Monster · Phantom Blade Zero · Seite 2
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Schüler der Schwarzwasserbande, die Eistechniken mit der Transzendenz verbinden. Sie führen Halbmondsicheln, die bei jedem Schwung bittere Kälte hinter sich herziehen. Geschickt verbergen sie ihre Anwesenheit im Schnee und warten auf die Gelegenheit, ihre Beute aus dem Hinterhalt anzugreifen. Einst waren sie begeisterte Eisfischer, die Jahre in eisigen Gewässern verbrachten. Nun sind sie zu furchterregenden Jägern im Schnee geworden. Schlage mit dem Loong-Dreizack auf den Schnee, um ihre Tarnung zu brechen und sie sichtbar zu machen.

Huangxings persönliche Elitewachen tragen Schwarz und führen breite, schwere Klingen. Ihre Techniken sind wild und überwältigend. Mit bloßer Kraft brechen sie durch die Geschicklichkeit ihrer Gegner. Sie bewegen sich wie Geister, verschwinden im Nu und tauchen erst wieder auf, wenn ihre Klingen bereits auf die Köpfe ihrer Gegner niederfahren. Von Natur aus sind sie ehrlich und umgänglich und begegnen anderen selten mit Härte. Zehn Jahre lang dienten sie dem Pfad der Rechtschaffenheit und blieben doch weitgehend unbekannt. Redegewandte Opportunisten hingegen strichen die Verdienste und das Lob ein. Längst hatten sie sich daran gewöhnt. Bis jene Gefährten, mit denen sie Kämpfe auf Leben und Tod bestanden hatten, einer nach dem anderen an Wunden und Krankheiten starben, während sie auf Verstärkung warteten, die nie kam.

Yang-Puppen mit schweren Hellebarden und scharfen Klingen statt Füßen. Diese gleiten über den Boden wie über Eis und lassen sie gleitend und wirbelnd plötzlich angreifen. Dabei treiben sie die bis in die Knochen dringende Kälte, die sich an ihren Hellebarden gesammelt hat, in ihre Gegner. Sie alle entschieden sich freiwillig dafür, zu Puppen zu werden. Ihre Körper aus Fleisch und Blut waren im Kampf für die Herrin bereits zugrunde gerichtet worden. Also warfen sie sie ab und setzten das Töten mit unerschütterlicher Hingabe in kalten Hüllen fort, die niemals bluten oder ermüden.

Wahnsinnige in roten Gewändern, die entsetzliche Großklingen tragen. Ihre Körper wirken hager und gebeugt, doch wenn sie diese schweren Waffen schwingen, entfesseln sie eine unheimliche Kraft. Jeder Hieb zerreißt die Luft. In ihren Angriffen liegen weder Form noch Disziplin, nur der wilde Drang, alles Lebendige vor ihnen zu zermalmen. Auf das Mandat war kein Verlass. Ebenso wenig auf Familie, Freunde, Geliebte, Götter oder Buddhas. Also legten sie sich auf den Transzendenztisch. Sie hofften, sich allein mit ihren Händen und einer Klinge einen Weg durch diese hoffnungslose Welt zu bahnen.

Schüler der Schwarzwasserbande mit Kraken um den Hals. Ihre Tritte sind wild und brutal. Sie tragen eigens angefertigte Sprenggeschosse. Sobald ein Ziel getroffen wird, fächern sich Blitze auf, lähmen seine Glieder augenblicklich und halten es an Ort und Stelle fest. Die Nachricht vom Wüten der Maskenwanderer brachte ihr Blut in Wallung. Mit der Transzendenz und selbst gefertigter Munition wollten sie die Maskenwanderer vollständig vernichten.

Elitekämpfer unter Huangxing. Schwarze Eisenmasken mit Goldlinien verbergen ihre Gesichter. Über ihren Rüstungen tragen sie braune Pelze, mit denen sie auf ihren Wegen durch die Berge mit Gras und Bäumen verschmelzen. Sie beherrschen Bogen und Schwert. Bringen ihre Pfeile die Beute nicht zu Fall, rücken sie näher und gehen zum Nahkampf über. Einst gehörten sie zum Mandat. Von dessen Heuchelei angewidert, hatten sie sich längst aufs Land zurückgezogen. Als Huangxing sie zurückrief, durchliefen sie mit ihm die Perfekte Transzendenz. Sie hofften, ihm zu helfen, die Gerechtigkeit zu wahren und jede Verderbnis und Ungerechtigkeit auszurotten … Die Pfeile, die einst Hasen und Wildgänse erlegten, haben nun lebende Menschen im Blick.

Rot gekleidete Schüler des Pfads der Rechtschaffenheit, die die Techniken der Sekte des Scharlachmessers mit der Perfekten Transzendenz verbinden. Mit Blut als Katalysator entfesseln sie unter donnerndem Gebrüll blutrotes Sha-Chi. Es versetzt nahe Kämpfer, die die Perfekte Transzendenz durchlaufen haben, in Raserei. Einige weniger begabte Schwertkämpfer und solche, die erst spät mit der Kampfkunst begonnen hatten, fürchteten, die Perfekte Transzendenz allein würde nicht genügen, um sich von ihresgleichen abzuheben. Stattdessen wandten sie sich diesen Techniken zu und gewannen so größere Kraft und eine eigene Gefolgschaft. Als die entweichende Blutaura ihre Kleider rot zu färben begann, wechselten sie einfach zu karmesinroten Gewändern. Den Blutgestank können sie jedoch nicht verbergen.

Löwentanzlehrlinge mit Löwenköpfen, deren Kampfkunst aus den Bewegungen des Löwentanzes hervorging. Im Kampf springen und stürmen sie in Gestalt eines Glück verheißenden Löwen umher. Plötzlich können sie wie wilde Bestien Flammen aus seinem Maul speien. Der Löwentanz soll den Geist des Tänzers in den eines Löwen verwandeln. Die Transzendenz sperrt diesen Geist stattdessen unter dem Löwenkopf ein und richtet ihn aufs Töten. Während ihr Geist allmählich verkümmert, schrumpfen auch ihre Körper. Im Kampf verlieren sie oft die Orientierung und geraten durcheinander. Manchmal können sie Freund und Feind nicht mehr unterscheiden und greifen ihre eigenen Gefährten an.

Mönche des Kuye-Tempels, die nun nur noch als Wächter des Sha-Chi-Turms dienen. Ihre verwitterten Mönchsstäbe, mit denen Kriegermönche einst ihre Gegner bezwangen, sind im Lauf der Jahre dunkel und abgenutzt geworden. Jetzt führen sie mit brutaler Kraft Hiebe, Schwünge, Stöße und weite Schläge gegen jeden lebenden Eindringling aus. Erst als das Sha-Chi sie verschlang, erkannten sie die Wahrheit: Jeder ungewisse Hinweis, dem sie gefolgt waren, gehörte zu einer Falle, die sie in den Turm locken sollte.

Heiler mit blutbefleckten Masken. Anstelle ihrer Arme tragen sie Ranken, mit denen sie Schülerinnen Sha-Chi und Lebenskraft entziehen, um sich selbst und Maskenwanderer zu heilen. Nur den Lebenden können sie nicht mehr helfen. Haben sie ihre Arme abgetrennt, um die Transzendenz zu durchlaufen, oder suchten sie nach der Transzendenz, um sich nach dem Verlust ihrer Arme zu verbessern? Sie haben es vergessen, und es kümmert sie nicht mehr. Diese Heiler haben ihr Herz verloren und sich der Süße von Blut und Lebenskraft hingegeben.

Berittene Banditen mit langstieligen Säbeln, Rundschilden und Langbögen. Vom Pferderücken aus bedrängen sie ihre Gegner mit brutalen Hieben und können selbst im Galopp rasch mehrere Pfeile abschießen. Auch ohne Pferd können sie sich mit ihren Waffen verteidigen. Dabei kämpfen sie genauso brutal und ungeschliffen wie die geschickteren Banditen. Wie ihr Anführer beneideten sie die Schüler des Mandats, die zu Pferd durch die Berge patrouillierten. Sie glaubten, ein Pferd würde auch ihr eigenes Ansehen steigern. Immer wieder stahlen sie Pferde von Karawanen und Poststationen. Mit ihren neuen Reittieren wurden ihre Überfälle und Raubzüge erfolgreicher als je zuvor.

Puppen in Gestalt von Dorffrauen mit fein geschnitzten Gesichtern. Vor etwa zwei Jahren tauchten sie hin und wieder im Dorf auf. Damals waren sie weder so beschädigt noch so unheimlich, und sie stürzten sich auch nicht auf die Lebenden, um sie zu kratzen. Die meisten Erwachsenen machten einen weiten Bogen um diese seltsamen Wesen. Neugierige Kinder hingegen scharten sich um sie und riefen manchmal lachend: „Dorfschönheit!“ Und manchmal hob die Dorfschönheit eine Hand und tätschelte einem Kind den Kopf.

Schattenwächter-Musketiere des Ordens, die sich häufig an hohen Dachvorsprüngen und auf Dächern verbergen. Ihre Waffen haben eine außergewöhnliche Reichweite. Damit schalten sie Gegner aus großer Entfernung mit präzisen Schüssen aus oder nehmen sie nach kurzem Zielen mit raschen Schussfolgen unter konzentriertes Feuer. Anders als ihre auf den Nahkampf bedachten Gefährten besitzen diese im Schatten lauernden Auftragsmörder weit mehr Geduld und Skrupellosigkeit. Schweigend warten sie auf den richtigen Augenblick und ziehen dann mit tödlicher Präzision den Abzug.

Bombenträger, die durch den Sha-Chi-Turm streifen und nach etwas suchen, das ihr aufwallendes Sha-Chi unterdrücken könnte. Die gewaltigen Bomben auf ihren Rücken machen jeden Schritt schwer. Doch sobald sie einen Feind sehen, treibt das Sha-Chi sie zur Verfolgung, um mit ihm gemeinsam unterzugehen. Feuerangriffe können ihre Bomben vorzeitig zur Explosion bringen. Einst gehörten sie der Himmelsdonner-Sekte an und rühmten sich ihres Erfindungsgeists. Insgeheim verspotteten sie Schwertkämpfer, die nichts von Schießpulver und ausgeklügelten Maschinen verstanden. In ihren Bomben konnten sie sowohl Schießpulver als auch Sha-Chi speichern … Als die Schattenseiten der Transzendenz sichtbar wurden, war es bereits zu spät.

Unvollständige Yang-Puppen ohne Oberkörper und Kopf, nur mit Hüften und Beinen. Dennoch treten und trampeln sie um sich und stürmen blindlings voran. Kaum ein Rest Bewusstsein ist in ihnen verblieben. Nur der Überlebensinstinkt hält diese zerstörten Körper noch in Bewegung.

Unholde in zerlumpten gelben Gewändern, die grobe, mit Eisenspitzen besetzte Keulen schwingen. Sie springen hoch, um ihre Waffe mit voller Wucht niederfahren zu lassen, oder wirbeln sie in einer Folge brutaler Hiebe. Die gelben Gewänder kennzeichneten einst die Arbeiter des Dorfes: leicht zu erkennen und nach Belieben herumzukommandieren. Heute bellt ihnen niemand mehr Befehle zu. Nur das immer dunklere Rot auf ihren Masken zeugt von ihren zahllosen Gräueltaten.

Baishan-Späherinnen, die die Perfekte Transzendenz durchlaufen haben. Wild und tödlich setzen sie mächtige Beintechniken ein und bewegen sich wie der Wind in den Kampf hinein und wieder hinaus. Mit Handarmbrüsten bewaffnet, sind sie Meister der Scharmützel und schießen ihre Bolzen in dem Moment ab, in dem sie den Weg eines Feindes kreuzen oder sich in dessen toten Winkel schleichen. Die Perfekte Transzendenz mag verborgene Risiken bergen, doch Gefahr ist ihnen nicht fremd. Feindliche Reihen auskundschaften, Informationen überbringen, an Orte vordringen, von denen nur wenige zurückkehren … Jeder Schritt durch das Wulin ist voller Gefahren. Wenn sie nicht bereit sind, Risiken einzugehen, wie sollen sie dann die Baishan-Sekte schützen, die um ihr Überleben kämpft?

Schwertkämpfer, die die Perfekte Transzendenz durchlaufen haben. Sie sind flink auf den Beinen und erfahren im Umgang mit der Klinge. Ihre beiden Schwerter führen sie mit fließender Präzision, ein Schlag geht nahtlos in den nächsten über. Wenn sie durch die Luft wirbeln und sich überschlagen, zucken sie wie violette Blitze über den Himmel. Jede Bewegung ist tödlich. Sie hatten die wachsende Spannung im Lager gespürt, sie jedoch als gewöhnliche Streitigkeiten unter den Ihren abgetan. Selbst als die inneren Kämpfe um sie herum zunahmen, glaubten sie, dem Chaos entgehen zu können, solange sie sich selbst treu blieben. Erst als sie gewaltsam auf den Transzendenztisch gefesselt wurden, verstanden sie es endlich. In einer Welt, die bereits auseinanderfällt, kann niemand unberührt bleiben.

Kräftig gebaute Unholde, deren Glieder von mächtigem Sha-Chi durchströmt sind. Sie stürmen an vorderster Front und schwingen ihre Zwillingsäxte hemmungslos. Packt sie im Kampf der Hunger, saugen sie Blut und Lebenskraft aus ihrer Umgebung auf. Nicht einmal ihre Gefährten bleiben verschont. Einst waren sie die Stützen ihres Dorfes. Die Alten sparten ihnen das wenige Getreide und Fleisch auf. Als die Maskenwanderer kamen, standen sie mit ihren Äxten ganz vorn. Als man die Transzendenz anbot, meldeten sie sich zuerst. Mit der Zeit wurde das Fleisch der Dorfbewohner zur Nahrung, ohne die sie nicht mehr leben konnten.

Berittene Schattenwächter des Ordens stürmen auf der Hauptstraße frontal auf ihre Gegner zu. Mit Doppelklingen in den Händen stürmen sie ihren Gegnern voller Mordlust entgegen. Sie sind auf Frontalangriffe spezialisiert und nutzen den Schwung ihrer galoppierenden Pferde, um die Entfernung im Nu zu überwinden. Ihren Gegnern bleibt kaum eine Chance auszuweichen. Schattenwächter haben keine Namen, nur Decknamen. Die Gedankensiegel in ihren Körpern zwingen sie, dem Schattenfürsten bedingungslos zu dienen. Diesmal hat der neue Schattenfürst sie ausgesandt, um Soul abzufangen und zu töten. Sie werden nicht aufhören, bis eine der beiden Seiten tot ist.

Baishan-Wächterinnen, die die Perfekte Transzendenz durchlaufen haben. Mit einer schnellen Bewegung der Handgelenke wirbeln ihre Zwillingsdolche wie verstreute Blüten, während kurze Klingen zwischen den Schlagabtauschen wie Meteore aufblitzen. Ihre einst anmutigen, geschmeidigen Bewegungen sind geblieben, nun jedoch durch eine kühlere und entschlossenere Schärfe verfeinert. Sie erlebten die Unruhen der Baishan-Sekte, sahen die von Dugu Linghe verursachte Tragödie und wie Bi Taotao in der Krise die Führung übernahm. Der Weg zur Wiederherstellung der Sekte war lang und beschwerlich. Sie schworen, ihrer Sektenführerin beizustehen und die drei Säulen von Kunlun im Kampf gegen die Maskenwanderer zu unterstützen … Doch wohin sind die drei Säulen verschwunden? Und standen sie ihnen jemals ebenso zur Seite?

Erfahrene Banditen mit langstieligen Säbeln, Schilden und Langbögen. Keine dieser Waffen beherrschen sie meisterhaft, doch ihre Rücksichtslosigkeit genügt, um sich an allen dreien zu versuchen. Ihr grober, unorthodoxer Kampfstil kann überraschend brutal sein. Bietet sich eine Gelegenheit, ziehen sie ihre Bögen und schießen einen Pfeil ab. Lass dich von ihrem Spott nicht dazu verleiten, unbedacht vorzustürmen. Wenn sie mit ihren Säbeln auf die Schilde schlagen, ist das zugleich eine Herausforderung und ein Signal an ihre Gefährten, dich zu umringen. Denn was wären sie schon für „Meister“, wenn sie keine Schar von Gefolgsleuten hätten, mit der sie sich aufspielen könnten?

Schwertkämpfer in weißen Gewändern, einst für ihre anmutige, fließende Schwertkunst bekannt. Die Transzendenz machte sie schneller und stärker, aber auch grausamer und wahnsinniger. Sie umwickeln Hals und Oberkörper häufig mit Stoff, um die Zeichen der Transzendenz zu verbergen. Doch während ihre Gesichter nach und nach zu leeren Höhlen werden, lässt sich die Wahrheit nicht länger verbergen: Sie sind keine Menschen mehr.

Hagere, flinke Diebe, die einst geschickt Mauern erklommen und über Dächer liefen. Nun nutzen sie dieselben Fähigkeiten für Hinterhalte und um sich zu verbergen. Die Wurfmesser, die sie einst für ihre Einbrüche schärften, sind zu tödlichen Waffen geworden, die auf Kehlen zielen. Sie unterzogen sich einst der Transzendenz in der Hoffnung, reiche Haushalte auszurauben und armen Familien helfen zu können. Die komischen, lächelnden Masken auf ihren Gesichtern sollen zugleich das Sha-Chi unterdrücken und sie „harmlos“ wirken lassen. Doch am Ende verfielen sie dem Wahnsinn. Als die lächelnden Masken fleckig und schwarz wurden, ließen sie ihre Träger nur noch unheimlicher erscheinen.

Blau gewandete Lanzenkämpfer, deren Gesichter zu leeren Höhlen geworden sind. Mit gesenkten Speeren stürmen sie zu Pferd heran und legen die ganze Wucht des Galopps in jeden tödlichen Stoß. Wird ihr Ansturm durch einen Angriff gebremst, wenden sie ihre Pferde und schlagen zurück. So ist es schwer, an sie heranzukommen. Viele verdankten ihre blauen Gewänder eher ihren Beziehungen als ihrem Können. Doch mit den Gewändern kamen auch Scham und Unzufriedenheit … Manche wandten sich der Perfekten Transzendenz zu, in der Hoffnung, sich ihrer Stellung würdig zu erweisen.

Ein Mörder der Fadenbinder-Sekte mit einer Großkopfpuppenmaske. Das Lächeln auf der Maske wirkt neben der gewaltigen Klinge, die er führt, umso unheimlicher und furchterregender. Sie glauben abergläubisch an die Techniken der Zentralen Ebenen. Diese Masken sollen das Leben verlängern, das Böse abwehren und die Rückwirkungen der Transzendenz unterdrücken. Ebenso fest glauben sie, dass darstellende Künste und Akrobatik göttliche Macht in den Körper leiten können. Deshalb übernahmen sie deren Bewegungen in ihre Kampfkunst und entwickelten eine wilde, ungeordnete Schwertkunst, bei der Klingen wie Klauen und Reißzähne aufblitzen. Ob diese unorthodoxen Praktiken tatsächlich solche übernatürliche Macht besitzen, weiß niemand. Gewiss ist nur, dass ihre Körper nach und nach verkümmerten, bis sie kaum größer als Kinder waren.

Huangxings Elitewachen führen kurze Klingen und sind für ihre schnellen, unberechenbaren Schritte bekannt. Im Kampf schleudern sie Wurfmesser aus der Bewegung heraus. Mit Geheimkünsten können sie sich den Blicken entziehen und ohne Vorwarnung wieder auftauchen. Die Perfekte Transzendenz gab ihnen die nötige Kraft. Nie wieder würden sie sich von unfähigen Anführern aufhalten lassen, eitlen und korrupten Menschen schmeicheln oder Heuchlern, die ihre Macht missbrauchten, ihren Wert beweisen müssen. Also legten sie glänzende goldene Masken an und beschlossen, die Verderbtheit ein für alle Mal aus dem Pfad der Rechtschaffenheit zu reißen.

Schüler der Schwarzwasserbande, die für das Angeln leben. Im Kampf ziehen sie mit ihren Angelruten allerlei Unrat aus dem Wasser und schleudern ihn auf ihre Gegner. Ursprünglich traten sie der Schwarzwasserbande nur bei, um Zugang zu ihren hervorragenden Fischgründen zu erhalten. Später begeisterten sie sich jedoch für die Idee, mit ihren durch die Transzendenz veränderten Körpern dem Pfad der Rechtschaffenheit zu dienen. Wäre alles anders gekommen, säßen sie vielleicht immer noch an Bord ihres ramponierten kleinen Bootes, würden ihre Tage mit Angeln und Garnelenfang verbringen und bei Gelegenheit ein paar Gläschen trinken.

Diese Unholde tragen grobe Speere mit Widerhaken und streifen um Lagerfeuer. Scheitert ein direkter Angriff, entzünden sie ihre Speerspitzen und greifen mit brennenden Klingen an. Sie sind gefährlicher als die anderen blau gekleideten Unholde. Um stärker zu werden und sich besser schützen zu können, gaben sie bei der Transzendenz mehr auf als die anderen.

Diebe, die von Giftnebel umhüllt sind. Auch ihre Wurfmesser sind mit demselben Gift bestrichen. Sie nutzen das Wasser als Versteck und warten auf die Gelegenheit, aus dem Hinterhalt zuzuschlagen. Vor Jahren ging ein Diebstahl schief. Auf ihrer panischen Flucht stürzten sie in stehendes, verseuchtes Wasser. Eine seltsame Krankheit befiel sie und ließ ihre Körper verfaulen und giftig werden. Die Transzendenz konnte die Fäulnis in ihren Organen nicht aufhalten. Doch wenigstens spüren sie die Schmerzen nicht mehr. Unter ihren lächerlich lächelnden Masken bleiben nun kaum mehr als verrottende, wahnsinnige Körper.

Unholde, die zerbrochene Steine als Waffen einsetzen. Da sie wissen, dass sie einen Feind nicht im offenen Kampf überwältigen können, verstecken sie sich hinter anderen und warten auf ihre Gelegenheit. Ihr Wurf ist ungenau, doch ein Angriff von hinten kann trotzdem gefährlich werden. Mit der List und Zähigkeit von Unkraut überlebten sie Hunger und Prügel. Die Kindheit, in der sie spielerisch Steine durch die Dorfgassen warfen, ist längst vergangen. Vielleicht war ihr letzter Rest Unschuld die Hoffnung, durch Transzendenz doch noch etwas aus sich machen zu können.

Ein Mörder der Fadenbinder-Sekte mit einer Großkopfpuppenmaske. Das stählerne Windrad in seinen Händen dreht sich von selbst. Oft hält er es kopfüber vor sich und nutzt seinen Schwung für weite Hiebe und Schnitte. Seine Bewegungen gleichen denen eines Kindes. Er hüpft und huscht umher und summt gelegentlich undeutlich vor sich hin. Diese Mörder glauben fest daran, dass Kinder selbst für böse Gedanken nicht bestraft werden. Deshalb tragen sie seit Jahren die Masken, ahmen die Worte und Taten von Kindern nach und lassen Körper wie Geist verkümmern. Statt sich zu schämen, sind sie stolz darauf. Sie sind überzeugt, ihrer wiedergewonnenen Jugend einen Schritt näher zu sein.

Schlächter, die sich der Transzendenz unterzogen haben. Die Kupfermasken, die ihr Sha-Chi unterdrücken, hängen schief vor ihren Gesichtern. So können sie jederzeit ungehindert fressen. Mit ihren Eisenhaken ziehen sie entfernte Gegner in die Reichweite ihrer Hackbeile. Der Unrat, den sie erbrechen, hüllt sie in giftige Dämpfe. Wenn sie Fleischbrocken verschlingen, sammeln sie neue Kraft für ihren nächsten mörderischen Angriff. Wenn die Vorräte ausgehen, wird Menschenfleisch zur feinsten Speise. Doch inzwischen ist selbst das knapp. Nur noch ausgehungerte, rasende Hunde harren neben ihren Hackblöcken aus und warten auf ihren Anteil an den Resten und Knochen.

Transzendierte Speerkämpfer des Mandats, deren Gesichter zu leeren Höhlen geworden sind. Jeder Schwung, jede Abwehr, jeder Stoß und jeder Aufwärtshieb ist schnell und präzise. Wie schwer es doch ist, rechtschaffen zu bleiben. Niederlagen, Verletzungen, Angst, Erschöpfung … So viele Hindernisse trieben sie zu einer schnellen Lösung, in dem Glauben, damit ihr Schicksal wenden zu können.

Zarte, fein gearbeitete Sängerinnenpuppen. Von der Wange bis zum Hals klafft ein entsetzlicher Hohlraum. Er wurde von ihren verzweifelten Hilfeschreien aufgerissen, als man ihr Bewusstsein in ihnen einschloss. Ihre einst schönen Stimmen sind zu heiseren Schreien geworden. Immer wieder greifen sie an ihre Kehlen und finden nur die klaffende Leere. Von Verwirrung und Schmerz getrieben, fallen sie mit ihren Klauen über die Lebenden her. Sie versuchen, deren Kehlen aufzureißen und ihre verlorenen Stimmen aus dem warmen Fleisch darin zurückzuholen.

Unholde, die nach Verwesung stinken. Ihr Fleisch ist krankhaft blauschwarz, bis auf einen tief karmesinroten Fleck über dem Herzen. Mit zwei Äxten hacken sie wild um sich. In ihrer Raserei schneiden sie sich sogar die Handgelenke auf und verspritzen ihr giftiges Blut. Die meisten sind die zerschundenen Überreste fehlgeschlagener Transzendenzen, in die Schlucht geworfen und dem Verfall überlassen. Dann gelangten die Dorfbewohner an diese lebensrettenden roten Fäden und banden sie um ihre Körper und Masken. Auf unerklärliche Weise begannen die faulenden Leichen tatsächlich wieder, sich zu bewegen.

Wahnsinnige Frauen mit Flaschen voll Lampenöl. Ihre durch Transzendenz veränderten Hände fürchten das Feuer nicht mehr. So schleudern sie ungehindert Flammen um sich und verbrennen damit die Lebenden. Sie müssen nicht länger jeden Tropfen Lampenöl zählen. Die Fehlschläge der Transzendenz liefern mehr Brandöl, als sie je verbrauchen könnten – genug, um die Nacht in ein Flammenmeer zu verwandeln.

Elitekämpfer des Ordens in roten Gewändern. Ihre Doppelklingen sind mit einem besonderen Phosphorpulver behandelt. Ihre Hiebe reißen Fleisch auf und entzünden entlang der Wunden unheimliche grüne Phosphorflammen. Oft kämpfen sie an der Seite von Donnerbüchsen-Schattenwächtern. Mit Feuer aus der Ferne und Angriffen aus nächster Nähe überwältigen sie ihre Beute. Wer zwischen sie gerät, hat kaum Zeit zum Atemholen, bevor ihn die Strafe des Ordens in Phosphorflammen ereilt.

Unvollständige Yang-Puppen, die sich auf ihren Armen fortbewegen. Sie huschen auf unnatürliche Weise über den Boden, ehe sie sich auf ihre Feinde stürzen. Vielleicht gehörte das Bewusstsein, das in ihnen gefangen ist, einst Kampfkünstlern und verleiht ihnen diese Wildheit. Doch von ihrer Vergangenheit lässt sich nichts mehr zurückholen. Nun unterscheiden sie sich nicht mehr von rasenden Hunden.

Das Schießpulver der Himmelsdonner-Sekte war bereits verheerend. Doch einigen Schülern genügte es nicht. Sie mischten Gift hinein und machten es noch tödlicher. Mit der Zeit forderte das Gift seinen Tribut. Bei den am schwersten Betroffenen wurde die Haut grün, und eiternde Geschwüre überzogen ihre Körper. Verzweifelt auf der Suche nach Heilung verbanden sie die Transzendenz mit Gift. In den „Bomben“ auf ihren Rücken wollten sie sowohl Giftgas als auch Sha-Chi speichern. Am Ende machten sie sich selbst nur zu einer weiteren der „neuen Waffen“ der Himmelsdonner-Sekte.

Wahnsinnige, gehüllt in schmutzige weiße Gewänder. Rote Fäden durchziehen ihr grünschwarzes Fleisch und reichen bis hinauf zur Maske. Mit steifen, brutalen Bewegungen schwingen sie lange Hellebarden. Ein einziger schwungvoller Hieb stößt jeden zurück, der ihnen zu nahe kommt. Seit der Transzendenz verfaulen und zerfallen ihre Körper von Tag zu Tag … Die Vergangenheit, an der sie so verzweifelt festhalten wollten, schwindet mit ihnen: ein schützendes Dach über dem Kopf, eine Mahlzeit auf dem Herd, der Name eines Kindes … Nichts davon lässt sich zurückholen.

Hunde, die durch das Fressen verwesender Leichen Transzendierter verwildert sind. Ihr Fell ist stellenweise ausgefallen und legt zerfetztes, blutrotes Fleisch frei. Oft streifen sie in Rudeln umher, bewegen sich mit erschreckender Geschwindigkeit und stürzen sich unter wildem Gebell plötzlich aus dem Schatten hervor. Einst zerfleischten sie für ihre Herren Maskenwanderer. Später lernten sie, stattdessen ihre Herren zu zerfleischen.

Blau gewandete Speerkämpfer, deren Gesichter zu leeren Höhlen geworden sind. Einst befehligten sie die weiß gewandeten Schüler. Ihre Speerkunst war meisterhaft, jede Bewegung wohlüberlegt. Ein einziger gerader Stoß zur Kehle konnte ihren Schülern genug Stoff für zwei Wochen Übung geben. Als die Folgen der Perfekten Transzendenz immer schwerer wogen, wussten sie, dass ihre Tage gezählt waren. Sie beschlossen, nach Pangzhen zu ziehen und mit ihren veränderten Kräften so viele Maskenwanderer wie möglich zu töten. Auch hatten sie sich vorgenommen, ihrem Leben ein Ende zu setzen, bevor sie zu seelenlosen Hüllen wurden. Doch als sie ihre Speere gegen sich selbst richteten und die kalten Spitzen an ihren Kehlen spürten, zögerten einige für einen kurzen Augenblick …

Yin-Puppen mit Schwertern und Rundschilden aus Messing, die jede Schwäche ihrer Gegner erkennen. Geschickt lenken sie Angriffe mit dem Schild ab und kontern sofort mit ausgefeilten, vielseitigen Techniken. Als die Dorfbewohner diese Puppen zum ersten Mal mit Messingschwertern gegen Maskenwanderer kämpfen sahen, hielten sie es für ein Wunder. Die Waffen ähnelten rituellen Gerätschaften, und so glaubten sie, den Schutz der Herrin leibhaftig vor sich zu sehen. Sie ahnten nicht, dass in jeder Puppe das Bewusstsein eines Kämpfers des Mandats steckte, der jahrelang gegen Maskenwanderer gekämpft hatte … Das Wunder, das sie so dankbar verehrten, war nur ein Schauspiel, das die Puppenbauer inszeniert hatten.

Von Reif bedeckte Pulverfässer. Scharfe Eiszapfen überziehen ihre Köpfe und die gewaltigen Eisbomben auf ihren Rücken. Sha-Chi treibt sie dazu, blind auf alles Lebendige zuzustürmen. In einer Explosion tödlicher Kälte vernichten sie sich selbst und ihr Ziel. Werden sie von Feuer getroffen, gerät das Sha-Chi in ihrem Inneren augenblicklich außer Kontrolle und lässt sie explodieren. Einst versuchten sie, mit extremer Kälte die brennenden Qualen der Transzendenz zu unterdrücken. Am Ende drang die Kälte in ihre Knochen, und Sha-Chi verschlang ihren Verstand. Fleisch und Geist wurden in diesen eisigen Hüllen eingeschlossen.

Die Auftragsmörder des Ordens sind hervorragend ausgebildet und erbarmungslos effizient. Mit breiten Doppelklingen führen sie unerbittliche Angriffe aus, um ihre Gegner im Nahkampf zu überwältigen. Die Gesichter der Schattenwächter haben keinerlei Züge, nur schwarze, hohle Leere. Doch sie tragen keine Masken und teilen auch nicht den blutrünstigen Wahnsinn der Maskenwanderer. Sie sind kaum mehr als violette Schatten, die im Dunkeln lauern und spurlos kommen und gehen. In letzter Zeit scheinen diese Schatten jedoch immer häufiger im Wulin aufzutauchen.

Mönche des Kuye-Tempels, die der Transzendenz unterzogen wurden und nun nur noch als Wächter des Sha-Chi-Turms dienen. Ihre Waffen sind Neunringklingen, die mit ihren stählernen Körpern verschmolzen zu sein scheinen. Ihre großen Brüder hatten den Sha-Chi-Turm betreten, um ihn zu untersuchen, waren aber nicht zurückgekehrt. Das bereitete ihnen große Sorge. Der Turm war einst ein Ort der Transzendenz gewesen, und noch immer befanden sich viele seltsame Vorrichtungen darin. Wenn jemand mit bösen Absichten sie nutzte, könnten die Folgen verheerend sein … Beunruhigt betraten sie den Turm, um ihre Brüder zu suchen.

Elitekämpfer des „Ordens“. Sie tragen Kupferhelme und Rüstungen und führen Donnerbüchsen mit Tigerköpfen. Aus dem Maul des Tigers ragen drei Läufe, mit denen sie auch beim Ausweichen und in Bewegung rasche Schussfolgen abfeuern können. Ihre Feuerkraft ist gewaltig. Im Nahkampf schwingen sie ihre Schusswaffen wie schwere Hämmer und schlagen mit großer Wucht und Geschwindigkeit zu. Sie treten häufig zusammen mit den Wildfeuer-Schattenwächtern auf und decken deren Klingenangriffe mit ihrem Feuer, sodass ihre Beute kaum entkommen kann.
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