ihr Verstand vollkommen klar blieb. Von der Wirkung begeistert, drängten sie auch ihre Freunde dazu, sich ihr zu unterziehen. Sie wollten ihre Reihen stärken und die Maskenwanderer vernichten.

Große Puppen in Frauengestalt, die hölzerne Kinder „gebären“ können. Diese landen auf den Füßen und laufen sofort umher. Niemand wusste, wer das Rezept zuerst verbreitet hatte: Man koche eine Seidenblume, auf der Gebete um ein Kind stehen, in der Medizin des Herolds aus, trinke den Sud und lege sich mit einer roten Blume auf dem Gesicht schlafen. Dann würden Söhne und Töchter gewiss nicht lange auf sich warten lassen. Mit bangem Herzen befolgten sie den Rat. Als sie als Holzpuppen erwachten, waren sie zunächst fassungslos. Doch im nächsten Augenblick wich die Bestürzung heller Freude: Sie konnten „Kinder gebären“, wann immer sie wollten … Hi-hi. Die Herrin erhörte wahrhaftig ihre Gebete!

Puppen in Kindergestalt, stets lebhaft und voller Schabernack. Sie hüpfen fröhlich umher, nur um Unachtsame plötzlich mit einem Schulterstoß oder ein paar schnellen Tritten im Vorbeilaufen zu treffen. Diese Puppen haben eine Gestalt, aber keine feste Substanz. Sie existieren irgendwo zwischen Wirklichkeit und Trugbild. Sie können andere nach Belieben verletzen und bleiben selbst doch unberührbar wie Phantome … Die Kunst, solche Puppen zu erschaffen, dürfte eigentlich nur jenseits der Grenze bekannt sein.

Banditen mit gewissen Kenntnissen in der Flammensäbelkunst und einer Vorliebe für auffälliges Rot. Ihre Rüstung mag grob sein, doch ihre rote Kleidung ist kaum zu übersehen. Oft halten sie sich in der Nähe von Feuerstellen auf. Sobald ein Gegner erscheint, entzünden sie ihre ölgetränkten Klingen und schlagen mit den brennenden Waffen wild um sich. Feuer kann wilde Tiere vertreiben, aber auch den Unterschied zwischen Starken und Schwachen ausgleichen. Sie schöpfen Kraft aus dem Feuer. Die Transzendenz ist für sie nur eine weitere Flamme, die sie nutzen können.

Blau gewandete Schwertkämpfer, deren Gesichter zu leeren Höhlen geworden sind. Schon zuvor waren sie den weiß gewandeten Schülern, die sie befehligten, überlegen. Nach der Perfekten Transzendenz wurde ihre Schwertkunst noch furchterregender: schnell wie der Wind, unerbittlich und treffsicher. Ob freiwillig oder nicht, nach der Transzendenz waren sie Feinde des Mandats und wussten nicht mehr, wohin sie sich wenden sollten. Auch Pangzhen war inzwischen eine tote Stadt. Dort würden sie keine Zuflucht finden. Dennoch sehnten sie sich danach, dem Lager des Mandats zu entkommen und nach Pangzhen zu gelangen, um ihre Heimat ein letztes Mal zu sehen. Vielleicht könnten sie sogar ein paar Nachbarn oder Angehörige retten …

Vollständige Puppen in kräftiger Männergestalt. Sie sind feiner gearbeitet und bestehen aus widerstandsfähigeren Materialien als die Puppen im Dorf. Selbst wenn ihre Körper von Rissen durchzogen sind, brechen sie nicht auseinander. Als würden Fäden sie lenken, verrenken sie sich auf unnatürliche Weise und führen blitzschnell tödliche Schläge aus. Die Puppenbauer nahmen dem übertragenen Bewusstsein die Fähigkeit, Schmerz zu empfinden, bewahrten aber gezielt seine Beharrlichkeit. So wurden diese „Waffen“ noch unerbittlicher und furchtloser, zugleich aber auch kälter und gefühlloser.

Von Kälte gezeichnete Schlächter. Das tödliche Gift in ihren Körpern ist noch nicht verflogen, und schon tragen ihre Klingen beißend kaltes Sha-Chi. Sie bewachen dieses Schneefeld und warten darauf, jeden Eindringling abzuschlachten. Seit Langem kauen sie gefrorenes Fleisch und hungern in jedem Augenblick nach frischer, dampfender Nahrung.

Violett gekleidete Klingenwächter, die die Perfekte Transzendenz durchlaufen haben und Mondsichelglefen führen. Ein weit ausholender Hieb kann mehrere Gegner zurückstoßen. Ein aufgeladener Schlag von oben hat genug Wucht, um Metall und Stein zu spalten. Während ihre violetten Gewänder wallen, fegen die langen Klingen mit brutaler Kraft über den Boden und hinterlassen Fleisch und Blut. Hundert Schlachten standzuhalten, war einst Schicksal und Ruhm eines Kriegers. Selbst der Tod auf dem Schlachtfeld wäre ein ehrenvolles Ende gewesen. Stattdessen zerrte man sie auf Transzendenztische und verwandelte sie bei lebendigem Leib in unmenschliche Maskenwanderer.

Jagdhundetrainer mit unheimlichen, lächelnden Masken. Sie verstehen wenig von Kampfkunst, fürchten aber keinen Schmerz. Die vielen Narben auf ihren Körpern stammen größtenteils von den Krallen rasender Hunde. Solange sie wilder und furchtloser sind als die Tiere, können sie diese nach Belieben befehligen. Ursprünglich wollten diese Jagdhundetrainer ihre Zähmtechniken mit der Transzendenz verbinden, um Hunde zu retten, die versehentlich die verwesenden Leichen transzendierter Menschen gefressen hatten. Sie wollten deren unbändige Wildheit zügeln. Stattdessen sind die Trainer selbst noch wahnsinniger geworden als ihre Jagdhunde.

Unholde mit kurzer Klinge und Rundschild. Ihre Haltung wirkt überzeugend, bis die Lücken sichtbar werden: zu langsam beim Ausholen, zu hastig beim Zurückziehen. Heben sie den Schild, liegen ihre Beine ungeschützt. Doch ihre flinken Schritte können jedem zum Verhängnis werden, der sich allein auf Kraft verlässt. Kein Meister hat sie diese Formen gelehrt. Sie schauten sie sich an Kampfringen auf Märkten und Rastplätzen der Karawanen ab. Einst hofften sie, genug Geld für einen Lehrer anzusparen. Dann rechneten sie aus, was das Getreide für die Familie und die Medizin für die Alten kosteten, und begruben den Traum … Die Transzendenz dauerte nur Tage, erforderte kein Geld und keine Reise.

Mörder der Fadenbinder mit Großkopfpuppenmasken. Weinende Gesichter, flinke Hände und Füße. Der Eisnebel, den sie versprühen, kann die Glieder anderer einfrieren. Künste unzähliger Wandlungen gleichen ihre schwachen Körper und fehlenden Gliedmaßen aus. Lange trainierten sie in Eis und Schnee und atmeten Kälte, bis sie die Macht beherrschten, einen Gegner augenblicklich einzufrieren. Sie müssen sich nicht mehr niedertreten lassen. Nun sind sie es, die andere niedertreten.

Musikerpuppen mit Instrumenten aus Eis in den Armen. Unter ihren Fingern werden kalte Töne zu Frostklingen und lassen das Land um sie herum gefrieren. Das in ihnen versiegelte Bewusstsein gehörte einst berühmten Musikern. Mit ihrer Musik verliehen sie Freude und Leid und dem Leben in der Welt der Sterblichen Ausdruck. Nun sind sie in diesen gefrorenen Hüllen gefangen und können nur noch immer wieder Musik des Tötens spielen.

Mönche mit einer Haut, die wie Messing glänzt. Flink und trittsicher schlagen sie mit wohlbemessener Kraft zu; Fleisch und Knochen werden im Augenblick hart wie Kupfer und Eisen. Sie umkreisen ihre Gegner, suchen nach Lücken und stoßen dann vor und schlagen mit wuchtiger Faust zu. Sie betraten den Sha-Chi-Turm, um ihren Meister vom Kuye-Tempel zu finden, und gerieten in einen Hinterhalt. Als der Sha-Chi-Ofen explodierte, verschlang er die meisten ihrer Mitmönche. Die Überlebenden ereilte kaum ein besseres Los. Mit Sha-Chi durchsetztes flüssiges Kupfer schmiedete ihre Körper hart wie Kupfer und Eisen, verbrannte jedoch ihren Verstand.

Yang-Puppen, die geschickt mit Speeren und Rundschilden aus Messing kämpfen. Ihre Gelenke und ihr Gleichgewicht sind sorgfältig auf heftige Angriffe und eine standfeste Verteidigung abgestimmt. Selbst wenn ihre Schilde zerbrechen, kämpfen sie mit dem Speer in der Hand bis zum Ende. Der Körper einer Puppe ermüdet nie, und das Bewusstsein darin findet niemals Schlaf. In seinem hölzernen Gefängnis bleibt ihm nur, immer wieder den Hass auf seine Gefangenschaft zu durchleben. Sie haben kein Gesicht, das Zorn zeigen könnte, keine Kehle und keine Zunge, um ihrer Qual Ausdruck zu verleihen. Ihr zerrütteter Geist hat sogar vergessen, wie er seinem Elend Luft machen kann. All ihre Wut muss in die Spitzen ihrer Speere fließen.

Schüler des Mandats mit schweren mechanischen Armbrüsten, die meist auf erhöhten Plattformen Wache halten. Schwere Rüstungen und Waffen machen sie langsam. Beim ersten Anzeichen von Gefahr stoßen sie einen schrillen Pfiff aus und eröffnen dann das Feuer. Kommen Gegner zu nahe, schwingen sie die schwere Armbrust wie eine Schlagwaffe. Diese Wachen hatten die tief verwurzelte Verderbtheit des Mandats längst erkannt. Bevor Huangxing die Perfekte Transzendenz einführte, blieb es bei leeren Worten, wenn es darum ging, die alten Missstände zu beseitigen. Danach hatten sie endlich die Macht, sie mit Gewalt auszumerzen.

Ein Mädchen mit einer Großkopfpuppenmaske, deren eine Hälfte strahlend lächelt, während die andere weint. Tag für Tag wartete sie auf ihren Vater, Nacht für Nacht weinte sie in ihr Kissen. Vielleicht tränkten ihre Tränen eine Seite der Maske und verliehen ihr diesen seltsamen Ausdruck aus Freude und Trauer. Ihr Vater wollte sie fern von der Gewalt des Wulin halten und hoffte, dass sie ein friedliches, glückliches Leben führen würde. Vor seinem Tod hinterließ er einen Brief, in dem er sie vor den Verlockungen böser Geister warnte … Doch er erreichte sie nie. Ohne ihren Vater hatte sie kein Zuhause mehr. Sie vertraute den maskierten Mitgliedern der Fadenbinder-Sekte und glaubte, sie könnten ihr helfen, ihn zu finden. Stattdessen unterzogen sie sie der Transzendenz und setzten ihr die Maske auf, die sie nie wieder ablegen sollte. Noch immer sucht sie nach ihrem Vater. Gefunden hat sie aber nur Puppen, die ebenso einsam und hilflos sind wie sie selbst. Sie nennt sie „Freunde“. Gemeinsam halten sie Vorbeiziehende auf und suchen nach Spuren ihrer Angehörigen. Wer ihr etwas antun will, muss zuerst an ihren „Freunden“ vorbei.

Puppen in Gestalt von Dorfältesten, deren Köpfe von einem unheimlichen grünen Leuchten umgeben sind. Sobald sie jemanden sehen, reißen sie sich die Köpfe ab und schmettern sie zu Boden. Kurz darauf zerbersten diese und setzen eine gewaltige Giftwolke frei. Anfangs wehrten sich die Ältesten entschieden dagegen, die Ahnenhalle in einen Tempel der Herrin umzuwandeln. Jeden, der es vorschlug, beschuldigten sie, die Ahnen zu verraten. Als immer mehr Holzpuppen das Dorf bevölkerten, wurden ihre Einwände leiser. Schließlich begannen sie sogar, die roten Blumen anzulegen, die der Herold ihnen geschenkt hatte, bevor sie sich schlafen legten.

Vollständige Puppen in Frauengestalt, geschmeidig und flink. Sie sind feiner gearbeitet und bestehen aus leichteren Materialien als die Puppen im Dorf. Als würden Fäden sie lenken, verdrehen sie Rumpf und Glieder in unmögliche Winkel und führen unvermittelt tödliche Schläge aus. Die Puppenbauer raubten dem Bewusstsein, das sie in diese Körper übertrugen, fast alle Erinnerungen, Gefühle und Menschlichkeit. Geblieben sind nur der Instinkt zum Töten und die Überzeugung, als Waffe geboren worden zu sein.

Baishan-Schülerinnen, die mit zwei Dolchen kämpfen und sich leichtfüßig und flink bewegen. Sie winden sich an ihre Gegner heran und lassen eine Flut von Stichen auf sie niedergehen. Versuche nicht, mit ihrer Schnelligkeit mitzuhalten, sondern warte auf eine Lücke am Ende ihrer Angriffe. Ihre großen Schwestern stritten lange darüber, ob die Perfekte Transzendenz eine finstere Kunst oder ein Segen sei. Die jüngeren Schülerinnen sahen es einfacher: Wenn es niemand mit Gewissheit sagen konnte, warum sollten sie es nicht selbst versuchen? Wie … konnte es nur so weit kommen?

Puppen in Gelehrtengewändern. In ihren Händen halten sie keine Bücher der Weisen, und über ihre Lippen kommen keine Worte der Tugend. Nur Chaotische Flammen strömen aus ihren Mündern, bereit, alles für die Herrin zu verbrennen. Nach mehr als einem Jahrzehnt mühevollen Studiums verließen diese Gelehrten aus einfachen Verhältnissen ihr Dorf und erkannten allmählich die Wahrheit: Mächtige Familien kontrollierten jeden Weg zu Rang und Ansehen. An den Tafeln der Reichen waren ihre hochfliegenden Ziele kaum mehr als ein Anlass zum Spott. Verzweifelt kehrten sie ins Dorf zurück und verehrten die Herrin Tag und Nacht. Selbst im Traum sehnten sie sich danach, dass sie ein reinigendes Feuer herabsenden und die Ungerechtigkeit der Welt niederbrennen möge.

Transzendierte Feuerbogenschützen des Mandats, die plötzlich einen Regen aus Feuerpfeilen entfesseln und den Boden in ein Flammenmeer verwandeln können. Bei Feuerangriffen ist der richtige Zeitpunkt entscheidend: Man muss den günstigen Wind nutzen und auf trockene Bedingungen warten. Feuerbogenschützen lesen die Lage, erkennen eine Gelegenheit und ergreifen sie. Als das Mandat in innere Streitigkeiten verfiel, war es daher kein Wunder, dass sie sofort auf die Seite jener wechselten, die die Perfekte Transzendenz durchlaufen hatten.

Puppen in Gestalt alter Männer, deren Gesichter vor Qual verzerrt sind. Vielleicht ging etwas schief, als das Bewusstsein der Dorfbewohner in sie übertragen wurde. Bevor das Dorf dem Verfall anheimfiel, stritten seine Bewohner oft darüber, wer die Maskenwanderer vertrieben hatte. Manche schrieben es den Helden des Mandats zu, andere sagten, die Herrin habe sie beschützt. Die friedliebenden Alten griffen dann stets ein: Die Herrin habe die Helden des Mandats geschickt, um sie alle zu retten. Mit der Zeit zogen immer mehr Puppen durch das Dorf, während immer weniger Bewohner wach blieben. Nun erscheinen selbst beim erbittertsten Streit nur noch groteske Puppen, um zu schlichten. Sie reißen sich die Köpfe ab und schleudern sie nach den Streitenden.

Mönche des Kuye-Tempels, die der Transzendenz unterzogen wurden und nun im Sha-Chi-Turm Wache halten. Tag für Tag ergießt sich glühend heißes, flüssiges Eisen über ihre Körper. Doch sie bleiben reglos, als seien sie ein Teil des Stahlturms selbst geworden. Dringen Lebende ein, treibt das Sha-Chi sie zum Handeln. Dann entfesseln sie jene Fausttechniken zur Dämonenbezwingung, die sie einst übten. In letzter Zeit wurde Pangzhen von seltsamen Erscheinungen heimgesucht. Zuerst kam es zu dem Vorfall im Anwesen der Trugbilder, dann breitete sich die Schlafkrankheit aus. Als Gläubige von seltsamen Geräuschen aus dem Sha-Chi-Turm berichteten, verließen die Mönche den Kuye-Tempel, um deren Ursprung zu untersuchen.

Mönche des Kuye-Tempels, deren Körper wie aus Gold gegossen wirken. Ihre Säbel glänzen kalt. Eisenringe säumen die Klingenrücken und klirren bei jedem Schwung. Nachdem man sie der Transzendenz unterzogen hatte, vertrieben sie mit dem letzten Rest ihres Verstandes jene, die den Eingriff vorgenommen hatten. Dann schlossen sie sich selbst im Sha-Chi-Turm ein.

Das sengende Sha-Chi im großen Turm hat diese Mönche zu lebenden „Goldmännern“ geschmiedet. Wenn sie ihre Kunst einsetzen, wird ihr Fleisch wie rotes Gold, unempfindlich gegen Klingen und Speere. Ihre Fäuste schlagen mit unvergleichlicher Wucht zu. Doch Angriffe mit schweren Waffen wie Großäxten können ihre Haltung stören und ihr schützendes Sha-Chi durchbrechen.

Mörder der Fadenbinder mit einer Großkopfpuppenmaske. Im Kampf schütteln sie ihre Rasseltrommeln, um ihre Gefährten zu stärken, und tanzen und lachen im Takt. Ihr Lachen klingt hohl und verzerrt, als würden sie einem bösen Geist zujubeln und zu ihm beten. Nach der Lehre der Fadenbinder waren Rasseltrommeln einst Ritualgegenstände, bevor sie zu Kinderspielzeug wurden. Diese Mörder glauben, dass Kinder mit ihren reinen Herzen besonders empfänglich für das Übernatürliche sind und die seltsame Kraft erwecken können, die in den Trommeln versiegelt ist. Deshalb nehmen sie jahrelang Mittel ein, durch die sich Körper und Geist in einen kindlichen Zustand zurückentwickeln. Ihre Rasseltrommeln haben tatsächlich eine gewisse seltsame Kraft erlangt. Sie selbst aber sind gebrechlich geworden und kaum noch zum Kampf geeignet. Zur Verteidigung bleibt ihnen nur ein waghalsiger Kopfstoß, bevor sie kehrtmachen und fliehen.

Wahnsinnige Frauen, die geschickt mit Dolchen umgehen und sich schnell und leichtfüßig bewegen. Im Blocken sind sie ungeübt und lassen sich selten auf einen direkten Schlagabtausch ein. Stattdessen weichen sie instinktiv zur Seite und schleudern in einem Augenblick mehrere Dolche. Diese Klingen waren vielleicht einst unter ihren Kopfkissen versteckt und dienten ausschließlich der Selbstverteidigung. Die Transzendenz hat all ihre Angst in Mordlust verwandelt, die sich gegen die Lebenden richtet.

Puppen, denen ein schlichtes, ehrliches Lächeln ins Gesicht geschnitzt wurde. Etwas anderes als lächeln können sie nicht mehr. Sie lächeln, wenn sie auf Feldrainen oder Steinwegen stürzen, sich mit Schlamm beschmieren und ihre hölzernen Körper Risse bekommen. Sie lächeln, wenn sie sich auf die Lebenden stürzen, als würden unsichtbare Fäden sie lenken.

Wächterinnen der Baishan-Sekte, die die Perfekte Transzendenz durchlaufen haben. Sie tragen kegelförmige Hüte und wallende violette Gewänder. Selbst mit ihren hohl gewordenen Gesichtern bleiben sie schnell und tödlich mit dem Schwert. Ihre Bewegungen gleichen einem Vogel, der über den Himmel schießt. Einst vertrauten sie ihren Mitschülerinnen so sehr, dass sie ihnen den Rücken zukehrten, überzeugt, zusammenzustehen. Doch die Klinge kam trotzdem von hinten. Vielleicht waren die Maskenwanderer vor ihnen nie die größte Gefahr.

Sängerinnenpuppen in schneeweißen Gewändern, ihr Haar so blass wie Reif. Mit scharfen Klauen und verdrehten Bewegungen fallen sie über die Lebenden her. Ihre einst schönen Stimmen sind zu durchdringenden Schreien geworden, die eine bittere Kälte tragen. Sie kann jedem, der sie hört, das Blut gefrieren lassen. Die Medizin, die sie davor bewahren sollte, zu Puppen zu werden, machte sie stattdessen zu Puppen unter fremder Kontrolle. Die Phantomkünste, der Gesang und der Tanz, mit denen sie einst ihren Lebensunterhalt verdienten, sind allesamt zu erbarmungslosen Mitteln des Tötens geworden.

Wilde Vögel mit zerzaustem Gefieder und faulender Haut. Seit sie sich von den Leichen jener ernähren, die durch Sha-Chi verwandelt wurden, sind sie unnatürlich groß geworden. Das Sha-Chi hat ihre Instinkte als Aasfresser verdorben und treibt sie dazu, die Lebenden anzugreifen. Sie hacken mit ihren Schnäbeln und reißen mit ihren Krallen, gierig nach frischem Fleisch.

Yang-Puppen mit Handkanonen aus einer Legierung. Ihre rechte Hand ist vollständig durch eine Schusswaffe ersetzt. Den Gegner zu vernichten, ist der einzige Sinn ihres Daseins. Sie erinnern an einen alten Freund von Soul. Nachdem dieser seinen rechten Arm verloren hatte, setzte auch er eine Kanone an dessen Stelle. Doch Souls alter Freund war ein Mensch aus Fleisch und Blut, mit Gefühlen und Ehre … Niemand sollte zu einer solchen Mordwaffe werden.

Schüler der Schwarzwasserbande, die sich der Transzendenz unterzogen, um sich besser im Wasser bewegen zu können. Neben Kiemenspalten entwickelten sie hervorquellende Augen, breite Mäuler, dicke Lippen und blaugrüne Schuppen. Sie sehen aus wie Fische. Dank dieser Veränderungen können sie sich geschickt unter Wasser verbergen und durch das Wasser entkommen. Mit grotesken Gebärden verspotten sie ihre Feinde, bevor sie ihre Gefährten zu einem gemeinsamen Angriff zusammenrufen. Inzwischen findet man diese Wesen in fast jedem größeren Teich. Selbst sie haben wohl vergessen, wie sie einst damit prahlten, dem Mandat zu helfen und die Welt von den Maskenwanderern zu befreien.

Unholde, die nach verbranntem Fleisch und Verwesung stinken. Ihre blauschwarzen Körper sind gegen die sengenden Chaotischen Flammen unempfindlich geworden. Verrenkten und verdrehten Leibes schleudern sie mit aller Kraft Flaschen brennenden Öls, jede von Chaotischen Flammen erfasst. Diese Unholde verehren jene Chaotische Flamme. In endlosem Wahnsinn verloren, finden sie nur in ihrem Feuer die Wärme und den Frieden wieder, die sie einst gemeinsam am Herd kannten.

Yang-Puppen mit Speer und Schild, umhüllt von einer gespenstisch violetten Aura. Ihre Schilde zeigen ein zorniges Gesicht mit weit aufgerissenem Maul, das ihre Gegner einschüchtern soll. Ihre Verteidigung steht fest wie eine Eisenmauer, und aus dem Schildmaul können Chaotische Flammen hervorbrechen. Ihre Speerkunst ist grausam und unberechenbar. Selbst wenn sich Risse über ihre Körper ziehen, weichen sie nicht zurück. Durch erbarmungslose Prüfungen ausgewählt und zu Waffen ausgebildet, haben sie die Gefühle aus ihrem menschlichen Leben längst verloren. Was von ihrem zerrütteten Bewusstsein bleibt, wird von einem einzigen, unerschütterlichen Glauben getragen: Wenn die Herrin herabsteigt, wird sie ihnen neue Körper schenken, mit denen sie die neue Welt betreten können.

Eine anmutige Musikerinnenpuppe, die eine Zither in den Armen hält. Unter ihren klaren, hellen Klängen verbirgt sich aber etwas Tödliches. Musik, die zum Töten bestimmt ist, kann nicht länger im Einklang bleiben. Deshalb wirft das Blocken ihrer blauen Schallwellen die nachhallenden Töne auf sie zurück. Als die Seuche durch Pangzhen zog, flohen die meisten ihrer Mitmusikerinnen. Sie hatten niemanden mehr, an den sie sich wenden konnten. Ein Mann hatte versprochen, sie abzuholen, damit sie gemeinsam fliehen könnten. Sie klammerten sich an die Zithern, von denen ihr Lebensunterhalt abhing, und warteten und warteten … Doch derjenige, nach dem sie sich sehnten, kam nie. Stattdessen ereilte sie die verbotene Kunst der Seelenversetzung.

Ein gesichtsloser Mann in violetten Gewändern prescht auf der Hauptstraße hinter seinen Zielen her. Er gehört zu den Auftragsmördern des Ordens und versteht sich darauf, seine Ziele aufzuspüren und zuzuschlagen, wenn ihre Wachsamkeit nachlässt. Aus der Ferne schießt er selbst im vollen Galopp mit tödlicher Präzision und stimmt seine Angriffe nahtlos mit denen seiner Gefährten ab. Im Nahkampf nutzt er den Schwung seines anstürmenden Pferdes, um seine Doppelklinge mit kraftvollen, weit ausholenden Hieben zu schwingen. Wer zu seiner Beute erklärt wurde, bemerkt ihn oft erst, wenn die Schüsse ihn schon niederstrecken. Selbst wenn sie irgendwie entkommen sollten, bedeutet das nur, dass die Jagd des Ordens gerade erst begonnen hat.

Schwebende Köpfe von Yin-Puppen, deren Gesichter zu grotesken Formen verzerrt sind. In ihren zertrümmerten Schädeln brennen unaufhörlich Chaotische Flammen. Die Schrecken der Dissonanz verbrannten ihre Körper und zwangen das darin gefangene Bewusstsein, etwas zu erblicken, das alles vernichten könnte. Seitdem sind sie für immer in Wahn und Verwirrung gefangen. Fast ohne Pause kreischen sie, verzweifelt darauf bedacht, den grauenhaften Abgrund, den sie einst erblickten, in den Geist jedes lebenden Menschen zu zwingen, dem sie begegnen.

Schattenattentäter der Fadenbinder-Sekte, die mit seltsamen, unberechenbaren Techniken kämpfen. Mal stützen sie ihre Klingen auf den Boden und gleiten dicht darüber vorwärts. Dann springen sie plötzlich in die Luft und stoßen mit ihren Zwillingsklingen aus verdrehten, unnatürlichen Winkeln zu. In Raserei geraten, reißen sie sich rücksichtslos das lange Schwert aus dem Scheitel und schlagen mit raschen, grausamen Hieben um sich. Sie polieren ihre Klingen mit dem Blut der Besiegten oder lassen ihr eigenes Blut in die Erde sickern.

Diebe mit grellbunten, lächelnden Masken. Sie gehen waghalsig vor und fordern ihre Gegner mit frechen Gesten heraus. Sie tragen mehrere Feuerdornen bei sich, die sie rasch hintereinander werfen, während sie ihre Feinde verspotten. Kurz nach dem Aufprall explodieren die Sprengkörper mit lautem Getöse und hinterlassen ein sengendes Flammenmeer.
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