Bosse · Phantom Blade Zero · Seite 2

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Einäugiger Bogenschütze

Ein Bogenschütze, der sich auf der Insel östlich des Meigu-Sees verbirgt. Trotz seiner Verletzungen ist er noch immer ein Meister mit Bogen und Schwert. In der Bewegung bauschen sich seine Gewänder, im Stillstand bleibt seine Haltung fest. Doch eine seltsame Macht ist in seinen Körper eingedrungen. Zwischen ihm und seinem Bogen sind mehrere scharlachrote Karmesinaugen gewachsen. Ein Gedanke genügt, und blutrote Todesstrahlen durchbohren die Luft, ohne dass er die Sehne spannen muss. Dieser Meister der Federbogen-Sekte zog einst voller Ehrgeiz durch die Welt und jagte Maskenwanderer. Als er ins Lager zurückkehrte, fand er seine Mitschüler durch die Perfekte Transzendenz entstellt und in ihrem Wesen verändert vor. Sie wollten auch ihn dazu zwingen. Er kämpfte sich frei und brach auf, um Huangxing zu finden, eine Erklärung zu verlangen und ihn selbst um den Preis seines Lebens aufzuhalten. Ein Wulin, das von solchem Blutdurst verzehrt wurde, war nie die Zukunft, die er seiner Tochter versprochen hatte. Der Perfekten Transzendenz entkam er, nicht aber dem seltsamen Wesen, das tief in der Dissonanz lauerte. Die Karmesinaugen, die sich längst auf seinem Bogen verborgen hatten, beobachteten die Kraft in seinem Blut. Während er sich noch von seinen Verletzungen erholte, bohrten sie sich in sein Fleisch und seine Knochen. Er klammert sich an seinen letzten Atemzug und wartet auf jemanden, der sein Vertrauen verdient. Und auf jemanden, der ihm ein Ende setzt.

Zuo Shang

In seiner Jugend war Zuo Shang Souls engster Freund und wie dieser ein Adoptivsohn von Schattenfürst Mu. Außergewöhnlich begabt und von sanftem Wesen, besaß er eine für sein Alter ungewöhnliche Gelassenheit und dachte tiefgründiger als die meisten seiner Altersgenossen. Neben Souls Ungestüm und Ungezügeltheit wirkte Zuo Shang schon damals bemerkenswert gefestigt und besonnen. In seinen freien Stunden vertiefte sich Zuo Shang in Geheimberichte und bildete sich sein eigenes Urteil über die Geschehnisse im Wulin. Im Kampf waren er und Soul ebenbürtig. Seine Schritte waren leicht und flink, seine Schwertführung anmutig und präzise. Selbst mit einem hölzernen Übungsschwert bewegte er sich wie vom Wind getragen, fließend wie die Wolken. Von ihren gemeinsamen Tagen auf der Straße bis zur Ausbildung Seite an Seite im Orden hatten Zuo Shang und Soul einander in ihren schwächsten Momenten erlebt und einander heranwachsen sehen. Mit den Jahren wurde ihre Bindung nur tiefer … Wer hätte ahnen können, dass sie eines Tages die Klingen gegeneinander richten würden?

Yuzan, Musikerinnenpuppe Nr. 3

Sie besiegen Meister Bi Yuan von der Tianxuan-Sekte und Meister Bi Hai vom Kuye-Tempel. Im Haus neben dem Wrack des mechanischen Monsters, angreifen Sie die Überreste, die gegen das Monster kämpfen. Dann steigen Sie von Brunnen der drei Puppen ab.

Chang Hong, der Donner-Lanzenkämpfer

Die Verstrickungen des Wulin sollten auf die Weise des Wulin gelöst werden. Wie soll man erkennen, was wirklich im Herzen seines Gegners liegt, wenn man nicht alles gibt? Chang Hong ruft sein geliebtes Pferd. Ein Schwung seines Speers bewegt Wind und Wolken, und Blitze antworten. Reiter und Pferd bewegen sich wie eins. Unter donnernden Hufen stürmen sie voran. Sein Speer fährt herab und treibt Blitze in die Erde. Sie winden sich wie silberne Schlangen über den Boden und lassen dem Gegner kaum Raum zum Ausweichen. Im Schlagabtausch prallen Blitze und Klingenschatten immer wieder aufeinander, bis Souls Dolch an Chang Hongs Hals liegt. Obwohl er besiegt ist, spürt Chang Hong, wie eine Last von seinem Herzen fällt. Dies ist noch immer der Soul, den er kennt, mit unvermindertem Kampfgeist. In diesem Kampf hat Soul bewiesen, dass er entschlossen ist, alles allein zu tragen. Es gibt nichts mehr zu sagen. Chang Hong verabschiedet sich von seinem alten Freund, schultert seinen Speer und steigt auf sein Pferd. Unter Wiehern und rollendem Donner reitet er davon. Die Schwere in seinem Herzen ist verflogen.

Leng Tu, Herold des Schleiers

Er nahm den Namen „Leng Tu“ an, kleidete sich wie „Leng Tu“ und wurde schließlich in jeder Hinsicht zu „Leng Tu“, noch grausamer und wahnsinniger als das Original. Anfangs musste er nur Leng Tus Worte und Verhalten nachahmen. Doch jede Lüge erforderte eine weitere, um sie zu vertuschen, und als die Tarnung nicht mehr standhielt, blieb ihm nichts anderes übrig, als alle zum Schweigen zu bringen, die den wahren Leng Tu kannten. Lügen und Blut häuften sich. Grausamkeit wurde zur Gewohnheit, und die Maske wurde zu seinem wahren Gesicht. Mit dieser Grausamkeit wollte er der Herrin des Schleiers gefallen. Die Herrin, die er verehrt, ist kaltherzig und erfreut sich am Leid anderer. Was keinem Zweck dient, ist für sie nutzlos. Kann er sie nicht zufriedenstellen, hat er keinen Wert und könnte jederzeit fallengelassen werden. Er wird niemals zulassen, dass er nutzlos wird. Die Viper der sieben Gifte hatte dieses Leid einst nur zu gut kennengelernt. In jenem lichtlosen Gefängnis aus Illusionen wurden all sein Talent, seine Güte und seine Treue zu nichts zermalmt. Er konnte sich nur durch endlose Qualen am Leben festklammern, gänzlich der Gnade anderer ausgeliefert. Nun ist er durch und durch „Leng Tu“. Er verbreitet die falschen Lehren der Herrin des Schleiers und führt Puppenexperimente an zahllosen Kampfkünstlern des Wulin und gewöhnlichen Menschen durch. Er genießt ihren verzweifelten Kampf in den Puppen und will, dass sie leiden, wie einst die Viper der sieben Gifte litt. Er vertauschte sogar Stillgift und Schweigegift und vergiftete damit Lei Dang vom Orden. Im Namen „Leng Tus“ wiederholte er so dieselbe Intrige, die einst die Viper der sieben Gifte vernichtet hatte. Trotz all seiner Sünden gibt er der Herrin des Schleiers alles, was er hat, solange diese Sünden ihr dienen. Vielleicht war die Viper der sieben Gifte dazu bestimmt, dieses schreckliche Schicksal zu erleiden. Wenn nicht, wer sonst hätte dieser Gläubige, der zu Füßen der Herrin des Schleiers kriecht, werden können?

Der Puppenplünderer

Eine Puppe, die unter dem Karmesin-Anwesen eingesperrt ist. Fleisch und Klingen, die aus ihrem Körper ragen, sind unentwirrbar miteinander verwachsen. Ein Großschwert durchbohrt ihre Wirbelsäule, und eine gewaltige Sense aus einer Metalllegierung ersetzt ihren linken Arm. Inmitten dieses entstellten Fleisches sitzt ein filigraner Kristallaugapfel, der hier grotesk fehl am Platz wirkt. Er ist einer der beiden Kristallaugäpfel, mit denen sich Puppe Nr. 99 erwecken lässt. Beim Anblick von allem, was lebt, schwingt der Plünderer seine Sense in wilden Hieben und rollt seinen massigen Körper nach vorne, um seine Beute zu zermalmen. Seine Bewegungen sind langsam und unbeholfen, ohne jede Technik. Dennoch strömt Sha-Chi aus ihm hervor. Er ist ein Versuchsobjekt des Herolds, geschaffen aus den Überresten eines stämmigen Muskelmannes mithilfe von Puppentechniken und den Künsten der Fadenbinder. Doch das Experiment geriet außer Kontrolle: Der Körper schwoll an und verformte sich unaufhaltsam. Keine noch so große Zahl an Masken konnte das in ihm tobende Sha-Chi bändigen. Selbst ein Großschwert, das seinen Leib durchbohrte, vermochte ihn nicht zu töten. Also sperrte der Herold ihn unter dem Karmesin-Anwesen ein, um dort ausrangierte Puppen und unerwünschte Anhänger des Pfads der Rechtschaffenheit zu beseitigen. Vielleicht weil die Menschen aus dem Wulin noch immer ihre Lebenskraft in sich tragen, hat der Plünderer einen besonderen Hunger nach ihnen entwickelt.

Der Brecher, welterschütternde Form

Erst als die Säge heruntergeschlagen wird, zeigt sich die Wahrheit: Der Brecher hat keinen Kopf. Die Sehnen und Blutgefäße in seinem Hals winden sich wie die Ringe eines alten Baumes. Das Fleisch zuckt, als suche es nach dem Kopf, den er vor langer Zeit verloren hat. Ohne die Kontrolle der Säge wird der Brecher nur noch wilder. Sha-Chi brodelt durch seinen Körper, seine Haut glüht rot, und schwarzer Rauch steigt aus seinem Fleisch. Von der Säge befreit, scheint er eine Fessel abgestreift zu haben. Er lässt all den Schmerz und die Wut der vergangenen Jahre los und bemerkt nicht, dass die Kapuze, die seinen abgetrennten Hals verbarg, herabgefallen ist. Er hat sogar vergessen, dass er kopflos ist. Vielleicht wird er niemals fallen, solange er es nicht erkennt. Als Soul ihn schließlich besiegt, stürzt sein Körper auf das Eis. In der Spiegelung darunter blickt ihm sein leerer Hals entgegen. Plötzlich erfüllt ihn eine durchdringende Kälte. Seit Jahren hat er keine Kälte mehr gespürt, hat all diese Zeit wie im Nebel verbracht. Man kann also auch ohne Kopf leben? Dieser Gedanke kommt ihm erst ganz am Ende. Bevor er weiter darüber nachdenken kann, ereilt ihn der Tod.

Zuo Shang, der Schattenfürst des Ordens · Blaue Angriffe parieren und Griffen ausweichen

Weiche dem Griff im Nahkampf aus. Tritt aus der Angriffslinie, sobald der Gegner nach dir greift. Pariere den blau aufleuchtenden Schlag unmittelbar vor dem Treffer. Der Gegner weicht seitlich aus. Richte dich neu aus, bevor du nachsetzt.

Der letzte Tanz des Löwentanz-Großmeisters

Noch immer tanzt er inmitten der Flammen, wie einst unter dem Jubel der Menge, um das Böse zu vertreiben und den Menschen Segen zu bringen. Auf dem Höhepunkt des Kampfes steht er auf den Pflaumenblütenpfählen und stößt einen langgezogenen Ruf aus, um seine Schüler zum gemeinsamen Tanz zu rufen. Alle Löwentanzlehrlinge hier sind der Perfekten Transzendenz zum Opfer gefallen und haben den Verstand verloren. Sie verwandeln die Kunst des Löwentanzes in tödliche Techniken und stürmen auf Soul zu. Doch Soul besiegt sie einen nach dem anderen und nimmt den Löwenkopf an sich. Hinter seiner Maske sieht er, wie Soul auf die hohen Pfähle springt und als Löwentänzer kämpft. In ihm erkennt er die Hoffnung, dass die Kunst fortbestehen wird. Der Pflücker des Grüns, auf den er gewartet hat, ist endlich gekommen, um an seiner Seite den letzten Tanz zu vollführen. Als der Tanz sein Ende erreicht, setzt Soul Flames Löwenkopf auf. Die leuchtenden Augen des Löwen begegnen Flames Blick, und im selben Augenblick befreit sich sein eigener Wille von der Kontrolle der Maske. Flame weiß, dass sein Leben fast vorüber ist. Vor ihm steht ein neuer Löwentänzer. In jenen Augen sammelt sich die geistige Kraft von Himmel und Erde. Der Großmeister kann endlich in Frieden gehen. Mit dem Löwenkopf vertraut er Soul die Kunst des Löwentanzes und den Willen an, das Böse zu vertreiben.

Bai Chilian, die Opferschlange

Rot erblüht der Horizont, als senkte die Herrin ihren Blick. Unter diesem herrlichen Schein sammeln sich die roten und grünen Seidenstoffe um Bai Chilian und verflechten sich zu vier riesigen Pythons. Sie richten sich wie Skorpione auf und wirbeln wie Sägen. Mal schlagen sie zu und ziehen sich zurück, auf eine Lücke wartend; mal schießen sie aus der Erde empor und bilden eine Formation, die sie schützt. Nur wenn man die Schlangenformation durchbricht, kann man sie zu Fall bringen. Einst war ihr Leben weniger wert als Gras. Am Rande des Todes erblickte sie in einem verschwommenen Traum die Herrin. Die Herrin schenkte ihr einen roten Seidenfaden, der einer Schlange glich und sie zugleich an sie band. So verlängerte sie ihr Leben und ließ sie von den Toten zurückkehren. Also schlang Bai Chilian ihren Feinden Schlangen um die Kehlen und ließ sie sich Stück für Stück enger ziehen, bis ihre Opfer einen langen Tod voller Angst und Schmerzen starben. So einfach. So befriedigend. Und doch nicht genug! Nur die Herrin kann dieses Wulin wahrhaft von seinem Unrat reinigen … Doch wie konnte sie nur so nutzlos sein? Gefangen an einem Ort wie diesem … sie verdient diese Qual … Opfere die Schlangen. Opfere ihren Körper. Opfere alles … Was bleibt ihr noch, das sie der Herrin geben könnte? Was kann sie opfern, um wahre Erlösung zu erlangen?

MU XIAOKUI, KÖNIGIN VON EISEN UND JADE

Vor Jahren gaben sie und Soul einander ein Versprechen: Sollten sie je die Klingen kreuzen, würde keiner von beiden sich zurückhalten. In diesem Kampf bewegt sie sich blitzschnell, stößt vor und weicht zurück, ohne eine Blöße zu zeigen. Kraft sammelt sich in beiden Armen. Jeder Schlag ist fest und kontrolliert. Die Techniken von Jadetänzerin und Eisendämon vereinen sich in ihr und machen sie beinahe unaufhaltsam. Sorgfältig ordnet sie die Trauer um ihren Vater, Souls rätselhaften Aufbruch, die sich anbahnenden Veränderungen im Orden und die Sorge der Menschen um sie herum. Sie zwingt sich, ruhig zu bleiben und die richtige Entscheidung zu treffen. Sobald die Angelegenheiten des Ordens geregelt sind, will sie Soul gegenübertreten und eine Antwort verlangen. Sie wird mit aller Kraft gegen ihn kämpfen, damit er begreift, wie wütend und verunsichert sie ist: über seine Heimlichtuerei, seinen wortlosen Abschied und seinen selbstgerechten Entschluss, jede Last allein zu tragen. Als die Klingen aufeinanderprallen und Funken sprühen, scheint für einen Augenblick alles stillzustehen. In diesem Moment findet sie ihre Antwort. Vor ihr steht noch immer der Soul, den sie kannte. Genau wie sie hat er sich nicht verändert. Selbst wenn er sich weigert, ihr etwas zu erklären, wird sie die Wahrheit und ihre Antworten selbst finden.

Meister Bi Hai vom Kuye-Tempel

Ab vom Schatzkeller des Schmugglers zum Hof. Überqueren Sie den Steinbogen, erreichen Sie Schmugglertunnel – Eingang und betreten Sie die Klarinlage, um die Begegnung auszulösen.

Qiu Feng, die karmesinrote Knochenklinge

Ein Mörder der Fadenbinder-Sekte, der die Trauerhalle im Anwesen der Trugbilder bewacht. Er trägt einen Regenumhang aus Stroh und mehrere übereinandergestapelte karmesinrote Masken auf dem Kopf. Sein kräftiger Körper ist leichenblass. In den Händen hält er eine Doppelklinge namens Karmesinrote Knochenklinge, eine grausame Reliquie, die ihm so kostbar ist wie sein eigenes Mark. Qiu Feng ist von Natur aus grob und blutgierig. Er glaubt, dass darstellende Künste das Böse abwehren können, und ahmt sie unbeholfen nach. Er übernimmt die Schritte der Kämpfer aus der Oper und die Bewegungen von Darstellern, die Reißzähne aus dem Mund hervorschnellen lassen. Sogar seine eigenen Masken versieht er mit Reißzähnen. Er ist fest davon überzeugt, dass all dies seine Techniken stärker macht. Als er das Anwesen betrat, schlachtete er sämtliche Darsteller der Nuo-Oper ab und nahm ihre Masken des Roten Richters als Schätze an sich. Da er nicht alle zugleich im Gesicht tragen konnte, stapelte er sie auf seinem Kopf. Auch das Schwertschlucken und den Feuerlauf ahmte er nach. Er trieb sich eine lange Klinge direkt in den Schädel, um mit seiner vermeintlichen Unverwundbarkeit zu prahlen. Wendet sich der Kampf gegen ihn, zieht er die Klinge aus seinem Schädel, lässt die Masken darüberfallen und schwingt sie mit der Wucht eines jäh losbrechenden Sturms. Ein solcher Wahnsinniger folgt dem Herold nicht aus Treue. Er giert nach dem Blut mächtiger Gegner, um seine Masken und seinen Strohumhang ganz damit rot zu färben. Als er erfuhr, dass der unbesiegte „Meister Soul“ das Anwesen betreten hatte, wartete er voller Vorfreude auf dessen Weg. Doch diesmal war es sein eigenes Blut, das die Masken und den Strohumhang rot färbte.

Blaze, Schattenwächterhauptmann

Steigen Sie die Treppe von Südtorbrücke in PANGZHEN. Ausrüstung Flammenschutz vor der Herausforderung des Kapitäns.

Blaze, Phosphorbewusstsein

Die goldene Maske verbarg das Phosphorfeuer, das am Gedankensiegel nagte, und schien es sogar noch heißer brennen zu lassen. Am Ende blieb vom Gedankensiegel nur ein schwacher Rest. Innen war es längst ausgebrannt. Dann setzte derjenige, der hinter allem stand, leise die Fäden in Bewegung. Noch bevor Blaze es bemerkte, rissen die Dochtfäden, die sein Ich zusammenhielten, einer nach dem anderen. Das Gedankensiegel zerfiel zu Asche. Plötzlich schlugen gewaltige Flammen empor und brachen durch seinen Schädel. Von ihm blieb nur ein fahles grünes Feuer, das an seinem Körper haftete. Der sengende Schmerz breitete sich wie eine Seuche in all seinen Gliedern aus und machte sein Bewusstsein zum Brennstoff des Phosphorfeuers. Auf dem Höhepunkt des Brennens ergriff ihn eine seltsame Kälte, die bis in die Knochen drang. Doch was von seinem Körper geblieben war, hielt stand und versprühte nach Belieben Phosphorfeuer. Es war, als hätte die Linderung eines unerträglichen Juckreizes einen Hauch von Lust geweckt. „Siehst du? Hat der Wanderheiler dich etwa belogen?“ Die Stimme hallte durch das, was von seinem Geist geblieben war … Ja. Die Maske konnte tatsächlich dabei helfen, Sha-Chi zu beherrschen … Nur hatte nie er selbst davon profitiert, sondern derjenige, der die Fäden zog.

Hua Qianxiao, der Schwertfanatiker

Gehen Sie zu Pangzhen-Brücke – Aussichtspunkt und herausfordern Sie Hua Qianxiao auf der Brücke.

Peng Meng, der Axtmeister

Fahren Sie vor dem Außenposten vorbei und bewaffnen Sie GEZACKTER STAHL für den Kampf gegen Peng Meng.

Yuding, Nr. 12, Mondsichelglefenpuppe

Eine Mondsichelglefenpuppe der „Gefäßklasse“, die den Übungsplatz im Anwesen der Trugbilder bewacht. Groß und eindrucksvoll steht sie in ihrer prächtigen Rüstung da, das weiße Haar weht hinter ihr. Sie führt eine äußerst schwere, langstielige Mondsichelglefe mit eingravierten Loong-Motiven. Ihre Techniken verbinden Spalthiebe, weite Schwünge, Blocken, Anheben, Drehen und Zustoßen. Sobald sich eine Lücke bietet, hakt sie die Klinge um den Hals ihres Gegners und umkreist ihn. Blaues Licht wirbelt entlang der Klinge und sammelt sich zu einem kräftigen Windstoß, während der Schaft hinter sie schwingt, bevor sie die Waffe wuchtig niederfahren lässt. Bevor der Herold sie zur Puppe machte, besaß sie außergewöhnliches Talent für die Kampfkunst und bewunderte die heldenhaften Generäle der Bühne. Ihr Meister gab ihr die Mondsichelglefe: Der Klingenrücken war der Himmel, die Schneide die Erde, die Spitze der Herrscher und der Schaft der Meister. Von da an wurde die Waffe ihr ganzes Leben. Ihre Kunst wuchs stetig, bis ihr schließlich niemand mehr einen würdigen Kampf bieten konnte. Als der Herold sie zur Puppe machte, spürte sie kaum Schmerz. Auch danach schien sich wenig verändert zu haben. Es war, als seien jene, die unter ihrer Klinge fielen, nun einfach Puppen statt Menschen. Noch immer versteht sie die Wut der Anhänger des Pfads der Rechtschaffenheit nicht. Warum verurteilen sie ihre grausamen Gemetzel, während kaum jemand die Maskenwanderer dafür verurteilt, dass sie dasselbe tun? Doch deren Wut zu verstehen, interessiert sie auch nicht. Nur wer sie besiegen kann, ist es wert, verstanden zu werden.

You Loong, Anführer der Schwarzwasserbande

Von Haus der Grünen Schlange betreten Sie das Haus hinter Ihnen links. Entfernen, durch die doppelten Türen ausgehen, links abbiegen und bis zum Ende der Straße folgen.

Stahl-Yucong

Damals beherrschte jede der drei Schwestern eine andere Kunst. Mit ganzer Hingabe verfeinerten sie ihre Fähigkeiten und meisterten jede ihre gewählte Kunst. Sie wählte jene Stahlklinge aus dunklem Eisen als Zeichen ihrer Entschlossenheit. Tag und Nacht übte sie das Ziehen und Zuschlagen, bis ihre Kunst Berge spalten und Fels zerbrechen konnte. Doch keine Meisterschaft mit der Klinge vermochte ihre beiden kleinen Schwestern zu retten: Die zweite verlor sich in einem Reich der Kälte, die dritte wurde von Geisterfeuer verdorben. Beide waren für immer verändert. Als die drei in einem Körper erwachten, erkannte sie, dass sie in die Intrige des Herolds geraten war. Sie selbst hatte die zweite Schwester überredet, die Medizin zu trinken, und sie der dritten eingeflößt. Ihr verzweifelter Wunsch, die beiden zu retten, hatte nun alle drei vergiftet und in den Abgrund gezogen. Gefangen in einer einzigen Hülle, wurden die Schwestern Tag und Nacht gequält. Die Reue verzehrte sie. Der Herold sagte einst, wenn sie Soul töteten, könnten sie auf drei Gefäße verteilt werden und jede einen eigenen Platz finden. Nun wogt das Sha-Chi in ihr. Sie will nur die Sünde jenes Tages sühnen und der Qual entkommen, einen Körper zu teilen. Sie umklammert die Stahlklinge, die Berge spalten und Stein durchtrennen kann, und schlägt zu, entschlossen, bis zum letzten Atemzug zu kämpfen.

Flame, Maskengebundener Löwentanz-Großmeister

Folgen Sie der Geschichte PANGZHEN bis zum Löwen-Tänzer. Achten Sie auf die Kopfschlinge, Stampf und Feueratmung.

Herzdurchbohrer, Elite-Schattenwächter

Ein Elite-Schattenwächter, der das Haus der Weißen Schlange bewacht. Wer in den Wirbel seiner Äxte gerät, stirbt unter qualvollen Schmerzen. Daher trägt er seinen Namen. Er ist in Grün gekleidet, und wenn er sich bewegt, breiten sich seine Gewänder wie die Flügel eines Nachtfalters aus. Die Spaltenden Zwillingsäxte in seinen Händen blitzen beim Drehen auf, seine Angriffe sind unerbittlich. Doch selbst nach zahllosen Kämpfen bleiben seine Gewänder makellos. Er bleibt stets gelassen. Gegen starke Gegner untersucht und zerlegt er ruhig deren Techniken. Gegen die Schwachen ist seine Gelassenheit keine Gnade, sondern Gleichgültigkeit. So sichert er sein Überleben. Das Leben anderer bedeutet ihm nichts. Er wägt nur ab, wie sich die Lage auf seinen eigenen Vorstoß oder Rückzug auswirkt. Bevor Zuo Shang Schattenfürst wurde, war Herzdurchbohrer ein unauffälliger Schattenwächter. Nach seiner Machtübernahme vertraute Zuo Shang ihm die Bewachung des Hauses der Weißen Schlange an. War es seine Gelassenheit, die ihm Zuo Shangs Vertrauen einbrachte, oder eine „besondere Vereinbarung“? Und ist Herzdurchbohrers Schicksal bereits Teil von Zuo Shangs Plan?

Akolythin Lei Ting

Lei Ting ist eine der vier Akolythen im Dienst des Hohen Ältesten. Mithilfe einer Vogelscheuche verbirgt sie sich in der Dissonanz. Sie trägt dunkelgrüne Gewänder und hält einen Fliegenwedel in der Hand. Blitze sind ihre tödliche Waffe. Ein Schwung des Wedels lässt Blitzsäulen vom Himmel niederfahren. Sie kann mit den Blitzen dahinschnellen und eine kreisförmige Blitzformation um sich ausbreiten, die alles in ihrer Nähe trifft. Zunächst befahl ihr der Hohe Älteste, sich nach Pangzhen einzuschleichen und den Herold zu überwachen. Doch die Fadenbinder waren zu gut bewacht, als dass sie eine Gelegenheit gefunden hätte. Später wandte sie sich auf seinen Befehl dem Banyan mit Menschengesicht zu, an dem immer wieder seltsame Erscheinungen auftraten. Der Baum ist voller Sha-Chi. Wenn sie einen Weg findet, diese Macht an sich zu reißen, könnte sie damit den Riss öffnen und die Herabkunft der Herrin beschleunigen … Die Gesetze der Menschen sind viel zu nachsichtig. Doch wenn die Barmherzige Herrin herabsteigt, wird der göttliche Donner der Neun Himmel über alles richten. Falsche Grundsätze werden zerbrechen, Sünden bestraft werden, und absolute Gerechtigkeit wird die Welt neu formen … Daran glaubt Lei Ting ohne jeden Zweifel.

Dusk, der Puppenspieler

Sammeln Sie alle 6 Erinnerungen an die Feuerfliege. Prüfen Sie den Nebel im Hauptgebäude unter Tempel der blauen Glühwürmchen. Bei Grube der zerbrochenen Puppen – Eingang springt neben die Fischerpuppe.

Red, die geheimnisvolle Schwertkämpferin

Eine geheimnisvolle Frau in Rot, die einst auf dem Taubenschlagturm erschien. Ihre Schwertkunst ist leicht und anmutig, doch Sha-Chi hat ihr Gesicht bereits zu einer verzerrten Höhlung ausgebrannt. Ein Rest Verstand ist ihr geblieben. Sie verharrt auf dem Turm, als warte sie auf jemanden, der ihr wichtig ist. Als sie gegen Soul kämpfte, wollte sie daher nicht ihre ganze Kraft einsetzen. Vom Sha-Chi getrieben konnte sie sich kaum beherrschen. Sie stammte aus einer verruchten Sekte und verliebte sich in den Obersten Schüler einer Sekte des Mandats. Die Führung des Mandats konnte die Sekte, der sie angehörte, nicht dulden. Ihre Liebe wurde zum Vorwand, sie zu verfolgen. Man unterwarf sie einer Demütigung nach der anderen und ließ sie dann scheinheilig am Leben. Wie widersinnig. Dieselben Anführer wollten sich unmenschlichen Wesen nicht entgegenstellen, scheuten aber keine Mühe, gegen eine kleine Sekte vorzugehen, die abgeschieden lebte. Sie erklärten sich selbst zum Pfad der Rechtschaffenheit und besaßen doch nicht einen Bruchteil des Mutes und der Aufrichtigkeit ihrer Schüler. Um zu überleben und sich zu rächen, unterzog sie sich der Transzendenz. Doch wenn sie nun auf dem Turm steht und auf das verwüstete Lager des Mandats hinabblickt, fragt sie sich dann, ob alles umsonst war? Oder bereut sie nichts von der Liebe und dem Hass, die ihr Leben bestimmten?

Zuo Shang, der Schattenfürst des Ordens · Endkampf: Konter gegen aufgeladene Angriffe

Weiche dem Griff im Nahkampf aus. Tritt aus der Angriffslinie, sobald der Gegner nach dir greift. Der Gegner kann aufgeladene Angriffe bestrafen. Lade erst auf, während er sich von einem Angriff erholt. Der Gegner kann Fernangriffe kontern. Reagiert er auf den ersten Schuss, wechsle die Position und schieße nach seinem nächsten Fehlschlag. Der Gegner kann deine Deckung brechen. Lass beim Ausholen für einen schweren Schlag Platz zum Ausweichen.

Zuo Shang, der wahre Lóng

Der „Wahre Lóng“, den Zuo Shang beherrscht, ist aus reinem Gold gegossen, mit einem majestätischen Loong-Kopf und dicht aneinanderliegenden goldenen Schuppen. Durch die geheimnisvolle Kraft des Strahlenden Herzens scheint er nicht nur der Zersetzung durch die Verderbnis standzuhalten, sondern auch das Bewusstsein in seinem Inneren vor ihren Rückwirkungen zu schützen. Mit diesem Körper will Zuo Shang die alles verschlingende Verderbnis beherrschen. Alles kann zu einer Figur seines Spiels werden: die wütende Verderbnis, die meisterhafte Puppenkunst des Herolds und das aus Dissonanzsplittern geschaffene Strahlende Herz … Zusammen bilden sie ein Spiel ohne jede Schwachstelle. Die Katastrophe naht. Jemand muss das Unheil zähmen und in eine Macht verwandeln, die die Welt nutzen kann. Da nur er wagt, dies zu denken und zu tun, und es auch vollbringen kann, wird er diese Gabe nicht ungenutzt lassen. Deshalb hat Zuo Shang das Hohle Herz gewählt. Kein Gefühl darf seinen Plan beeinflussen. Im Ringen zwischen Lóng und der Verderbnis würden Zögern, Mitleid und persönliche Bindungen nur die Präzision jedes Zuges beeinträchtigen. Deshalb kann er auch Souls Entscheidung nicht verstehen. Soul besitzt dasselbe Talent für die Kampfkunst und nimmt doch die Welt, wie sie kommt. Er hat kein Verlangen, den Ursprung seiner Macht zu ergründen oder sie zu beherrschen. Um seine menschlichen Gefühle und Begierden zu bewahren, wählt er lieber das Verdorbene Herz und lebt nur noch sechsundsechzig Tage … Würde er tatsächlich den einzigen Gegner verlieren, der ihm ebenbürtig ist, könnte Zuo Shang eine gewisse Leere empfinden … Oder vielleicht hatte er, von dem Moment an, als er begann, seine Pläne zu schmieden, bereits die Möglichkeit verloren, einen „Seelenverwandten“ zu haben.