Materialien für die Seelenschmiede · Phantom Blade Zero

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Blutschwurdolch

Der Dolch, den die Vier Äxte benutzten, als sie Blutsbrüderschaft schworen. Sie vertrauten ihn dem Pavillon des Wissens als Beweis für ihren Bund an. Die Vier Äxte waren im gesamten Wulin berüchtigt, von allen gefürchtet und verabscheut. Doch ihr Ruf beruhte auf Verleumdungen, die das Mandat nach einem einzigen Akt der Gerechtigkeit vor Jahren verbreitet hatte. Peng Meng, der Älteste der vier, wiederholte später denselben Fehler. Seine drei geschworenen Brüder wurden von Kämpfern des Mandats zu Tode gehackt, nur er allein entkam. Was ihm noch an Glauben an das Mandat geblieben war, starb an jenem Tag mit ihnen.

Schlangengalle: Grün

Eine unerträglich bittere Schlangengallenblase, aus der langsam bittere Galle sickert. Ihre Herrin fürchtet Einsamkeit, Schmerz und das Vergessen. Sie muss die fehlenden Teile rasch finden und an ihre Seite zurückkehren.

Faust-Fragment: Kern

Ein Faustfragment aus den Panzerhandschuhen des Eisendämons, das noch immer unbeugsamen Kampfgeist in sich trägt. Diese Fäuste wurden nur gegen würdige Gegner erhoben, um diejenigen zu beschützen, die es wert waren, beschützt zu werden.

Lodernder Löwenkopf

Ein Löwenkopf zum Üben, der nur aus einem Eisengestell besteht und durch den Mechanismus einer Feuerwaffe zusätzlich beschwert wird. Er trägt weder Bemalung noch Bronzeplatten, geschweige denn eine leuchtende Löwenmähne. Erst wer mit diesem schweren, kalten Eisengestell die Majestät und den Geist eines lodernden Löwen zum Leben erweckt, hat die Kunst des Löwentanzes wahrhaft gemeistert.

Schlangengiftbeutel: Schwarz

Ein angeschwollener Giftbeutel. Was in ihm brodelt, ist nicht bloß Gift, sondern die Qual, weder leben noch sterben zu können.

Schlangenrassel: Rot

Ein abgebrochenes Schwanzglied, das noch immer zittert und ein leises, verzweifeltes Rasseln von sich gibt – als flehte es um jemandes willen.

Bronzeessenz

Eine Gruppe von Wulin-Wanderern entführte den Sohn und die Tochter des Schmieds und zwang ihn, einen Gegenstand zu schmieden, der ein „Herz“ ersetzen konnte. Der Schmied konnte einen solchen Gegenstand nicht schmieden und bat einen ihm bekannten Daoisten um Rat. Doch auch dieser wusste keine Antwort. Am folgenden Abend kehrte der Daoist von der Reise gezeichnet zurück, begleitet vom Sohn und der Tochter des Schmieds. Er hatte sie befreit. Der Schmied dankte ihm überschwänglich und floh noch in derselben Nacht mit seinen Kindern. Alle halbfertigen Stücke, die er unter Zwang angefertigt hatte, warf er tief ins Ofenfeuer.

Verweilende Fäden des Herolds

Material zum Seelenschmieden von ABGRUNDGLOCKE.

Fragment des Fanatikers: Fixierung

Ein Fragment, geboren aus hoffnungslosem Warten. Diese Sehnsucht hatte sich bis ins Mark verwurzelt und breitete sich noch in den Knochen aus, als das Fleisch längst verrottet war.

Sutra des Kuye-Tempels

Ein Sutra, das über viele Jahre den Duft von Sandelholz angenommen hat. Seine Seiten enthalten Meister Bi Hais sorgfältige Anmerkungen zu jeder einzelnen Zeile sowie mehrere Seiten mit Gedanken des Daoisten Bi Di. Seine Lehre lässt sich so zusammenfassen: Leidende retten und die Menschen zum Guten führen. Acht einfache Worte, leicht gesagt, doch schwer in die Tat umzusetzen.

Verstärkte Bogensehne

Noch heute vermischen manche Tiersehnen mit Hanf, drehen sie zu Schnüren und wachsen und trocknen sie dann wiederholt im Schatten, um Bogensehnen herzustellen. Die Kunst der älteren Bogenschützengeneration, Bogensehnen herzustellen, ist nicht verloren gegangen.